About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)

Aktuelle Veranstaltungen

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

Donnerstag, 22.02 bis Sonntag, 25.02

Das Museum für Literatur ist auf der art KARLSRUHE 2018.

Besuchen Sie uns in Halle 1 an Stand Nr. V22

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Freitag, 23.02 | 19.00 Uhr | Eintritt frei

Dr. Peter Kohl fehlt uns

„Was mal gesagt werden muss. Oder auch nicht.“ Peter Kohl: Ausgewählte Kolumnen des „Dr. Mabuse“

Unter dem Pseudonym „Dr. Mabuse“ erschienen 30 Jahre lang auf der letzten Seite des Karlsruher Kulturmagazins Klappe auf Kolumnen zu Dingen, die die Welt bewegen oder auch nicht. Fast jeder Karlsruher kennt sie, aber kaum einer weiß, dass sich hinter „Dr. Mabuse“ der Journalist und Kulturkritiker Peter Kohl (1958 bis 2017) verbarg. Im Mai vergangenen Jahres ist Peter Kohl gestorben. Auch wenn seine Stimme verstummte, seine Glossen und Kommentare haben nichts von ihrer Aktualität und ihrem Wortzauber verloren. Dies zeigt der jüngst erschienene Auswahlband mit Kolumnen. Peter Kohl alias Dr. Mabuse kritisierte und kommentierte seit 1988 was für ihn im Argen lag, stets mit analytischer Schärfe, viel Ironie und ohne Verbissenheit oder Eitelkeit. Freunde und Wegbegleiter des Autors haben das Buch herausgegeben und werden an diesem Abend – am Vorabend seines 60. Geburtstags – daraus lesen.

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Dienstag, 27.02 | 19.00 Uhr | Eintritt 10,- / 8,- / Mitglieder 6,- €

Standhalten – aber wie?

Martin Mosebach präsentiert „Die 21 - Eine Reise ins Land der koptischen Martyrer“

Ingo Schulze. Foto: Manfred Müller / ÖGFL

Im Frühjahr 2017 reiste Martin Mosebach nach Ägypten und sprach dort mit den Familien der 21 koptischen Männer, die zwei Jahre zuvor von IS-Terroristen ermordet worden waren. Zwischen Kindern und Tieren verfolgt ihn das barbarische Propagandavideo auf seiner Reise. Mit eigenen Vorstellungen, Erwartungen und Werten konfrontiert erlebt er die Geschehnisse im familiären Umfeld der Märtyrer neu. In Klöstern der Kopten, einer ethnisch-religiösen Gruppe, trifft er auf ein traditionelles Christentum sowie dessen Vertreter, und sieht sich von einer Gegengesellschaft umgeben, die im muslimischen Ägypten ihre Position zu wahren versucht.

Martin Mosebachs erster Roman, Das Bett, kam 1983 heraus. Seitdem sind zahlreiche weitere Romane, Erzählungen, Gedichte, Libretti und Essays über Kunst und Literatur, über Reisen, über religiöse, historische und politische Themen erschienen. Dafür erhielt Martin Mosebach Auszeichnungen und Preise, etwa den Heinrich-von-Kleist-Preis (2002) und den Georg-Büchner-Preis (2007).

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Donnerstag, 01.03 | 19.00 Uhr | Eintritt 5,- / 3,- €

Die Goethe-Gesellschaft zu Gast im PrinzMaxPalais

Vortrag von Prof. Dr. Marita Metz-Becker (Marburg): Von der „Hebammenkunst“ zur akademischen Disziplin – Geschichte der Geburtshilfe im 19. Jahrhundert

Im Zuge der Aufklärung etablierte sich um die Mitte des 18. Jahrhunderts das Fach Geburtshilfe, das als empirische Wissenschaft Einzug an den europäischen Universitäten hielt. Lehre und Forschung fanden in sog. „Accouchieranstalten“ statt, wo der natürliche Geburtsvorgang, wie ihn Hebammen zu leiten wussten, als pathologisch und die Geburt als Risiko, im Sinne einer krankhaften Veränderung, definiert wurde. Anhand zahlreicher historischer Abbildungen wird im Vortrag gezeigt, welche einschneidenden Veränderungen der Hebammenberuf dadurch erfuhr. Was jedoch jeweils „normal“ oder „pathologisch“ war, definierte die Ärzteschaft, so dass die Hebammen zu Befehlsempfängerinnen wurden und die einstmals selbstständige „Hebammenkunst“ teilweise zum Erliegen kam.

