About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)

Das Büro der Literarischen Gesellschaft ist während der Ferienzeit im August 2018 nicht durchgehend besetzt.

Vorschau

  • Mo, 03.09., 20.00 Uhr: Verena Rossbacher (Lesung Süd im KOHI)
  • So, 16.09., 19.00 Uhr: Wolfgang Schön (Lesung in Durlacher Nikolauskapelle)
  • Mo, 17.09., 19.00 Uhr: Alex Capus
  • Di, 18.09., 19.00 Uhr: Angela Ulrich
  • 22. September bis 05. Oktober: Literaturtage Karlsruhe 2018 (diverse Orte)
  • Mo, 24.09., 19.00 Uhr: Gretchen Dutschke
  • Mi, 26.09., 19.00 Uhr: Goethe-Gesellschaft zu Gast –Stefan Viering
  • Sa, 29.09., 18.00 Uhr: 10. Karlsruher Lesenacht
  • Mo, 01.10., 20.00 Uhr: Yi Luo, Kevin Kuhn, Luca Manuel Kieser (Lesung im KOHI)
  • Di, 02.10., 20.30 Uhr: Markus Orths (DAS SANDKORN – THEATER UND MEHR)
  • Fr, 05.10., 19.00 Uhr: Wolfgang Burger
  • Sa, 06.10., 20.00 Uhr: Manja Präkels (P8)
  • Mo, 08.10., 19.00 Uhr: Yoko Tawada
  • Di, 16.10., 19.30 Uhr: CCFA - Violaine Lochu trifft auf Poetry Slam (Moritz Konrad)
  • Mi, 17.10., 19.00 Uhr: Die Goethe-Gesellschaft zu Gast – Prof. Dr. Georg Schwedt
  • Do, 18.10., 19.00 Uhr: Guntram Vesper
  • Mo, 05.11., 20.00 Uhr: Josefine Rieks (Lesung Süd im KOHI)
  • Mi, 14.11., 19.00 Uhr: Goethe-Gesellschaft zu Gast – Dr. Beate Borowka-Clausberg
  • So, 18.11., 18.00 Uhr: Harald Hurst und Gunzi Heil (Stephansaal)
  • Di, 20.11., 19.00 Uhr: Christian Luckscheiter über René Schickele, Ernst Stadler und Hans Jean Arp
  • Mi, 21.11., 19.00 Uhr: Judith Schalansky
  • Di, 27.11., 20.15 Uhr: Carolin Callies / 101. Ausgabe der allmende-Zeitschrift für Literatur (Bücherbüffet im Regierungspräsidium)
  • Fr, 07.12., 15.30 Uhr: Sprechreiz
  • Mi, 19.12., 20.00 Uhr: SWR-Bestenliste

Aktuelle Ausstellung

28. April bis 2. September 2018 | Eintritt frei

Liebe & Revolution.
Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik

Hedwig Lachmann und Gustav Landauer. Foto: MLO

Gustav Landauer (1870-1919), in Karlsruhe geboren und zur Schule gegangen, kennt man als offensiven Politiker, Theoretiker und Anhänger einer anarchistisch geprägten Gesellschaftsform. Doch er war auch leidenschaftlich Liebender und fürsorglicher Familienvater.
In Hedwig Lachmann (1865-1918), Lyrikerin und Übersetzerin – ihre Übertragung von Oscar Wildes „Salome“ war Grundlage für Richard Strauss‘ gleichnamige Oper – findet er 1899 eine emanzipierte Partnerin und große Schriftstellerin.
19 Jahre konnte das Paar zusammen leben und arbeiten. Hedwig Lachmann verstirbt am 21. Februar 1918; Gustav Landauer wird am 2. Mai 1919 brutal ermordet.
Die Zusammenarbeit beider und das gemeinsam erarbeitete literarische Werk werden in dieser Ausstellung erstmals anhand ausgewählter Exponate dokumentiert. Thematisiert werden unter anderem der biografische Aufbruch, künstlerische Positionen, politische und pazifistische Ansätze sowie ökologische Aspekte einer neuen freien Gesellschaft, sowie Landauers Teilnahme an der „Münchner Räterepublik“.

