Marktplatzgestaltung: Großherzog-Ludwig-Denkmal mit Brunnen wieder nach Plänen Weinbrenners errichten

PRESSEMITTEILUNG

Karlsruhe, den 02.07.2018

CDU-Fraktion will architektonische Harmonie zwischen Pyramide und Ludwigbrunnen wiederherstellen

Die CDU-Fraktion im Karlsruher Gemeinderat möchte das Großherzog-Ludwig-Denkmal mit Brunnen wieder nach den ursprünglichen Plänen von Friedrich Weinbrenner errichten lassen. Der Brunnen soll auf einem höheren Sockel als zuletzt aufgestellt und wie die Pyramide von Ketten umsäumt werden.

Die in der Fraktion für Brunnen zuständige Stadträtin Dr. Rahsan Dogan führt aus: „Jetzt haben wir die Gelegenheit, das historische Ensemble Pyramide und Brunnen wieder in seiner ursprünglichen Form aufzustellen. Vor den Bauarbeiten zur Kombilösung waren Sitzbänke um den Brunnen installiert. Dies entsprach aber nicht der ursprünglichen Intention Weinbrenners. Weinbrenner hatte den Brunnen mit vier Ketten umsäumt, so wie dies auch bei der Pyramide der Fall ist. Zudem stand er auf einem höheren Sockel als zuletzt.“

Weiter erklärt Dogan: „Wir wollen diese ursprünglichen Pläne wieder umzusetzen. Dies würde bedeuten, dass die architektonische Verbindung zwischen Pyramide und Brunnen – und damit auch die gegenseitige Bezugnahme – sehr viel besser zur Wirkung kämen. Immerhin war Weinbrenner ein bedeutender Stadtplaner, der unsere Stadt maßgeblich prägte. Es wäre ein wichtiger Schritt, um Weinbrenners städteplanerisches Konzept des Marktplatzes als Teil der Via Triumphalis zur Geltung zu bringen.“

Durch die Errichtung des Brunnens wie zu Weinbrenners Zeiten komme auch die Kontrastierung zwischen historischer und moderner Marktplatzgestaltung besser zur Geltung. „Wir haben nun die Chance, ein Stück städtische Architekturgeschichte gleichzeitig zu verdeutlichen und sie fortzuschreiben“, so Dogan.