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Demografischer Wandel

Demografischer Wandel in Karlsruhe

Lebensverhltnisse der Jugendlichen in Karlsruhe 2008

Hufig gelangen die Lebensverhltnisse und Probleme von jungen Menschen erst dann in das gesellschaftliche Bewusstsein, wenn ein Teil von ihnen z.B. als Schulabbrecher, Arbeitslose, Suchtkranke oder Gewalttter zu Problemfllen fr die Allgemeinheit geworden ist. Diese Art der Wahrnehmung wird der nachwachsenden Generation nicht gerecht und verkennt die Rolle, die ihr fr den Fortbestand des sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens in der Zukunft auch in Karlsruhe zukommt.

Um dieser selektiven Sichtweise zu begegnen und die Lebenswelt von jungen Menschen in ihrer ganzen Breite darzustellen, hat die Stadt Karlsruhe zum zweiten Mal nach 1994 eine Umfrage unter 1.700 reprsentativ ausgewhlten Karlsruher Jugendlichen im Alter von 12 bis 20 Jahren durchgefhrt. Im Ergebnis gibt diese Studie Auskunft ber die Wohn- und Familienverhltnisse, das Freizeitverhalten, Schule und Ausbildung, Alkohol- und Suchtmittelkonsum sowie ber Gewalterfahrungen. Die Ergebnisse machen vor allem deutlich, dass nach wie vor die groe Mehrheit der Karlsruher Jugendlichen in geordneten Bahnen in das Erwachsenenleben hineinwchst. Ein kleiner Teil der Jugendlichen braucht whrend des Heranwachsens jedoch auch die gezielte Untersttzung der Allgemeinheit, insbesondere in den Bereichen Gewalt, Drogen, Alkohol und Medienkonsum sowie mehr Rckenstrkung innerhalb unseres Bildungssystems. Keineswegs ist dies jedoch wie die verffentlichte Meinung immer wieder suggeriert ein Groteil oder gar die Mehrheit der jungen Menschen.

Alle planenden stdtischen mter, vor allem die Jugendhilfeplanung, knnen auf der Grundlage der vorliegenden Befragungsergebnisse ihre Angebote fr junge Menschen besser an den aktuellen Wnschen und Bedrfnissen ausrichten und Problemlagen erkennen.

Ich danke allen 1.700 Karlsruher Jugendlichen, die bereit waren, an der Umfrage teilzunehmen, sowie ihren Eltern, die hierzu ihr Einverstndnis und auch selbst Auskunft gegeben haben. Mein Dank geht auch an das Amt fr Stadtentwicklung, das die Umfrageergebnisse ausgewertet hat und in gewohnt anschaulicher Weise in diesem Band prsentiert.

Harald Deneken
Erster Brgermeister

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Die Broschre knnen Sie per eMail bei uns anfordern (pdf, 2.4MB).