About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)

Aktuelle Veranstaltungen

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

Montag, 12.11 | 19.00 Uhr | AUSVERKAUFT

Der „Literaturkritiker aus Leidenschaft“ ist in der Stadt – Buchempfehlungen von Denis Scheck

Als ARD-druckfrisch-Moderator hat Denis Scheck schon einige literarische Schätze aus dem Berg an jährlichen Neuerscheinungen ausgegraben. Immer wenn der Literaturkritiker nach Karlsruhe kommt, bleibt kein Autor verschont. Wo er über Bücher spricht, wird kritisiert, verrissen und gelobt. Wer nicht weiß, was er lesen soll, dem kann nur gesagt werden: Denis Scheck weiß es bestimmt.

Denis Scheck ist Kritiker im Fernseh- und Rundfunkprogramm des Südwestrundfunks. Er wurde 1964 geboren und kennt den Literaturbetrieb wie seine Westentasche. Nach seinem Studium der vergleichenden Literaturwissenschaft und Zeitgeschichte begann er mit seiner Arbeit als literarischer Übersetzer, Herausgeber, Literaturredakteur und freier Kritiker. Von 1997 bis 2016 war er Literaturredakteur beim Deutschlandfunk, wo er regelmäßig die Sendung Büchermarkt moderierte.

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Dienstag, 13.11 | 19.00 Uhr | Eintritt frei

Der Verein „Junge Juristen“ zu Gast im PrinzMaxPalais

Bundesanwältin Sigrid Hegmann: Grenzenlose Straftaten im Internet – begrenzte Ermittlungsmöglichkeiten?

Erfordern neue Kriminalitätsfelder neue Straftatbestände und neue Ermittlungsmethoden? Die Herausforderungen an die Strafverfolgung durch Straftaten im Internet und mit Hilfe des Internet nehmen stetig zu. Crime-as-a-Service, Anonymisierungsmöglichkeiten und die abgetarnte Bezahlung mittels Kryptowährungen stellen die Strafverfolgungsbehörden vor große Schwierigkeiten. Auch die enormen Datenmengen, die ausgewertet werden müssen, sind eine Herausforderung für die Ermittlungsarbeit. Langdauernde, weltweit gestreute, raffiniert angelegte und hochkarätig durchgeführte Cyberspionageaktivitäten anderer Staaten erfordern eine effektive internationale Zusammenarbeit. Welche grenzüberschreitenden Ermittlungsmöglichkeiten sind hier vonnöten?

Materiell-rechtlich stellt sich die Frage, ob es weiterer Tatbestände zur Bekämpfung der Internetkriminalität bedarf - ob etwa der „digitale Hausfriedensbruch“ unter Strafe gestellt werden sollte oder ob sogenannte „Keuschheitsproben“ erlaubt werden sollen.

Sigrid Hegmann trat 1991 in den bayerischen Justizdienst ein und war zunächst als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg tätig. Von 1993 bis 1994 war sie im Rahmen der Aufarbeitung des in der DDR begangenen Unrechts an die Staatsanwaltschaft Berlin abgeordnet. 1995 wechselte Sigrid Hegmann als wissenschaftliche Mitarbeiterin zur Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Dort schloss sich 1998 eine weitere Abordnung an das Bundesverfassungsgericht an. 2002 kehrte sie zur Bundesanwaltschaft zurück. Ende 2013 wurde sie zur Bundesanwältin beim Bundesgerichtshof ernannt. Seit 2014 ist Sigrid Hegmann Leiterin eines Ermittlungsreferats in der Abteilung für Strafsachen gegen die äußere Sicherheit beim Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof.

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Mittwoch, 14.11 | 19.00 Uhr | Eintritt 5,- / 3,- €

Die Goethe-Gesellschaft zu Gast im PrinzMaxPalais

Dr. Beate Borowka-Clausberg (Hamburg): An wunderbaren Quellen der Inspiration – Schriftstellerinnen in Kurorten

Kur- und Seebäder waren in vergangenen Zeiten Begegnungsorte par excellence, sie zeigten sich als Mikrokosmen einer aufgeklärten Welt und boten Frauen neue Freiheiten, die sie zu nutzen wussten. Reisen in die Bäder waren für Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts nicht nur selbstverständlich, sondern regten sie auch zu literarischer Gestaltung an. Die Vorsitzende des Hamburger Heine-Hauses, Dr. Beate Borowka-Clausberg, hat die Orte und die Bäderthematik in Romanen, Erzählungen, Novellen, Gedichten und Reisebriefen von Johanna Schopenhauer, Rahel Varnhagen, George Sand und anderen Autorinnen erforscht und wird in ihrem bilderreichen Vortrag auch Einblicke in weibliche Emanzipationsversuche geben.

