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Umfragen / Erhebungen

Umfrage zur Nachfrage nach Freizeit- und Sportangeboten in Karlsruhe

Schwimmen, Rad fahren und spazieren gehen sind die beliebtesten Sportarten in der Fächerstadt
Studie des Amtes für Stadtentwicklung untersucht das Freizeitverhalten der Karlsruher

In der Studie des Amtes für Stadtentwicklung waren sich 1500 Befragte zwischen 15 und 75 Jahren ziemlich einig: Der Karlsruher liebste Steckenpferde sind Schwimmen, Rad fahren und spazieren gehen. 98 Prozent der Bürgerinnen und Bürger treiben in irgend einer Form Sport, wobei im Sommer dem Schwimmen und Baden nach spazieren gehen und Rad fahren eine überragende Bedeutung zukommt: Knapp 80 Prozent gehen mehr oder weniger häufig schwimmen. Dabei tummelt sich mehr als die Hälfte gerne im Schwimmbad, fast jeden zweiten Karlsruher zieht es an die Baggerseen.

Doch zunächst muss erst einmal die nötige Freizeit für solch sportliche Betätigung vorhanden sein. Die ist unterschiedlich bemessen. Männer haben im Durchschnitt deutlich mehr Freizeit als Frauen; werktags beträgt der Unterschied eine, am Wochenende zwei Stunden. Am wenigsten Freizeit hat die Altersgruppe zwischen 30 und 45 Jahren - Kinder und das berufliche Engagement dürften hier die Gründe sein. Über die meisten Mußestunden verfügen Personen zwischen 60 und 75 Jahren. Was die Leute mit ihrer Freizeit anstellen, variiert von Jahreszeit zu Jahreszeit. Den Sommer-Spitzenreitern folgen Fitnesstraining und Arbeiten im Grünen und am Haus. Auch Biergärten und Kneipen stehen hoch im Kurs. Besonders bei mittleren und älteren Jahrgängen ist das Wandern beliebt: Über die Hälfte der Befragten geht wenigstens ein bis fünf Mal im Jahr wandern. Im Winter ist die häufigste außerhäusliche Tätigkeit das spazieren gehen - 43 Prozent scheuen dafür auch kalte Temperaturen nicht. Sport und Fitness, Wintersport und Kino rangieren auf den nächsten Plätzen. Zu Hause steht das Lesen mit 73 Prozent an erster Stelle, dicht gefolgt von Fernsehen/Video (63 Prozent), Musik hören (26 Prozent) und der Männerdomäne Computer/Internet (18 Prozent). Frauen lesen mehr als Männer (80 zu 67 Prozent), sehen weniger fern (57 zu 69 Prozent) und verwenden mehr Zeit für kommunikative Tätigkeiten wie telefonieren oder Freunde treffen denn fürs Ausruhen.

Über ein Viertel der Karlsruher gehört einem Sportverein an: Hier stehen Gymnastik, Tennis und Fußball mit fast 60 Prozent an der Spitze. Kleinere Anteile entfallen auf Vereinssportarten wie Volleyball, Kampf- und Kraftsport und Fitnesstraining. Kommerzielle Anbieter können mit Bodybuilding, Eislaufen, Tanzsport, Tennis und Badminton rund 32 Prozent der Bürger gewinnen. Als Beweggründe für sportliche Betätigung gaben die meisten Befragten an, etwas für ihre Gesundheit tun oder entspannen zu wollen. Unter Jugendlichen hat das Treffen von gleichaltrigen Freunden allerdings eine höhere Priorität.

Quelle: Pressemeldung des Presse- und Informationsamtes Karlsruhe vom 11.06.2003.

 
Flyer Freizeitumfrage
Layout: Gross
Die Broschüre können Sie per eMail bei uns anfordern (pdf, 2,2 MB).

Pressestimmen ka-news vom 16.06.2003: "Wie aktiv sind die Karlsruher?"
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