About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)

Literaturtage Karlsruhe 2018

Aktuelle Veranstaltungen

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

Dienstag, 16.10 | 19.30 Uhr | Eintritt 4,- / 3,- €

Weiberhelden
Ein Abend mit Poetry-Slam und Musik: Moritz Konrad & friends

Moritz Konrad. Foto: privat

Im Rahmen des Literatursommers Baden-Württemberg 2018 zum Thema „Frauenfiguren“ lädt die Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe ein Künstlerduo ein, sich mit dem Weiblichen in Prosa, Lyrik, Epos und Co. zu beschäftigen: zum einen die französische Wortkünstlerin Violaine Lochu, die die Bewohner von Karlsruhe nach „ihren“ literarischen Heldinnen oder Antiheldinnen befragte. Die daraus gewonnenen Zitate und Textstellen packt sie in eine multilinguale Performance sowie Publikation und präsentiert diese am 29.10. um 20.00 Uhr im KOHI e.V.

Zum anderen steuert der Karlsruher Poetry-Slammer Moritz Konrad am 16.10. in der Literarischen Gesellschaft seine Sicht auf die Frauengestalten bei und wird diese neue Sprachkreation mit Musik in Szene setzen.

Moritz Konrad studiert Malerei und Grafik in Karlsruhe und tritt bereits seit Jahren bei Poetry Slam Meisterschaften auf.

Die Literarische Gesellschaft und die Stiftung CCFA Karlsruhe sind Partner dieses mehrsprachigen Projekts zur Gegenwartsliteratur.

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Mittwoch, 17.10 | 19.00 Uhr | Eintritt 5,- / 3,- €

Die Goethe-Gesellschaft zu Gast im PrinzMaxPalais

Prof. Dr. Georg Schwedt (Bonn): Goethes heilsame Wässer. Seine Kuren in berühmten Bädern

Goethes Interesse an Bädern und Mineralwässern – er selbst kurte 1785, 1786, 1795 und dann regelmäßig ab 1806 in den böhmischen Bädern Karlsbad, Marienbad, Franzensbad und Teplitz, aber auch in Bad Lauchstädt, Bad Berka, Bad Pyrmont und Wiesbaden – lässt sich an zahlreichen Stellen seines Werkes nachweisen. In Goethes Leben haben Mineral- und Heilwässer immer einen besonderen Stellenwert für seine Gesundheit gehabt. Er litt zeitweise unter Nierensteinen und ließ sich Mineralwässer unter anderem aus Niederselters, Fachingen und Marienbad nach Weimar schicken. Im Vortrag wird Georg Schwedt, Professor für Analytische Chemie, die Orte und deren heilsame Quellen im Zusammenhang mit Goethes Kuren ausführlich vorstellen.

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Donnerstag, 18.10 | 19.00 Uhr

Die Veranstaltung mit Guntram Vesper muss aus Krankheitsgründen leider ausfallen

Dienstag, 23.10 | 19.00 Uhr | Eintritt frei

Ein Aufklärer reist in die Schweiz: Vortrag über Johann Peter Hebel von Dr. Franz Littmann

Johann Peter Hebels Schweizerreise bietet einen neuen Blick auf den Dichter und ersten Prälaten der Badischen Landeskirche und auf die historische Situation zur Zeit Napoleons, das Reisen, den frühen Tourismus und den Alltag in der Schweizer Eidgenossenschaft. 1805 reist Johann Peter Hebel mit den beiden Söhnen des Freiherrn von Mentzingen in die Schweiz. Sein Reisetagebuch - die originale Handschrift befindet sich im Familienarchiv des Freiherren von Mentzingen (Menzingen/Kraichtal) - gibt Einblicke in ein Land, das damals als vorbildlich im Hinblick auf Demokratie und Freiheit gilt. Es ist eine Zeit, in der die Schweiz mit ihren faszinierenden Landschaften und ihrer reichen Kulturgeschichte zu einem bevorzugten Ziel des frühen europäischen Tourismus wird.

Dr. Franz Littmann, geboren 1948 in Durmersheim, studierte in Marburg/Lahn Philosophie, Soziologie und Pädagogik. Er ist Mitarbeiter der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe und bereitet als Mitherausgeber die Gesamtausgabe der Werke Johann Peter Hebels vor, die von der Literarischen Gesellschaft ediert wird. Heute lebt und arbeitet er in Pforzheim.

