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Stadtentwicklung

Wohnen und Bauen in Karlsruhe

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8. Sachstandsbericht 2015

Der vorliegende 8. Sachstandsbericht zur Wohnungsentwicklung analysiert die Wohnungsmarktsituation seit dem letzten Bericht im Jahr 2008. Insgesamt hat sich die Situation auf dem Karlsruher Wohnungsmarkt trotz sehr reger Bautätigkeit nicht entspannt. Die Bautätigkeit konnte im Berichtszeitraum (2007-2014) der stark steigenden Nachfrage nach Wohnraum nicht folgen. In Karlsruhe konnte zwar mit der Bebauung der großen Konversionsgebiete Südstadt-Östlicher Teil, Kirchfeld-Nord (Neureut) und Knielingen 2.0 die Bautätigkeit in etwa auf dem Stand der Vorjahre gehalten werden (600 bis 800 fertiggestellte Wohneinheiten pro Jahr), eine nachfragegerechte Ausweitung des Wohnungsangebots war aber auf Grund der begrenzten Wohnbauflächenpotentiale und der langen Entwicklungszeiträume von FNP-Flächen in baureifes Land nicht möglich.

Die wachsende Nachfrage nach Wohnraum in Folge eines starken Bevölkerungszuzugs sorgte dafür, dass die Miet- und Kaufpreise in Karlsruhe im Berichtszeitraum (2007-2014) deutlich anstiegen. Parallel dazu halbierte sich der Bestand an Sozialmietwohnungen in Karlsruhe zwischen 2008 und 2015 annähernd auf nur noch 3.700 mietpreisgebundene Wohnungen. Eine Modellrechnung zum künftigen Bedarf an Wohnungen zeigt, dass selbst bei Aktivierung aller Wohnbauflächenpotentiale in Karlsruhe künftig nicht mit einer Entspannung auf dem Wohnungsmarkt in Karlsruhe zu rechnen ist. Daher wird auch mittelfristig das Miet- und Kaufpreisniveau in Karlsruhe bis 2030 weiter steigen und die Zahl derer, die sich nicht aus eigenen Mitteln adäquat mit Wohnraum versorgen können, weiter zunehmen. Unter sozialem Blickwinkel ist daher eine zeitnahe und großflächige Ausweisung neuer Wohnbauflächen dringend geboten, vor allem weil die Nachfrage nach Wohnraum gerade in unmittelbarer Zukunft bis 2019 sehr hoch sein wird.

 
Download der Broschüre (pdf, 4MB)
  siehe auch: Wohnungsbericht 2008