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Stadtentwicklung

Wohnungsbericht 1999

Mitteilungen Bürgermeisteramt, Nr. 20, 1999:
Wohnungsbericht 99 - 5. Sachstandsbericht an den Gemeinderat

Das Wohnungsangebot in Karlsruhe hat sich in den 90er Jahren nicht nur quantitativ sondern auch in seiner Qualität spürbar verbessert. Stadtverwaltung, Wohnungsbaugesellschaften und private Investoren haben gemeinsam für eine umfangreiche und nachhaltige Neubautätigkeit gesorgt. Dadurch wurden zwischen 1989 und 1998 nicht weniger als 13.573 zusätzliche Wohneinheiten, vor allem in den größeren Neubaugebieten von Oberreut, Geroldsäcker und Neureut, bereitgestellt. Zusammen mit dem Wohnungsangebot der amerikanischen Wohnsiedlung in der Nordstadt haben diese Anstrengungen zu einer spürbaren Entspannung auf dem Karlsruher Wohnungsmarkt geführt. Besonders stolz können wir in Karlsurhe auch darauf sein, daß in den letzten Jahren die Zahl der Wohnungen für einkommensschwächere Haushalte immer wieder der Nachfrage angepaßt werden konnte.

Ungeachtet des objektiv deutlich verbesserten Angebots auf dem Wohnungsmarkt kehren weiterhin Jahr für Jahr viele für die soziale Durchmischung so wichtigen Familien des Mittelstands der Stadt den Rücken und ziehen lieber in eine Gemeinde der Region. Hier müssen verstärkt Strategien und Maßnahmen ergriffen werden, damit das Angebot für diese Nachfragegruppe in der Stadt ausgeweitet werden kann und die Vorteile des Wohnens in der Stadt auch für diese Gruppe stärker zur Geltung kommen. Die kommunale Politik und die Planung sind gefordert, mehr Gewicht auf eine stärker nachfrageorientierte Bauflächenpolitik und insgesamt eine engere Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden in der Region zu legen, um zu einer gesicheteren Verteilung des Wohnungsgemenges zu gelangen.

Quelle: Vorwort des Oberbürgermeisters Heinz Fenrich, Wohnungsbericht 99
 
Foto: Neubau in Oberreut-Feldlage(Eh)

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