CDU-Fraktion begrüßt Erhöhung der Aufwandsentschädigung für Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr

PRESSEMITTEILUNG

Karlsruhe, 18. Juli 2018

Stadtrat Ehlgötz: „Richtiges Signal für wichtiges Ehrenamt“

Die CDU-Fraktion begrüßt die Entscheidung des Gemeinderats, die Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr zu erhöhen. Eine entsprechende Satzungsänderung über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit tritt zum 1. Januar 2019 in Kraft. „Die Erhöhung der Entschädigung ist ein richtiges Signal. Wir drücken damit unsere Anerkennung für dieses unverzichtbare Ehrenamt aus. Die Mitglieder unserer Freiwilligen Feuerwehr leisten einen immens wichtigen Dienst für die Gemeinschaft“, kommentiert Stadtrat Thorsten Ehlgötz die Entscheidung des Gemeinderats.

„Wir als CDU-Fraktion sprechen uns seit langem dafür aus, die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr stärker zu honorieren. Natürlich ist und bleibt der Einsatz in der Feuerwehr ein Ehrenamt. Auch die sehr wichtige Nachwuchsarbeit wird freiwillig und unentgeltlich ausgeübt. Aber aufgrund der Bedeutung für die Allgemeinheit ist es wichtig, unserem Dank konkret und fassbar Ausdruck zu verleihen“, so Ehlgötz weiter. Jan Döring, der sicherheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, ergänzt: „Dabei werden die Umstände, unter denen die Feuerwehr ihre Arbeit leistet, nicht besser: Ich denke zum Beispiel an Pöbeleien und Behinderungen ihrer Arbeit durch Umstehende. Ganz zu schweigen von der generellen Gefahr, in die sich die Feuerwehrleute begeben. Es ist daher auch richtig, dass der Gemeinderat entschieden hat, neben der Übernahme des Verdienstausfalls nun auch einen Auslagenersatz einzuführen.“ Der Auslagenersatz in der Höhe von 10 Euro pro Feuerwehrkamerad/-in und Einsatz wird zukünftig bei jedem Anfahren des Feuerwehrhauses beziehungsweise Ausrücken ausgezahlt.

Die geplante Satzungsänderung sieht vor, die Aufwandsentschädigung für Funktionsträger/-innen auf Abteilungsebene je nach Funktion um 110 Euro bis 240 Euro zu erhöhen. Auf Stadtkreisebene liegt die Erhöhung bei circa 90 Euro, unabhängig von der Funktion der ehrenamtlich Tätigen. Für die Jugendarbeit sieht die geplante Satzungsänderung eine Erhöhung um 90 Euro bis zu 240 Euro vor. Ebenfalls leistet die Stadt künftig für die Übernahme des Brandsicherheitswachdienstes eine Zahlung von 10 Euro pro Stunde Veranstaltungsdauer sowie eine Anfahrtspauschale in der Höhe von 10 Euro. Die Gesamtkosten für den städtischen Haushalt belaufen sich auf insgesamt 231.500 Euro.