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Sonntag, 18.11 | 18.00 Uhr | Eintritt 12,- €
> Stephansaal, Ständehausstraße 4

36. Karlsruher Bücherschau

Harald Hurst und Gunzi Heil: Live – was sonscht!

Seit vielen Jahren ist mit dieser Veranstaltung etwas entstanden, das sich in keine einfache Beschreibung fügt. Mit dem erfolgreichsten Autor badischer Zunge, Harald Hurst und mit Gunzi Heil, dem semmelblonden Musikkabarettisten, der im gesamten deutschsprachigen Raum herumtourt, agiert ein badischer Doppelpack auf der Bühne – immer mit dem Vorsatz, das Publikum so zu unterhalten, dass es froh ist, nicht zu Hause geblieben zu sein. So unterschiedlich und vielseitig, zwischen Geschichten und Songs, Dialog und Dialekt, zwischen jetzt und jedermann – unverwechselbar, badisch, direkt. Die Spanne der Zuordnungsmöglichkeiten des Duos geht soweit, dass unabhängig voneinander in diesem Jahr Harald Hurst den Ehrenpreis des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg erhielt und Gunzi Heil zum „Badener des Jahres“ gekürt wurde. Ob das, was bei Hurst und Heil auf der Bühne entsteht, hinterher ein Programm war, bleibt offen. Auf jeden Fall ist es: live – was sonscht!

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Dienstag, 20.11 | 19.00 Uhr | Eintritt frei

36. Karlsruher Bücherschau

René Schickele – Ernst Stadler – Hans Jean Arp: Drei Elsässer schreiben deutsch-französische Literaturgeschichte

Mit einer Auswahl von Gedichten Hans Jean Arps - im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Christian Luckscheiter - ist nach den Anthologien zu René Schickele und Ernst Stadler der dritte Band einer Reihe mit Texten elsässischer Schriftsteller des frühen 20. Jahrhunderts erschienen.

In seinem Vortrag spricht der Literaturwissenschaftler Christian Luckscheiter über die Schriftsteller René Schickele, Ernst Stadler und Hans Jean Arp, alle drei in den 1880er Jahren im damals deutschen Elsass geboren. Zu jener Zeit lag das sogenannte „Reichsland“ kulturell und vor allem literarisch brach. Das, was damals geschrieben wurde, kam kaum über lokale und regionale Bedeutung hinaus. Mit den dreien sollte sich dies ändern: Arp revolutionierte mit seinen dadaistischen Sprachspielen die deutsche Literatur und ist einer der wenigen Schriftsteller, die ein gleichwertiges zweisprachiges (deutsches und französisches) Werk hinterlassen haben. Schickeles Gedichte vom Anfang des 20. Jahrhunderts machten in den literarischen Zirkeln Straßburgs Furore, und insbesondere in den 1920er und 1930er Jahren war er in Deutschland – vor allem durch seine Romantrilogie Das Erbe am Rhein (1925) – ein berühmter Autor, der sein Leben und Schreiben ganz der deutsch-französischen Verständigung und einem kosmopolitischen Elsass widmete. Stadler wiederum war der Erste, der Romain Rollands Jean Christophe für das deutsche Publikum rezensierte, seine Gedichtsammlung Der Aufbruch (1913) ist ein Meilenstein der deutschen Literaturgeschichte, mit dem er sich als zentraler Dichter des Expressionismus unsterblich machte.

Dr. Christian Luckscheiter, geboren in Freiburg, lebt als freier Lektor und Literaturwissenschaftler in Berlin. Aktuell arbeitet er an einem Projekt zur elsässischen Literaturgeschichte zwischen 1900 und 1960.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum im PrinzMaxPalais im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Zeitenwende 1918/19: Karlsruhe und Elsass-Lothringen“ (09. November 2018 bis 28. April 2019).