Dr. Marita Metz-Becker, Professorin am Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg ist Kuratorin zahlreicher wissenschaftlicher Ausstellungen und Erste Vorsitzende des Marburger Hauses der Romantik.

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Weitere Termine

Aktuelle Ausstellung

05. Dezember 2017 bis 18. März 2018 | Eintritt frei

15 Jahre Mechthild-Mayer-Stiftung - Eine Dokumentation

15 Jahre Mechthild-Mayer-Stiftung - Eine Dokumentation


Seit 15 Jahren ermöglicht die Mechthild-Mayer-Stiftung eine Förderung verschiedener Kunst- und Literaturprojekte in Karlsruhe. Mit der dokumentarischen Ausstellung 15 Jahre Mechthild-Mayer-Stiftung im Museum für Literatur im PrinzMaxPalais würdigen die Literarische Gesellschaft Karlsruhe sowie die Stadt Karlsruhe die Künstlerin und Lyrikerin Mechthild Mayer (1918-2001), der die Karlsruher Kunst und Literatur ein großes Anliegen war. Zu Ehren der Stifterin und ihrem gemeinnützigem Wohlwollen dokumentiert das Museum für Literatur in Kooperation mit der Städtischen Galerie Karlsruhe die von der Stiftung geförderten Projekte und gibt Einblicke in das Leben und Wirken von Mechthild Mayer.

Aus der Satzung der Mechthild-Mayer-Stiftung
§2 Stiftungszwecke
(1) Zwecke der Stiftung sind die Förderung von Kunst und Kultur durch die ideelle und finanzielle Förderung der Kunstsammlungen/Städtische Galerie und der Literarischen Gesellschaft e.V. / Museum für Literatur am Oberrhein, Karlsruhe, die aus den Erträgen der Stiftung insbesondere Kunstausstellungen, Dichterlesungen und Literaturkreise organisieren sollen.

Neben den aus Mitteln der Stiftung finanzierten Exponaten der Städtischen Galerie, darunter Werke von Alex Feuerstein, Holger Walter und Irmela Maier, präsentiert die Ausstellung Publikationen und die dazugehörigen Projekte der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe, darunter die Publikation FETZEN von Lisa Kränzler und die Schreibworkshops mit Katharina Hagena nebst daraus hervorgegangenen Anthologien.

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Tipps und Hinweise

Donnerstag, 22.02 bis Sonntag, 25.02

Das Museum für Literatur ist auf der art KARLSRUHE 2018

Besuchen Sie uns in Halle 1 an Stand Nr. V22

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Literaturzeitschrift allmende erhält den Kulturförderpreis des Landes Baden-Württemberg

allmende 99

Der Förderpreis des Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg 2017 geht an die allmende – Zeitschrift für Literatur.
Die Literaturzeitschrift wurde 1981 unter anderem von Martin Walser, Adolf Muschg und Manfred Bosch begründet. Sie erscheint zweimal jährlich im Mitteldeutschen Verlag, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Die „allmende trägt mit einem breiten Fächer an Themen dazu bei, dass sich Literatur in Zeiten des beschleunigten Wandels einen gesellschaftskritischen Funktionsraum bewahren und gleichzeitig neue Leserschichten erschließen kann: pointiert in ihrer jeweiligen Schwerpunktwahl, ohne Geschichtsverlust experimentierfreudig und dabei beständig die literarischen Traditionen der oberrheinischen Grenzregion bündelnd“, heißt es in der Begründung der Jury. Die Literaturzeitschrift allmende ist in Baden-Württemberg seit 36 Jahren eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres. Sowohl junge als auch arrivierte Autorinnen und Autoren berücksichtigend wird Ende 2017 die 100. Ausgabe escheinen. Die kommende Ausgabe, die im Juni erscheinen wird, hat das Thema „Brennpunkt Istanbul“ im Fokus. Die allmende erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro.