„Wir sind kein Paar, wir sind Pares.
(…) Wir sind nicht zwei armselige Hälften, denen nichts als die Leidenschaft gebietet,
sich zu vereinigen, und die dann doch immer auseinanderklaffen;
wir sind zwei Ebenbürtige, die – so glaube ich – zu einander wollen,
um zusammen zu gehn.“
Gustav Landauer an Hedwig Lachmann (10. Mai 1899)

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Tipps und Hinweise

Literaturzeitschrift allmende erhält den Kulturförderpreis des Landes Baden-Württemberg

allmende 99

Der Förderpreis des Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg 2017 geht an die allmende – Zeitschrift für Literatur.
Die Literaturzeitschrift wurde 1981 unter anderem von Martin Walser, Adolf Muschg und Manfred Bosch begründet. Sie erscheint zweimal jährlich im Mitteldeutschen Verlag, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Die „allmende trägt mit einem breiten Fächer an Themen dazu bei, dass sich Literatur in Zeiten des beschleunigten Wandels einen gesellschaftskritischen Funktionsraum bewahren und gleichzeitig neue Leserschichten erschließen kann: pointiert in ihrer jeweiligen Schwerpunktwahl, ohne Geschichtsverlust experimentierfreudig und dabei beständig die literarischen Traditionen der oberrheinischen Grenzregion bündelnd“, heißt es in der Begründung der Jury. Die Literaturzeitschrift allmende ist in Baden-Württemberg seit 36 Jahren eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres. Sowohl junge als auch arrivierte Autorinnen und Autoren berücksichtigend wird Ende 2017 die 100. Ausgabe escheinen. Die kommende Ausgabe, die im Juni erscheinen wird, hat das Thema „Brennpunkt Istanbul“ im Fokus. Die allmende erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro.

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Literaturstadt Karlsruhe

Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ ist erschienen

„Literatur in Karlsruhe

Karlsruhe ist eine facettenreiche und spannende Literaturstadt – das dokumentieren insbesondere die Literaturtage Karlsruhe. Das jährlich stattfindende Festival, von der Literarischen Gesellschaft initiiert und organisiert, hat sich etabliert und ist ein Höhepunkt des literarischen Lebens der Stadt. Die literarische Szene präsentiert sich stark und offensiv.

Charakteristisch für die Literaturstadt Karlsruhe ist das Zusammenwirken der literarischen Institutionen und Gruppierungen. Die Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ gibt einen anregenden Überblick über die Vielfalt der literarischen Initiativen. Die von der Literarischen Gesellschaft mit Unterstützung des Kulturbüros der Stadt Karlsruhe herausgegebene Dokumentation stellt die Literaturszene Karlsruhes vor, die sich zunehmend auch neue Orte und ein jüngeres Publikum erobert und gemeinsam ein Forum für Neuentdeckungen und Trends geschaffen hat.

Die Broschüre stellt 19 literarische Initiativen und Institutionen, Traditionen und Inspirationen vor, nennt Orte, Adressen, Kontaktpersonen, Öffnungszeiten sowie die Termine regelmäßiger Treffen. Literaturinteressierten vermittelt die Publikation in verdichteter Form auf ästhetisch ansprechende Weise die wichtigsten Informationen zu Vertreterinnen und Vertretern der literarischen Szene.