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Donnerstag, 25.10 | 19.00 Uhr | Eintritt frei

Eine Liebeserklärung an die Liebesgedichte des Mittelalters: Tristan Marquardt präsentiert die Minnesang-Anthologie „Unmögliche Liebe“

Tristan Marquardt, Matthias Kniep. Fotos: Mario Steigerwald, Julia Stolte

In einem Café stellen Büchner-Preisträger Jan Wagner und Tristan Marquardt fest, dass sie ihre Begeisterung für mittelhochdeutsche Liebesgedichte verbindet. Die Idee zu einer Anthologie entsteht, die sie später zusammen herausgeben. In dieser übertragen Lyriker der Gegenwart Minnelieder aus dem Mittelhochdeutschen. Der Band Unmögliche Liebe (2017) lässt drei Arten der Übertragungen erkennen: Neben Übersetzungen, die Texttreue mit vorsichtiger Modernisierung verknüpfen, stehen subtile Nachahmungen der Originale und das schroffe Aufbrechen des hohen Minnetons und sein gleichzeitiger Zerfall. Die Anthologie ist eine Konfrontation zweier literarischer Epochen, die sich ganz der Unmöglichkeit und Vergeblichkeit der Liebe widmet.

Herausgeber Tristan Marquardt wird den Band Unmögliche Liebe vorstellen. Mit dabei ist der Übersetzer Matthias Kniep, der Einblicke in die Kunst der Übersetzung und der Interpretation gibt.

Tristan Marquardt, 1987 in Göttingen geboren, heißt eigentlich Alexander Rudolph. Nach seinem Studium der Deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft und der Griechischen Literaturwissenschaft in Zürich und Berlin ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Promoviert wurde er über den Minnesang Heinrichs von Rugge. Er ist aktiv als Poetry Slammer, Lyriker, Übersetzer und Literaturvermittler. Der Mitbegründer des Berliner Lyrikkollektivs G13 war mehrfach Finalist beim open mike der Literaturwerkstatt Berlin. 2013 erschien sein Lyrikdebüt das amortisiert sich nicht.

Matthias Kniep, 1971 in Itzehoe geboren, studierte Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie in Kiel. Er wurde über Heldenkonzeptionen in der Populärkultur promoviert. Er arbeitet als Übersetzer und ist Mitarbeiter im Berliner Haus für Poesie.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Germanistische Mediävistik und Frühneuzeitforschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

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Weitere Termine

Tipps und Hinweise

Literaturzeitschrift allmende erhält den Kulturförderpreis des Landes Baden-Württemberg

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Der Förderpreis des Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg 2017 geht an die allmende – Zeitschrift für Literatur.
Die Literaturzeitschrift wurde 1981 unter anderem von Martin Walser, Adolf Muschg und Manfred Bosch begründet. Sie erscheint zweimal jährlich im Mitteldeutschen Verlag, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Die „allmende trägt mit einem breiten Fächer an Themen dazu bei, dass sich Literatur in Zeiten des beschleunigten Wandels einen gesellschaftskritischen Funktionsraum bewahren und gleichzeitig neue Leserschichten erschließen kann: pointiert in ihrer jeweiligen Schwerpunktwahl, ohne Geschichtsverlust experimentierfreudig und dabei beständig die literarischen Traditionen der oberrheinischen Grenzregion bündelnd“, heißt es in der Begründung der Jury. Die Literaturzeitschrift allmende ist in Baden-Württemberg seit 36 Jahren eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres. Sowohl junge als auch arrivierte Autorinnen und Autoren berücksichtigend wird Ende 2017 die 100. Ausgabe escheinen. Die kommende Ausgabe, die im Juni erscheinen wird, hat das Thema „Brennpunkt Istanbul“ im Fokus. Die allmende erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro.

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Literaturstadt Karlsruhe

Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ ist erschienen

„Literatur in Karlsruhe

Karlsruhe ist eine facettenreiche und spannende Literaturstadt – das dokumentieren insbesondere die Literaturtage Karlsruhe. Das jährlich stattfindende Festival, von der Literarischen Gesellschaft initiiert und organisiert, hat sich etabliert und ist ein Höhepunkt des literarischen Lebens der Stadt. Die literarische Szene präsentiert sich stark und offensiv.

Charakteristisch für die Literaturstadt Karlsruhe ist das Zusammenwirken der literarischen Institutionen und Gruppierungen. Die Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ gibt einen anregenden Überblick über die Vielfalt der literarischen Initiativen. Die von der Literarischen Gesellschaft mit Unterstützung des Kulturbüros der Stadt Karlsruhe herausgegebene Dokumentation stellt die Literaturszene Karlsruhes vor, die sich zunehmend auch neue Orte und ein jüngeres Publikum erobert und gemeinsam ein Forum für Neuentdeckungen und Trends geschaffen hat.