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Literaturstadt Karlsruhe

Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ ist erschienen

„Literatur in Karlsruhe

Karlsruhe ist eine facettenreiche und spannende Literaturstadt – das dokumentieren insbesondere die Literaturtage Karlsruhe. Das jährlich stattfindende Festival, von der Literarischen Gesellschaft initiiert und organisiert, hat sich etabliert und ist ein Höhepunkt des literarischen Lebens der Stadt. Die literarische Szene präsentiert sich stark und offensiv.

Charakteristisch für die Literaturstadt Karlsruhe ist das Zusammenwirken der literarischen Institutionen und Gruppierungen. Die Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ gibt einen anregenden Überblick über die Vielfalt der literarischen Initiativen. Die von der Literarischen Gesellschaft mit Unterstützung des Kulturbüros der Stadt Karlsruhe herausgegebene Dokumentation stellt die Literaturszene Karlsruhes vor, die sich zunehmend auch neue Orte und ein jüngeres Publikum erobert und gemeinsam ein Forum für Neuentdeckungen und Trends geschaffen hat.

Die Broschüre stellt 19 literarische Initiativen und Institutionen, Traditionen und Inspirationen vor, nennt Orte, Adressen, Kontaktpersonen, Öffnungszeiten sowie die Termine regelmäßiger Treffen. Literaturinteressierten vermittelt die Publikation in verdichteter Form auf ästhetisch ansprechende Weise die wichtigsten Informationen zu Vertreterinnen und Vertretern der literarischen Szene.

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Neue Publikation

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

Am Anfang stand ein Zettel mit diversen Mailadressen, daraus wurde dann ein Buch – das nun im Heidelberg Morio-Verlag erschienen ist. Teilnehmer eines Seminars des KIT und der PH, das von Prof. Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Doz. Dr. Beate Laudenberg im Sommersemester 2014 zum „Literaturbetrieb“ angeboten worden ist und die Möglichkeit zur Präsentation eigener literarischer Texte bot, gründeten nach Abschluss der Veranstaltung eine Schreibwerkstatt unter dem Namen „Beschriftet“. Nach dem ersten Treffen im Oktober 2014 etablierten sich wöchentliche Sitzungen, im Juni 2015 konnte ein Workshop mit der Schriftstellerin Annette Pehnt durchgeführt werden – und letztlich konnte eine eigene Publikation realisiert werden. Ein ehrgeiziges Projekt kommt damit zu einem vorläufigen Ende – der Leser kann sich stückweise mit dem künstlerischen Erzeugnis eines dynamischen Kollektivs junger Schreiber auseinandersetzen von denen keiner dem anderen gleicht und jeder eigene Ambitionen, Themen und Probleme zum Ganzen beisteuert.

Textbeiträge von: Anne Blezinger, Simon Brombacher, Jana Ehresmann, Thomas Heintz, Viktoria Kissler, Violetta Klenk, Aleksej Reimisch, Stefanie Schweizer, Esther Stern und Johanna Wohlgemuth. Die Schreibwerkstatt und die Publikation wurden finanziert durch die Mechthild-Mayer-Stiftung, Karlsruhe.

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Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche

Eigentlich könnte es auch heißen: "Karlsruher Coolturführer von Kindern und Jugendlichen". Es waren nämlich Kinder - genauer gesagt die Kinder der letzjährigen Klasse 7c des Max-Planck-Gymnasiums aus Rüppurr -, die für dieses "Produkt" die Schwerpunkte gesetzt, die Verantwortlichen interviewt, die Recherchen betrieben und das umfangreiche Infomaterial gesichtet haben.
Die Idee der Literarischen Gesellschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Karlsruhe entwickelte sich aus einem Projekt, das bei KiX und JuX 2013 - Dem Kulturfestival der Kinder und Jugendlichen - angeboten wurde: "What's up in Karlsruhe", bei dem die Kinder ihre Kulturhighlights vorstellen sollten. KiX und JuX wird alle zwei Jahre vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet, auch um und nach Pfingsten 2015 wird es wieder stattfinden.
Die Literarische Gesellschaft mit Monica Trinca und der Deutsche Kinderschutzbund mit Renate Gissel fanden in Cornelia Bekendorf, der Lehrerin der damaligen Klasse 7c, eine begeisterte Partnerin, und so haben sie gemeinsam mit 28 Kindern die lebendige und engagierte Kulturszene Karlsruhe auf spannende (und lehrreiche) Angebote für junge Kulturinteressierte und solche, die es werden wollen, durchforstet.
Das Ergebnis in der Form des "Karlsruher Coolturführers für Kinder und Jugendliche" ist u.a. bei vielen Karlsruher Kultureinrichtungen und an der Rathauspforte erhältlich.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann die Broschüre nicht bieten. Aber der "Coolturführer" kann durchaus für die nächsten Jahre als Wegweiser durch die Vielfalt der kulturellen Angebote in Karlsruhe und kompetenter Ratgeber für die Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und auch der ganzen Familie dienen.