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Neue Publikation

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

Am Anfang stand ein Zettel mit diversen Mailadressen, daraus wurde dann ein Buch – das nun im Heidelberg Morio-Verlag erschienen ist. Teilnehmer eines Seminars des KIT und der PH, das von Prof. Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Doz. Dr. Beate Laudenberg im Sommersemester 2014 zum „Literaturbetrieb“ angeboten worden ist und die Möglichkeit zur Präsentation eigener literarischer Texte bot, gründeten nach Abschluss der Veranstaltung eine Schreibwerkstatt unter dem Namen „Beschriftet“. Nach dem ersten Treffen im Oktober 2014 etablierten sich wöchentliche Sitzungen, im Juni 2015 konnte ein Workshop mit der Schriftstellerin Annette Pehnt durchgeführt werden – und letztlich konnte eine eigene Publikation realisiert werden. Ein ehrgeiziges Projekt kommt damit zu einem vorläufigen Ende – der Leser kann sich stückweise mit dem künstlerischen Erzeugnis eines dynamischen Kollektivs junger Schreiber auseinandersetzen von denen keiner dem anderen gleicht und jeder eigene Ambitionen, Themen und Probleme zum Ganzen beisteuert.

Textbeiträge von: Anne Blezinger, Simon Brombacher, Jana Ehresmann, Thomas Heintz, Viktoria Kissler, Violetta Klenk, Aleksej Reimisch, Stefanie Schweizer, Esther Stern und Johanna Wohlgemuth. Die Schreibwerkstatt und die Publikation wurden finanziert durch die Mechthild-Mayer-Stiftung, Karlsruhe.

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Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche

Eigentlich könnte es auch heißen: "Karlsruher Coolturführer von Kindern und Jugendlichen". Es waren nämlich Kinder - genauer gesagt die Kinder der letzjährigen Klasse 7c des Max-Planck-Gymnasiums aus Rüppurr -, die für dieses "Produkt" die Schwerpunkte gesetzt, die Verantwortlichen interviewt, die Recherchen betrieben und das umfangreiche Infomaterial gesichtet haben.
Die Idee der Literarischen Gesellschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Karlsruhe entwickelte sich aus einem Projekt, das bei KiX und JuX 2013 - Dem Kulturfestival der Kinder und Jugendlichen - angeboten wurde: "What's up in Karlsruhe", bei dem die Kinder ihre Kulturhighlights vorstellen sollten. KiX und JuX wird alle zwei Jahre vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet, auch um und nach Pfingsten 2015 wird es wieder stattfinden.
Die Literarische Gesellschaft mit Monica Trinca und der Deutsche Kinderschutzbund mit Renate Gissel fanden in Cornelia Bekendorf, der Lehrerin der damaligen Klasse 7c, eine begeisterte Partnerin, und so haben sie gemeinsam mit 28 Kindern die lebendige und engagierte Kulturszene Karlsruhe auf spannende (und lehrreiche) Angebote für junge Kulturinteressierte und solche, die es werden wollen, durchforstet.
Das Ergebnis in der Form des "Karlsruher Coolturführers für Kinder und Jugendliche" ist u.a. bei vielen Karlsruher Kultureinrichtungen und an der Rathauspforte erhältlich.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann die Broschüre nicht bieten. Aber der "Coolturführer" kann durchaus für die nächsten Jahre als Wegweiser durch die Vielfalt der kulturellen Angebote in Karlsruhe und kompetenter Ratgeber für die Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und auch der ganzen Familie dienen.

Download Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche (PDF)

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Vorzugsangebot für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft

Das Badische Staatstheater Karlsruhe stellt für unsere Mitglieder um 50 Prozent ermäßigte Eintrittskarten zur Verfügung.

  • 21.09.2018, 20.00 Uhr: Am Boden
  • 23.09.2018, 15.00 Uhr: Willkommen
  • 28.09.2018, 19.00 Uhr: Sonderkonzert
  • 09.10.2018, 20.00 Uhr: Der Goldene Topf
  • 10.10.2018, 20.00 Uhr: Die Ehen unserer Eltern
  • 30.10.2018, 19.30 Uhr: Anna Bolena

Karten sind gegen Vorlage des Mitgliedsausweises an der Theaterkasse erhältlich.

