April - Mai 2017

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

Die Abendkasse befindet sich im zweiten Stockwerk des PrinzMaxPalais und öffnet 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.

AprilAlle Texte einblenden

Montag, 03.04 | 20.00 Uhr | Kostenbeitrag 7,- €
> KOHI-Kulturraum e.V., Werderstraße 47

LESUNG SÜD

Wohin mit meiner Wut? Die Karlsruher Autorin Fatma Aydemir schickt in ihrem Romandebüt „Ellbogen“ eine Achtzehnjährige auf die schiefe Bahn

Fatma Aydemir. Foto: Bradley Secker

„Dieser Roman ist ein Hammer.“ (NDR)

Fatma Aydemir hat mit Ellbogen einen politischen Roman geschrieben, der aktueller nicht sein könnte und der von der Literaturkritik als eines der besten Debüts des Frühjahrs gelobt wird. Hazal Akgündüz lebt im Berliner Wedding. Ihre aus der Türkei eingewanderten Eltern fühlen sich in Deutschland fremd. Hazal begeht auf ihrer Suche nach Heimat fatale Fehler. Erst ist es ein geklauter Lippenstift und dann stumpfe Gewalt. Als die Polizei sie verfolgt, flieht Hazal nach Istanbul, wo sie noch nie zuvor war. Der Roman trifft seine Leserinnen und Leser mit voller Wucht. Der Autorin genügen wenige Sätze, um Menschen zu beschreiben, Lügen zu sezieren oder Verzweiflung und Frust spürbar zu machen.

Fatma Aydemir wurde 1986 in Karlsruhe geboren. Sie studierte Germanistik und Amerikanistik in Frankfurt am Main. Seit 2012 lebt sie in Berlin und ist Redakteurin bei der taz. Als freie Autorin schreibt sie daneben für zahlreiche Zeitschriften, unter anderem für Spex und das Missy Magazine.

* ff – der frühling ist feministisch *
Für alle, die in diesem Frühjahr das Festival „Frauenperspektiven Karlsruhe“ vermissen, das in den Europäischen Kulturtagen 2018 integriert werden soll, haben sich einige der ehemaligen Organisatorinnen etwas einfallen lassen, damit der Frühling auch dieses Jahr nicht ohne die Perspektive von Frauen vergeht....
Besuchen Sie uns auf Facebook: https://www.facebook.com/ff-der-fr%C3%BChling-ist-feministisch-637832129745646/
31.3. - 30.4. 2017

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Mittwoch, 05.04 | 19.00 Uhr | Eintritt 5,- / 3,- €

Die Goethe-Gesellschaft zu Gast im PrinzMaxPalais

Vortrag von Dr. Gerhard Schwinge (Karlsruhe): „das treue Bild eines ächten Christen“ – Johann Heinrich Jung-Stillings letzte Lebensjahre in Karlsruhe, 1806–1817

Anlässlich des 200. Todestages erinnert Dr. Gerhard Schwinge, der seit 30 Jahren auf einzigartige Weise zur Jung-Stilling-Forschung beiträgt, über die letzten Lebensjahre des berühmten Augenarztes, Wirtschaftsprofessors und religiösen Schriftstellers in Karlsruhe. Bereits 1803 von Karl Friedrich, Markgraf von Baden, an den Hof der Residenzstadt berufen, erhält Johann Heinrich Jung-Stilling ab 1806 Logis im Schloss und wird zum geistlichen Berater des Regenten bis zu dessen Tod 1811. Neben Kontakten mit bedeutenden Persönlichkeiten seiner Zeit widmet Jung-Stilling seine beiden letzten Lebensjahrzehnte in Karlsruhe vor allem seiner schriftstellerischen Tätigkeit.

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Montag, 24.04 | 19.00 Uhr | Eintritt frei

POLONIA - Das Forum Polnischer Kultur zu Gast im PrinzMaxPalais

Lesung und Gespräch mit Olga Tokarczuk

Olga Tokarczuk gehört zu den bekanntesten polnischen Autorinnen der Gegenwart. Viele ihrer Bücher sind auf Deutsch erschienen, unter anderem die Romane Unrast (2009) und Der Gesang der Fledermäuse (2011). In ihrem neuesten Roman Die Jakobsbücher (2015) erzählt sie auf rund 900 Seiten die Kulturgeschichte Mitteleuropas neu – sie bewegt sich zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Judentum, Christentum und Islam. In Karlsruhe spricht die Autorin über ihr Schreiben und über die Rolle der Literatur und der Intellektuellen im heutigen Europa.
Moderation: Prof. Dr. Renata Makarska (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

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Dienstag, 25.04 | 19.00 Uhr | Eintritt 6,- / 4,- / Mitglieder 3,- €

„Das geht ins Auge. Geschichten der Karikatur“ – Andreas Platthaus, Literaturchef der FAZ, spricht über die ästhetische und politische Entwicklung dieser Kunstform

Andreas Platthaus. Foto: Wonge Bergmann

Gute Karikaturisten sind Meister der bildnerischen Pointe. Sie verbinden den artistischen Strich mit einer oft überraschenden, auf Weltereignisse oder zeitnahe Erfahrungen reagierenden Idee. Andreas Platthaus, leidenschaftlicher Liebhaber von Bildergeschichten, hat ein Buch über Karikaturen geschrieben. Seit dem Attentat auf Charlie Hebdo weiß man wieder, was man an dieser Form hat – und wie bedroht sie ist. In 50 Arbeiten aus zwei Jahrtausenden zeigen sich ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen. Über beides wird Andreas Platthaus in Karlsruhe sprechen.