Download Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche (PDF)

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Vorzugsangebot für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft

Das Badische Staatstheater Karlsruhe stellt für unsere Mitglieder um 50 Prozent ermäßigte Eintrittskarten zur Verfügung.

  • 28.02.2018: Semele
  • 10.03.2018: Der goldene Topf
  • 14.03.2018: Zauberflöte
  • 15.03.2018: Die Ehen unserer Eltern
  • 11.04.2018: Simon Boccanegra
  • 15.04.2018: Willkommen
  • 27.04.2018: Die Lustigen Nibelungen

Karten sind gegen Vorlage des Mitgliedsausweises an der Theaterkasse erhältlich.

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Neue Publikationen

allmende - Zeitschrift für Literatur

„Literatur als Gemeingut“
Nr. 100 der allmende – Zeitschrift für Literatur


Mit Beiträgen von:
Martin Walser, Adolf Muschg, Hermann Bausinger, Manfred Bosch, Joachim Zelter, Markus Mertens, Andreas Kohm, Arno Geiger, Lena Gorelik, Wilhelm Genazino, Karl-Heinz Ott, Arnold Stadler, Sibylle Lewitscharoff, Markus Orths, Ferdiun Zaimoglu, Jan Knopf, Jürgen Glocker, Johannes Werner

Dezember 2017
136 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
www.mitteldeutscherverlag.de
www.allmende-online.de

Die allmende ist seit 36 Jahren eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres. 2017 erhielt die Zeitschrift für Literatur den Kulturförderpreis des Landes Baden-Württemberg. „Die allmende trägt mit einem breiten Fächer an Themen dazu bei, dass sich Literatur in Zeiten des beschleunigten Wandels einen gesellschaftskritischen Funktionsraum bewahren kann“, heißt es in der Begründung der Jury. Anlässlich der 100. Ausgabe haben unter anderem Martin Walser und Adolf Muschg exklusiv Vorabdrucke ihrer aktuellen und noch unveröffentlichten Romanprojekte zur Verfügung gestellt – ein Blick in die Werkstatt der Mitbegründer der allmende. Abgedruckt sind zudem Texte schriftstellerischer „Weggefährten“ der Zeitschrift wie Arno Geiger, Sibylle Lewitscharoff, Wilhelm Genazino, Feridun Zaimoglu und Lena Gorelik, sowie Erinnerungen an die Anfänge der Zeitschrift von Hermann Bausinger und Manfred Bosch.

Weitere Ausgaben der allmende

Kränzler, Lisa Kränzler, Lisa
(Pappbuch)

ISBN: 978-3-95732-183-1
Preis: 19,00 €

Die Malerin und Autorin Lisa Kränzler fertigt seit Jahren neben großformatigen Lackbildern auch Arbeiten auf Papier an, die mit Schreibmaschine, Stift, Lack und hineincollagiertem Material entstehen und sich mit der Reibung zwischen Leben und Kunst, zwischen Anpassungsdruck und Radikalität auseinandersetzen.

Der Katalog erschien anlässlich Kränzlers Ausstellung »Fetzen« im Museum für Literatur, Karlsruhe.
Gefördert durch die Mechthild-Mayer-Stiftung Karlsruhe
Ausstellungsdauer: 12.05.2016 bis 28.08.2016

© 1996-2018 | Literarische Gesellschaft Karlsruhe e.V. | Karlstr. 10 | 76133 Karlsruhe | Tel. 0721-133-4087 | info@literaturmuseum.de | Impressum
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