Wiederaufbau des Ludwigbrunnens auf dem Marktplatz

Antrag

Die CDU-Fraktion beantragt:

Die Stadtverwaltung baut den Ludwigbrunnen in seiner ursprünglichen historischen Gestaltung durch Weinbrenner auf dem Marktplatz wieder auf. Insbesondere steht der Brunnen erneut auf einem Sandsteinsockel. Dieser Sockel ist etwas höher als derjenige Sockel, auf dem der Ludwigbrunnen vor seinem Abbau stand.  Der Brunnen wird durch Poller und vier Ketten umsäumt, wie dies auch bei der Pyramide der Fall ist.

Sachverhalt/Begründung:

Marktplatzbrunnen sind besondere Brunnen. Sie sind der Stolz der Städte, gewissermaßen die „Hauptbrunnen“ einer Stadt. So verhält es sich in Karlsruhe mit dem Ludwigbrunnen. Bis zu seinem Abbau stellte er einen Blickfang auf dem einst von Weinbrenner sorgsam und nach klassizistischem Ideal gestalten Karlsruher Marktplatz dar.

Ursprünglich war der Ludwigbrunnen, ebenso wie die Pyramide, durch Poller eingegrenzt. Mit der Verlegung von Gleisen auf dem Marktplatz im Zuge des Straßenbahnbaus wurden die Poller um den Ludwigbrunnen abgebaut.

Nach dem Bau der Kombilösung wäre der Weg wieder frei für die Eingrenzung des Brunnens durch Poller. Damit ergibt sich die Chance, die architektonische Harmonie zwischen Brunnen und Pyramide wie in der ursprünglichen Gestaltung wiederherzustellen.

Aus bauhistorischer Sicht ist es zudem von besonderer Bedeutung, dass der Brunnen auf einem Sandsteinsockel steht, der etwas höher ist als derjenige, auf dem der Brunnen bis zu seinem Abbau stand. Die Pläne von Weinbrenner zeigen das sehr gut. Eine höhere Sockelhöhe ist für die Proportionen des gesamten Brunnens wichtig.

Unterzeichnet von:
Stadtrat Tilman Pfannkuch (CDU), Stadträtin Dr. Rahsan Dogan (CDU) sowie CDU-Gemeinderatsfraktion