Die Broschüre stellt 19 literarische Initiativen und Institutionen, Traditionen und Inspirationen vor, nennt Orte, Adressen, Kontaktpersonen, Öffnungszeiten sowie die Termine regelmäßiger Treffen. Literaturinteressierten vermittelt die Publikation in verdichteter Form auf ästhetisch ansprechende Weise die wichtigsten Informationen zu Vertreterinnen und Vertretern der literarischen Szene.

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Neue Publikation

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

Am Anfang stand ein Zettel mit diversen Mailadressen, daraus wurde dann ein Buch – das nun im Heidelberg Morio-Verlag erschienen ist. Teilnehmer eines Seminars des KIT und der PH, das von Prof. Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Doz. Dr. Beate Laudenberg im Sommersemester 2014 zum „Literaturbetrieb“ angeboten worden ist und die Möglichkeit zur Präsentation eigener literarischer Texte bot, gründeten nach Abschluss der Veranstaltung eine Schreibwerkstatt unter dem Namen „Beschriftet“. Nach dem ersten Treffen im Oktober 2014 etablierten sich wöchentliche Sitzungen, im Juni 2015 konnte ein Workshop mit der Schriftstellerin Annette Pehnt durchgeführt werden – und letztlich konnte eine eigene Publikation realisiert werden. Ein ehrgeiziges Projekt kommt damit zu einem vorläufigen Ende – der Leser kann sich stückweise mit dem künstlerischen Erzeugnis eines dynamischen Kollektivs junger Schreiber auseinandersetzen von denen keiner dem anderen gleicht und jeder eigene Ambitionen, Themen und Probleme zum Ganzen beisteuert.

Textbeiträge von: Anne Blezinger, Simon Brombacher, Jana Ehresmann, Thomas Heintz, Viktoria Kissler, Violetta Klenk, Aleksej Reimisch, Stefanie Schweizer, Esther Stern und Johanna Wohlgemuth. Die Schreibwerkstatt und die Publikation wurden finanziert durch die Mechthild-Mayer-Stiftung, Karlsruhe.

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Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche

Eigentlich könnte es auch heißen: "Karlsruher Coolturführer von Kindern und Jugendlichen". Es waren nämlich Kinder - genauer gesagt die Kinder der letzjährigen Klasse 7c des Max-Planck-Gymnasiums aus Rüppurr -, die für dieses "Produkt" die Schwerpunkte gesetzt, die Verantwortlichen interviewt, die Recherchen betrieben und das umfangreiche Infomaterial gesichtet haben.
Die Idee der Literarischen Gesellschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Karlsruhe entwickelte sich aus einem Projekt, das bei KiX und JuX 2013 - Dem Kulturfestival der Kinder und Jugendlichen - angeboten wurde: "What's up in Karlsruhe", bei dem die Kinder ihre Kulturhighlights vorstellen sollten. KiX und JuX wird alle zwei Jahre vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet, auch um und nach Pfingsten 2015 wird es wieder stattfinden.
Die Literarische Gesellschaft mit Monica Trinca und der Deutsche Kinderschutzbund mit Renate Gissel fanden in Cornelia Bekendorf, der Lehrerin der damaligen Klasse 7c, eine begeisterte Partnerin, und so haben sie gemeinsam mit 28 Kindern die lebendige und engagierte Kulturszene Karlsruhe auf spannende (und lehrreiche) Angebote für junge Kulturinteressierte und solche, die es werden wollen, durchforstet.
Das Ergebnis in der Form des "Karlsruher Coolturführers für Kinder und Jugendliche" ist u.a. bei vielen Karlsruher Kultureinrichtungen und an der Rathauspforte erhältlich.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann die Broschüre nicht bieten. Aber der "Coolturführer" kann durchaus für die nächsten Jahre als Wegweiser durch die Vielfalt der kulturellen Angebote in Karlsruhe und kompetenter Ratgeber für die Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und auch der ganzen Familie dienen.

Download Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche (PDF)

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Vorzugsangebot für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft

Das Badische Staatstheater Karlsruhe stellt für unsere Mitglieder um 50 Prozent ermäßigte Eintrittskarten zur Verfügung.