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Neue Publikationen

allmende - Zeitschrift für Literatur

„Praxis Theorie Poesie“
Nr. 101 der allmende – Zeitschrift für Literatur


Mit Beiträgen von:
Christina Griebel, Carolin Meister, Oswald Egger, Dieter Mersch, Kathrin Busch, Daniela Seel, Barbara Köhler, Christina Griebel, Monika Rinck, Carolin Callies

Juli 2018
104 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
www.mitteldeutscherverlag.de
www.allmende-online.de

Die allmende widmet sich der Frage nach den Inhalten und der Legitimation von Literatur und Kunst in der heutigen Zeit. Populisten von links und rechts erobern die Macht, ein Europa, das sich immer weiter spaltet und eine Bundesrepublik, fragiler denn je: In einer Welt, die von globalen politischen Krisen geprägt ist, stellen sich viele Fragen: Findet Poesie einen Platz zwischen Praxis und Theorie? Wo setzt sie an zwischen Annahme und Anwendung? Kann sie Lösungsansätze für aktuelle gesellschaftliche und politische Aufgaben liefern?

Lyrik als komplexe, bisweilen enigmatische literarische Form steht im Fokus der aktuellenallmende. Im Kontext der heutigen zeitgenössischen Kunst wird gefragt, wo Poesie ihren Auftritt im Spannungsfeld von Praxis und Theorie hat.Darauf antworten die Lyriker Oswald Egger, Daniela Seel und Barbara Köhler und die Philosophen Dieter Mersch und Kathrin Busch. Die Beiträge sind das Ergebnis des Symposiums ,,Praxis Theorie Poesie“, das von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe in Kooperation mit dem Museum für Literatur Karlsruhe ausgerichtet wurde. In der aktuellen Ausgabe sind zudem unveröffentlichte Gedichte von Carolin Callies und Monika Rinck veröffentlicht.

allmende – Zeitschrift für Literatur wurde 1981 begründet. Sie erscheint zweimal jährlich im Mitteldeutschen Verlag, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. 2017 wurde die Zeitschrift mit dem Förderpreis des Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Weitere Ausgaben der allmende

Liebe & Revolution

Liebe & Revolution.
Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik

108 Seiten, 27 Abbildungen
Herausgegeben von der Literarischen Gesellschaft
LINDEMANNS BIBLIOTHEK
978-3-96308-019-7, 12,- €
www.infoverlag.de

Begleitend zur Ausstellung Liebe & Revolution. Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik ist die gleichnamige Publikation erschienen. Sie dokumentiert ausführlich die Künstlerbeziehung Hedwig Lachmanns und Gustav Landauers, setzt ihre Worte durch Briefe und Gedichte in Dialog und gibt Einblicke auf die oft vernachlässigte und doch so prägende Seite des Theoretikers. In einem Brief vom 25. Juni 1918 an die Schriftstellerin Anna Croissant-Rust schreibt Gustav Landauer: „was ich schrieb, war alles zu Hedwig gesagt“.

Gustav Landauer (1870-1919), in Karlsruhe geboren und zur Schule gegangen, kennt man als Politiker und Theoretiker einer anarchistisch geprägten Gesellschaftsform. In Hedwig Lachmann (1865-1918), Lyrikerin und Übersetzerin – ihre Übertragung von Oscar Wildes Salome war Grundlage für Richard Strauss‘ gleichnamige Oper – findet er 1899 eine kongeniale und emanzipierte Partnerin. Was sie vereinigt, ist die Arbeit an Sprache und Tradition, an den jüdischen Wurzeln sowie ein tief empfundener Humanismus. Diesen suchen sie in finsteren Zeiten zu behaupten, daher auch ihre kompromisslose Ablehnung des Ersten Weltkriegs und das Festhalten an der Möglichkeit einer besseren, einer „Neuen Gemeinschaft“.

Weitere Ausgaben der allmende

© 1996-2018 | Literarische Gesellschaft Karlsruhe e.V. | Karlstr. 10 | 76133 Karlsruhe | Tel. 0721-133-4087 | info@literaturmuseum.de | Impressum
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