24. Europäische Kulturtage 2018, 20. April - 5. Mai 2018

20. April – 5. Mai 2018

Umbrüche, Aufbrüche

Freitag, 27.04.2018 | 17:00


Liebe und Revolution

Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik


Bildnachweis: Siegbert Wolf, Rodgau

Gustav Landauer (um 1900), Hedwig Lachmann (1901)
Bildnachweis: Siegbert Wolf, Rodgau

In den Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs zwischen 1900 und 1919 haben die Lyrikerin und Übersetzerin Hedwig Lachmann (1865–1918) – ihre Übertragung von Oscar Wildes „Salome“ war die Grundlage von Richard Strauss‘ gleichnamiger Oper – und der in Karlsruhe geborene Gelehrte, Schriftsteller, Theoretiker und Politiker Gustav Landauer (1870–1919) zahlreiche gemeinsame Projekte realisiert.

Diese Zusammenarbeit und das gemeinsam erarbeitete literarische Werk werden in dieser Ausstellung erstmals dokumentiert. Thematisiert werden unter anderem der biografische Aufbruch, künstlerische Positionen, politische und pazifistische Ansätze sowie ökologische Aspekte einer neuen freien Gesellschaft, aber auch Landauers Teilnahme an der „Münchner Räterepublik“.

„Wir sehen Sonnen, wohin wir schauen,
Und flüstern in Innigkeit und Vertrauen:
Wohl uns, daß wir zusammen kamen!“
Gustav Landauer an Hedwig Lachmann
Briefauszug 17. April 1899


Begleitveranstaltungen und weitere Informationen zur Ausstellung unter: www.literaturmuseum.de


Eintritt
frei

Zeitraum
28.4.–2.9.2018

Öffnungszeiten
Di+Fr 10–18 Uhr
Do 10–19 Uhr
Sa 14–18 Uhr
So 11–18 Uhr
Di 1.5.2018 geschlossen

Info
0721 1334087
www.literaturmuseum.de

Veranstalter
Museum für Literatur