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Anträge

4. Oktober 2018

Verkehrsgutachten zur Vergrößerung der Fußgängerzone beim Europaplatz

Antrag:

 
  1. Die Verwaltung beauftragt ein Verkehrsgutachten zu der Frage, ob und unter welchen Bedingungen die Karlstraße zwischen Stephanplatz und Europaplatz zur Fußgängerzone, Radfahren frei, umgewidmet werden kann.
  2. Dieses Gutachten wird im Planungsausschuss behandelt.

 

Sachverhalt/Begründung

 

Bisher trennt die Karlstraße den Stephanplatz, die südliche Waldstraße und den Europaplatz von der übrigen Fußgängerzone in der City ab. Dort gibt es erhebliche querende Fußgänger- und Fahrradströme. Mit einer durchgehenden Flaniermeile könnte die Aufenthaltsqualität des gesamten Bereichs bis hin zur nördlichen Karlstraße, wie am Park(ing) Day von vielen Organisationen gezeigt, deutlich aufgewertet werden. Viele Geschäfte an der nördlichen Karlstraße und der südlichen Waldstraße würden davon profitieren. Der Radverkehr könnte die Karlstraße weiterhin nutzen.
 
Die Karlstraße ist in diesem Bereich eine Einbahnstraße und es gibt keine parallel führende Einbahnstraße in Gegenrichtung. Demnach ist die Straße außer für den Anliegerverkehr offenbar verzichtbar. Der Kfz-Verkehr würde die gesperrte Stelle wahrscheinlich wie auch in anderen Fällen großräumig umfahren.
 
Um die genauen Folgen zu ermitteln, soll aber zunächst ein Verkehrsgutachten erstellt werden, damit den Vermutungen eine fundierte Einschätzung gegenüber steht. Erst dann wäre zu entscheiden, ob die Fußgängerzone so erweitert werden soll und welche Bedingungen dafür zu erfüllen sind.
 
Bereits im Jahr 2004 ergab eine Verkehrsuntersuchung des Büros Koehler & Leutwein, dass die Karlstraße damals in diesem Bereich nicht zwingend für die Abwicklung des Verkehrs erforderlich war.
 
Unterzeichnet von:
 
Dr. Ute Leidig      Johannes Honné       Istvan Pinter       Zoe Mayer       Michael Borner