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Mittwoch, 21.11 | 19.00 Uhr | Eintritt 10,- / 8,- / Mitglieder 6,- €

36. Karlsruher Bücherschau

Suchen und Finden, Verlieren und Gewinnen – Judith Schalansky liest aus „Verzeichnis einiger Verluste“

Ausgehend von einer Weltgeschichte, die Dinge verliert oder zerstört, widmet sich Judith Schalansky dem Zurückgebliebenen: Spuren, Gerüchte, Legenden oder Schmerz. Sie konstruiert drei Protagonisten, die gemeinsam gegen die Vergänglichkeit ankämpfen: Ein alter Mann, Sammler und Horter, der die Vergangenheit archiviert, die gealterte Greta Garbo, die über ihren eigenen Tod philosophiert und die Schriftstellerin Schalansky, ein Kind der DDR, das nach Geschichte sucht.

1980 in Greifswald geboren, studierte die in Berlin lebende Buchgestalterin und freie Autorin Judith Schalansky Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign. Sie veröffentlichte unter anderem Atlas der abgelegenen Inseln (2009) und den erfolgreichen Bildungsroman Der Hals der Giraffe (2011). Die Bände wurden von der Stiftung Buchkunst zum jeweils „Schönsten deutschen Buch“ gekürt. Die Mainzer Stadtschreiberin von 2014 erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Droste-Preis (2015) und den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis (2018). Seit 2013 gibt sie die Reihe Naturkunden heraus. Die von ihr gestalteten Bücher sind eine verlegerische Besonderheit: ausgewählte Papiere, Fadenheftung, elegante Typografie, Lesebändchen, Leineneinbände, Frontispiz, Prägedruck – die hohe Kunst der Buchmacherei. Es ist ein Genuss, die Bücher zu durchblättern, über ihre Seiten und Einbände zu streichen, sie mit den Händen und Augen zu kosten.

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Weitere Termine

Tipps und Hinweise

Literaturzeitschrift allmende erhält den Kulturförderpreis des Landes Baden-Württemberg

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Der Förderpreis des Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg 2017 geht an die allmende – Zeitschrift für Literatur.
Die Literaturzeitschrift wurde 1981 unter anderem von Martin Walser, Adolf Muschg und Manfred Bosch begründet. Sie erscheint zweimal jährlich im Mitteldeutschen Verlag, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Die „allmende trägt mit einem breiten Fächer an Themen dazu bei, dass sich Literatur in Zeiten des beschleunigten Wandels einen gesellschaftskritischen Funktionsraum bewahren und gleichzeitig neue Leserschichten erschließen kann: pointiert in ihrer jeweiligen Schwerpunktwahl, ohne Geschichtsverlust experimentierfreudig und dabei beständig die literarischen Traditionen der oberrheinischen Grenzregion bündelnd“, heißt es in der Begründung der Jury. Die Literaturzeitschrift allmende ist in Baden-Württemberg seit 36 Jahren eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres. Sowohl junge als auch arrivierte Autorinnen und Autoren berücksichtigend wird Ende 2017 die 100. Ausgabe escheinen. Die kommende Ausgabe, die im Juni erscheinen wird, hat das Thema „Brennpunkt Istanbul“ im Fokus. Die allmende erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro.

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Literaturstadt Karlsruhe

Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ ist erschienen

„Literatur in Karlsruhe

Karlsruhe ist eine facettenreiche und spannende Literaturstadt – das dokumentieren insbesondere die Literaturtage Karlsruhe. Das jährlich stattfindende Festival, von der Literarischen Gesellschaft initiiert und organisiert, hat sich etabliert und ist ein Höhepunkt des literarischen Lebens der Stadt. Die literarische Szene präsentiert sich stark und offensiv.

Charakteristisch für die Literaturstadt Karlsruhe ist das Zusammenwirken der literarischen Institutionen und Gruppierungen. Die Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ gibt einen anregenden Überblick über die Vielfalt der literarischen Initiativen. Die von der Literarischen Gesellschaft mit Unterstützung des Kulturbüros der Stadt Karlsruhe herausgegebene Dokumentation stellt die Literaturszene Karlsruhes vor, die sich zunehmend auch neue Orte und ein jüngeres Publikum erobert und gemeinsam ein Forum für Neuentdeckungen und Trends geschaffen hat.

