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Demografischer Wandel

Demografischer Wandel in Karlsruhe

Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenzen 1999 - 2008

Der viel zitierte demografische Wandel trifft die Städte und Gemeinden in Deutschland in sehr unterschiedlichem Ausmaß. Wenn steigende Sterbefälle und rückläufige Geburtenzahlen mit der Abwanderung junger Bevölkerungsschichten zusammentreffen, sind die kurz- und langfristigen Auswirkungen auf die Bevölkerungsentwicklung zum Teil dramatisch.

Derartige Szenarien zeichnen sich für Karlsruhe mit seinem attraktiven Arbeitsmarktangebot in zukunftsgerichteten Branchen sowie der innovativen Hochschullandschaft nicht ab. Ganz im Gegenteil ist für Karlsruhe eine überaus positive Bevölkerungsentwicklung zu konstatieren. Wie in den anderen süddeutschen Großstädten auch, wird Karlsruhe maßgeblich von einem dynamischen Umzugsverhalten geprägt, das einen „verjüngenden“ Effekt erzeugt. Allein in den letzten 10 Jahren zogen deutlich mehr Personen nach Karlsruhe zu, als im Gegenzug die Stadt in Richtung Region, Baden-Württemberg, andere Gegenden von Deutschland oder in das Ausland wieder verließen. Karlsruhe wächst durch diesen Zuzugsstrom und das daraus resultierende Wanderungsplus meist an jungen Schülern, Auszubildenden, Studenten und Berufsanfängern von rund 21.000 Personen und kann den demografisch bedingten leichten Sterbeüberschuss mehr als kompensieren.

Die vorliegende Studie analysiert das Umzugsverhalten der zurückliegenden Jahre und beleuchtet die Wohnstandortmobilität der verschiedenen Lebenszyklusgruppen: Ausbildungswanderung, Berufswanderung, Familienwanderung und Ruhestandswanderung basieren auf den unterschiedlichsten Motiven, die zur Verlagerung des Wohnstandorts den Antrieb geben. Gewinner sind dabei diejenigen Städte, die neben einem attraktiven Bildungs- und Arbeitsplatzangebot auch das entsprechende quantitative und qualitative Wohnungsangebot bereit halten, die gut ausgebildete junge Menschen nachhaltig für ein Leben in der Stadt begeistern und damit auch nicht zuletzt die Suburbanisierung in ihrem unmittelbaren Einzugsbereich eindämmen. Dies gelingt Karlsruhe in zunehmendem Maße.

Wolfram Jäger
Bürgermeister

 
Download der Broschüre
(pdf, 2,5MB)

siehe auch:
Broschüre 2010