Abfolge geplanter Unterhaltungs- und Reparaturarbeiten auf der B 10/Südtangente

Die CDU-Fraktion im Karlsruher Gemeinderat beantragt:

Die Verwaltung legt ein Konzept für die Abfolge geplanter Unterhaltungs- und Reparaturarbeiten auf der B 10/Südtangente vor. Darin sind die zeitlichen Folgen der einzeln aufzuführenden Baumaßnahmen für die Verkehrssituation des Fernverkehrs und des innerörtlichen Verkehrs für Karlsruhe sowie die Konsequenzen für den Verkehrsfluss und eventuell erforderliche Umleitungsmaßnahmen darzulegen.

Sachverhalt/Begründung:

Die Stadtverwaltung hat in einer Pressemitteilung vom 08.02.2018 auf eine Verkehrsstudie des Staudienstes INRIX reagiert. Dabei wird die Studie mit zwei Straßenabschnitten um Karlsruhe zitiert, die zu den „zehn verkehrsreichsten deutschen Straßen“ gehören. Diese Stauschwerpunkte wirken sich deutlich auf das direkt angrenzende Karlsruher Hauptverkehrsstraßennetz aus, bei dem, laut der städtischen Pressemitteilung, ein erheblicher Verschleiß bemerkbar sei.

Weiter ist laut der Stadtverwaltung bekannt, dass bereits stark beschädigte Bereiche auf der Südtangente saniert werden mussten. In den kommenden Jahren sollen weitere Sanierungsabschnitte auf der A 5 und A 8 sowie die Sanierung der Rheinbrücke „erhebliche Auswirkungen auf die Verkehrssituation in Karlsruhe haben“. Mit unserem Antrag möchten wir, dass die Stadtverwaltung ein vorausschauendes und abgestimmtes Konzept mit den zuständigen Behörden erarbeitet, die diese „erheblichen Auswirkungen“ auf die B 10 / Südtangente und das umliegende Verkehrsnetz darstellt und Lösungen für etwaige Konflikte präsentiert.