Die Broschüre stellt 19 literarische Initiativen und Institutionen, Traditionen und Inspirationen vor, nennt Orte, Adressen, Kontaktpersonen, Öffnungszeiten sowie die Termine regelmäßiger Treffen. Literaturinteressierten vermittelt die Publikation in verdichteter Form auf ästhetisch ansprechende Weise die wichtigsten Informationen zu Vertreterinnen und Vertretern der literarischen Szene.

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Neue Publikation

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

Am Anfang stand ein Zettel mit diversen Mailadressen, daraus wurde dann ein Buch – das nun im Heidelberg Morio-Verlag erschienen ist. Teilnehmer eines Seminars des KIT und der PH, das von Prof. Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Doz. Dr. Beate Laudenberg im Sommersemester 2014 zum „Literaturbetrieb“ angeboten worden ist und die Möglichkeit zur Präsentation eigener literarischer Texte bot, gründeten nach Abschluss der Veranstaltung eine Schreibwerkstatt unter dem Namen „Beschriftet“. Nach dem ersten Treffen im Oktober 2014 etablierten sich wöchentliche Sitzungen, im Juni 2015 konnte ein Workshop mit der Schriftstellerin Annette Pehnt durchgeführt werden – und letztlich konnte eine eigene Publikation realisiert werden. Ein ehrgeiziges Projekt kommt damit zu einem vorläufigen Ende – der Leser kann sich stückweise mit dem künstlerischen Erzeugnis eines dynamischen Kollektivs junger Schreiber auseinandersetzen von denen keiner dem anderen gleicht und jeder eigene Ambitionen, Themen und Probleme zum Ganzen beisteuert.

Textbeiträge von: Anne Blezinger, Simon Brombacher, Jana Ehresmann, Thomas Heintz, Viktoria Kissler, Violetta Klenk, Aleksej Reimisch, Stefanie Schweizer, Esther Stern und Johanna Wohlgemuth. Die Schreibwerkstatt und die Publikation wurden finanziert durch die Mechthild-Mayer-Stiftung, Karlsruhe.

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Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche

Eigentlich könnte es auch heißen: "Karlsruher Coolturführer von Kindern und Jugendlichen". Es waren nämlich Kinder - genauer gesagt die Kinder der letzjährigen Klasse 7c des Max-Planck-Gymnasiums aus Rüppurr -, die für dieses "Produkt" die Schwerpunkte gesetzt, die Verantwortlichen interviewt, die Recherchen betrieben und das umfangreiche Infomaterial gesichtet haben.
Die Idee der Literarischen Gesellschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Karlsruhe entwickelte sich aus einem Projekt, das bei KiX und JuX 2013 - Dem Kulturfestival der Kinder und Jugendlichen - angeboten wurde: "What's up in Karlsruhe", bei dem die Kinder ihre Kulturhighlights vorstellen sollten. KiX und JuX wird alle zwei Jahre vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet, auch um und nach Pfingsten 2015 wird es wieder stattfinden.
Die Literarische Gesellschaft mit Monica Trinca und der Deutsche Kinderschutzbund mit Renate Gissel fanden in Cornelia Bekendorf, der Lehrerin der damaligen Klasse 7c, eine begeisterte Partnerin, und so haben sie gemeinsam mit 28 Kindern die lebendige und engagierte Kulturszene Karlsruhe auf spannende (und lehrreiche) Angebote für junge Kulturinteressierte und solche, die es werden wollen, durchforstet.
Das Ergebnis in der Form des "Karlsruher Coolturführers für Kinder und Jugendliche" ist u.a. bei vielen Karlsruher Kultureinrichtungen und an der Rathauspforte erhältlich.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann die Broschüre nicht bieten. Aber der "Coolturführer" kann durchaus für die nächsten Jahre als Wegweiser durch die Vielfalt der kulturellen Angebote in Karlsruhe und kompetenter Ratgeber für die Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und auch der ganzen Familie dienen.

Download Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche (PDF)

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Vorzugsangebot für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft

Das Badische Staatstheater Karlsruhe stellt für unsere Mitglieder um 50 Prozent ermäßigte Eintrittskarten zur Verfügung.