  • 30.10.2018, 19.30 Uhr: Anna Bolena
  • 10.11.2018, 19.00 Uhr: Love is a Battlefield
  • 14.11.2018, 20.00 Uhr: Simon Boccanegra
  • 18.11.2018, 19.00 Uhr: Liederabend 1
  • 13.12.2018, 20.00 Uhr: Kammerkonzert
  • 15.12.2018, 19.30 Uhr: Tiger und Löwe
  • 22.12.2018, 15.00 Uhr: Hänsel und Gretel
  • 09.01.2019, 20.00 Uhr: Der Goldne Topf
  • 16.01.2019, 20.00 Uhr: Faust
  • 31.01.2019, 20.00 Uhr: Die lustigen Niebelungen

Karten sind gegen Vorlage des Mitgliedsausweises an der Theaterkasse erhältlich.

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Neue Publikationen

allmende - Zeitschrift für Literatur

„Praxis Theorie Poesie“
Nr. 101 der allmende – Zeitschrift für Literatur


Mit Beiträgen von:
Christina Griebel, Carolin Meister, Oswald Egger, Dieter Mersch, Kathrin Busch, Daniela Seel, Barbara Köhler, Christina Griebel, Monika Rinck, Carolin Callies

Juli 2018
104 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
www.mitteldeutscherverlag.de
www.allmende-online.de

Die allmende widmet sich der Frage nach den Inhalten und der Legitimation von Literatur und Kunst in der heutigen Zeit. Populisten von links und rechts erobern die Macht, ein Europa, das sich immer weiter spaltet und eine Bundesrepublik, fragiler denn je: In einer Welt, die von globalen politischen Krisen geprägt ist, stellen sich viele Fragen: Findet Poesie einen Platz zwischen Praxis und Theorie? Wo setzt sie an zwischen Annahme und Anwendung? Kann sie Lösungsansätze für aktuelle gesellschaftliche und politische Aufgaben liefern?

Lyrik als komplexe, bisweilen enigmatische literarische Form steht im Fokus der aktuellenallmende. Im Kontext der heutigen zeitgenössischen Kunst wird gefragt, wo Poesie ihren Auftritt im Spannungsfeld von Praxis und Theorie hat.Darauf antworten die Lyriker Oswald Egger, Daniela Seel und Barbara Köhler und die Philosophen Dieter Mersch und Kathrin Busch. Die Beiträge sind das Ergebnis des Symposiums ,,Praxis Theorie Poesie“, das von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe in Kooperation mit dem Museum für Literatur Karlsruhe ausgerichtet wurde. In der aktuellen Ausgabe sind zudem unveröffentlichte Gedichte von Carolin Callies und Monika Rinck veröffentlicht.

allmende – Zeitschrift für Literatur wurde 1981 begründet. Sie erscheint zweimal jährlich im Mitteldeutschen Verlag, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. 2017 wurde die Zeitschrift mit dem Förderpreis des Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Weitere Ausgaben der allmende

Liebe & Revolution

Liebe & Revolution.
Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik

108 Seiten, 27 Abbildungen
Herausgegeben von der Literarischen Gesellschaft
LINDEMANNS BIBLIOTHEK
978-3-96308-019-7, 12,- €
www.infoverlag.de

Begleitend zur Ausstellung Liebe & Revolution. Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik ist die gleichnamige Publikation erschienen. Sie dokumentiert ausführlich die Künstlerbeziehung Hedwig Lachmanns und Gustav Landauers, setzt ihre Worte durch Briefe und Gedichte in Dialog und gibt Einblicke auf die oft vernachlässigte und doch so prägende Seite des Theoretikers. In einem Brief vom 25. Juni 1918 an die Schriftstellerin Anna Croissant-Rust schreibt Gustav Landauer: „was ich schrieb, war alles zu Hedwig gesagt“.

Gustav Landauer (1870-1919), in Karlsruhe geboren und zur Schule gegangen, kennt man als Politiker und Theoretiker einer anarchistisch geprägten Gesellschaftsform. In Hedwig Lachmann (1865-1918), Lyrikerin und Übersetzerin – ihre Übertragung von Oscar Wildes Salome war Grundlage für Richard Strauss‘ gleichnamige Oper – findet er 1899 eine kongeniale und emanzipierte Partnerin. Was sie vereinigt, ist die Arbeit an Sprache und Tradition, an den jüdischen Wurzeln sowie ein tief empfundener Humanismus. Diesen suchen sie in finsteren Zeiten zu behaupten, daher auch ihre kompromisslose Ablehnung des Ersten Weltkriegs und das Festhalten an der Möglichkeit einer besseren, einer „Neuen Gemeinschaft“.

Weitere Ausgaben der allmende

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