  • 10.11.2018, 19.00 Uhr: Love is a Battlefield
  • 14.11.2018, 20.00 Uhr: Simon Boccanegra
  • 18.11.2018, 19.00 Uhr: Liederabend 1
  • 13.12.2018, 20.00 Uhr: Kammerkonzert
  • 15.12.2018, 19.30 Uhr: Tiger und Löwe
  • 22.12.2018, 15.00 Uhr: Hänsel und Gretel
  • 09.01.2019, 20.00 Uhr: Der Goldne Topf
  • 16.01.2019, 20.00 Uhr: Faust
  • 31.01.2019, 20.00 Uhr: Die lustigen Niebelungen

Karten sind gegen Vorlage des Mitgliedsausweises an der Theaterkasse erhältlich.

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Neue Publikationen

allmende - Zeitschrift für Literatur

„Praxis Theorie Poesie“
Nr. 101 der allmende – Zeitschrift für Literatur


Mit Beiträgen von:
Christina Griebel, Carolin Meister, Oswald Egger, Dieter Mersch, Kathrin Busch, Daniela Seel, Barbara Köhler, Christina Griebel, Monika Rinck, Carolin Callies

Juli 2018
104 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
www.mitteldeutscherverlag.de
www.allmende-online.de

Die allmende widmet sich der Frage nach den Inhalten und der Legitimation von Literatur und Kunst in der heutigen Zeit. Populisten von links und rechts erobern die Macht, ein Europa, das sich immer weiter spaltet und eine Bundesrepublik, fragiler denn je: In einer Welt, die von globalen politischen Krisen geprägt ist, stellen sich viele Fragen: Findet Poesie einen Platz zwischen Praxis und Theorie? Wo setzt sie an zwischen Annahme und Anwendung? Kann sie Lösungsansätze für aktuelle gesellschaftliche und politische Aufgaben liefern?

Lyrik als komplexe, bisweilen enigmatische literarische Form steht im Fokus der aktuellenallmende. Im Kontext der heutigen zeitgenössischen Kunst wird gefragt, wo Poesie ihren Auftritt im Spannungsfeld von Praxis und Theorie hat.Darauf antworten die Lyriker Oswald Egger, Daniela Seel und Barbara Köhler und die Philosophen Dieter Mersch und Kathrin Busch. Die Beiträge sind das Ergebnis des Symposiums ,,Praxis Theorie Poesie“, das von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe in Kooperation mit dem Museum für Literatur Karlsruhe ausgerichtet wurde. In der aktuellen Ausgabe sind zudem unveröffentlichte Gedichte von Carolin Callies und Monika Rinck veröffentlicht.

allmende – Zeitschrift für Literatur wurde 1981 begründet. Sie erscheint zweimal jährlich im Mitteldeutschen Verlag, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. 2017 wurde die Zeitschrift mit dem Förderpreis des Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Weitere Ausgaben der allmende

Liebe & Revolution

Liebe & Revolution.
Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik

108 Seiten, 27 Abbildungen
Herausgegeben von der Literarischen Gesellschaft
LINDEMANNS BIBLIOTHEK
978-3-96308-019-7, 12,- €
www.infoverlag.de

Begleitend zur Ausstellung Liebe & Revolution. Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik ist die gleichnamige Publikation erschienen. Sie dokumentiert ausführlich die Künstlerbeziehung Hedwig Lachmanns und Gustav Landauers, setzt ihre Worte durch Briefe und Gedichte in Dialog und gibt Einblicke auf die oft vernachlässigte und doch so prägende Seite des Theoretikers. In einem Brief vom 25. Juni 1918 an die Schriftstellerin Anna Croissant-Rust schreibt Gustav Landauer: „was ich schrieb, war alles zu Hedwig gesagt“.

Gustav Landauer (1870-1919), in Karlsruhe geboren und zur Schule gegangen, kennt man als Politiker und Theoretiker einer anarchistisch geprägten Gesellschaftsform. In Hedwig Lachmann (1865-1918), Lyrikerin und Übersetzerin – ihre Übertragung von Oscar Wildes Salome war Grundlage für Richard Strauss‘ gleichnamige Oper – findet er 1899 eine kongeniale und emanzipierte Partnerin. Was sie vereinigt, ist die Arbeit an Sprache und Tradition, an den jüdischen Wurzeln sowie ein tief empfundener Humanismus. Diesen suchen sie in finsteren Zeiten zu behaupten, daher auch ihre kompromisslose Ablehnung des Ersten Weltkriegs und das Festhalten an der Möglichkeit einer besseren, einer „Neuen Gemeinschaft“.