Andreas Platthaus wurde 1966 in Aachen geboren und ist als Journalist, Autor und Herausgeber tätig. Seit 1997 ist er Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, seit Februar 2016 dort Chef des Ressorts „Literatur und literarisches Leben“ sowie Jury-Mitglied des Karlsruher Hermann Hesse Literaturpreises.

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Donnerstag, 27.04 | 19.00 Uhr | Eintritt 10,- / 8,- / Mitglieder 6,- €

Eva Menasse studiert „Tiere für Fortgeschrittene“

Eva Menasse. Foto: juergen-bauer.com

Schafe, die ihre Wolle von selbst abwerfen? Raupen, die sich ihr eigenes Grab schaufeln? Haie, die künstlich beatmet werden? Kann man diese Verhaltensmuster auch auf den Menschen anwenden? Tiere für Fortgeschrittene heißt der neue Band mit Erzählungen von Eva Menasse.

Die Autorin, mit dem Roman Quasikristalle (2013) gleichermaßen sehr erfolgreich bei Literaturkritik, Leserinnen und Lesern, hat jahrelang Tiermeldungen gesammelt. Wie in ihrem hochgelobten Erzählband Lässliche Todsünden (2009) studiert Eva Menasse ihre Objekte mit liebevollem und unerbittlichem Forscherinnenblick und pointiertem Witz.

Eva Menasse, geboren 1970 in Wien, lebt seit 2003 in Berlin. 2005 erschien ihr Debütroman Vienna. Sie wurde unter anderem mit dem Heinrich-Böll-Preis (2013) und dem Jonathan-Swift-Preis für Satire und Humor (2015) ausgezeichnet. 2015 war sie Stipendiatin der Villa Massimo in Rom.

* ff – der frühling ist feministisch *
Für alle, die in diesem Frühjahr das Festival „Frauenperspektiven Karlsruhe“ vermissen, das in den Europäischen Kulturtagen 2018 integriert werden soll, haben sich einige der ehemaligen Organisatorinnen etwas einfallen lassen, damit der Frühling auch dieses Jahr nicht ohne die Perspektive von Frauen vergeht....
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31.3. - 30.4. 2017

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Mai

Dienstag, 02.05 | 20.00 Uhr | Kostenbeitrag 7,- €
> KOHI-Kulturraum e.V., Werderstraße 47

LESUNG SÜD

Ein wahrer Live-Tipp: Finn-Ole Heinrich präsentiert seine besten Erzählungen

Finn-Ole Heinrich. Foto: Denise Henning

Finn-Ole Heinrich ist ein passionierter Vorleser. Er hat in den letzten Jahren über 500 Lesungen absolviert und mit seinen „multimedial“ gestalteten Performances für Begeisterung gesorgt. Seit einiger Zeit lebt er im Süden Frankreichs. Nun kommt er für einige exklusive Veranstaltungen nach Deutschland und macht dabei auch in Karlsruhe Halt. Im Gepäck hat er seine besten Erzählungen: Darin geht es um Menschen, die ins Schwanken gekommen sind, die das Leben mit aller Härte umgeworfen hat. Seine Texte sind geprägt von sprachlicher Klarheit, Sensibilität und Humor.

Finn-Ole Heinrich debütierte als Autor mit dem Erzählband Die Taschen voll Wasser (2005). 2007 erschien sein Roman Räuberhände, der Abiturprüfungsthema in Hamburg ist. 2009 folgte der Erzählband Gestern war auch schon ein Tag. Finn-Ole Heinrichs erster Kinderroman Frerk, du Zwerg! (2011) ist ein Plädoyer für das Anderssein. In seiner Trilogie für Kinder Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt (2013–2014) erzählt er die Geschichte eines Verlusts und der daraus resultierenden Veränderungen für die zehnjährige Hauptfigur Paulina. Finn-Ole Heinrich wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kranichsteiner Literaturförderpreis (2008) und dem Deutschen Jugendliteraturpreis (2012).

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Montag, 08.05 | 19.00 Uhr | Eintritt frei

Ein Konzentrat spannender, junger Literatur aus Baden-Württemberg – Lesung der Literaturstipendiatinnen 2016 des Landes: Verena Boos, Maren Kames und Marie Malcovati

Verena Boos, Maren Kames und Marie Malcovati. Fotos: Winfried Höh, Suvi Hyvärinen, Mathias Bothor

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt jährlich Stipendien an junge, vielversprechende Autorinnen und Autoren, die durch ihre Herkunft oder ihr Schaffen mit Baden-Württemberg verbunden sind.
2017 wurden mit jeweils 12.000 Euro ausgezeichnet:

Verena Boos, 1977 in Rottweil geboren, wurde in Zeitgeschichte promoviert und arbeitete als Journalistin, Referentin und Autorin. Für ihren Debütroman Blutorangen wurde sie unter anderem mit dem Grimmelshausen-Förderpreis (2015) ausgezeichnet.

Maren Kames, 1984 in Überlingen geboren, deren Lyrikdebüt Halb Taube halb Pfau (2016) ein meisterhaftes, hochkonzentriertes Spiel mit Worten, Gedanken und Klängen ist, gilt laut FAZ als „der neue deutsche Lyrikleitstern“.

Marie Malcovati, geboren 1982, studierte Drehbuch und Filmwissenschaften in Manchester und an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg und lebt in Freiburg. Ihr Romandebüt Nach allem, was ich beinahe für dich getan hätte hat viel mit Erwartungen zu tun und ist laut WDR „wie ein Hütchentrick: völlig unvorhersehbar“.

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Dienstag, 16.05 | 19.00 Uhr | Eintritt 6,- / 4,- / Mitglieder 3,- €

Im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg 2017

„Schreiwe un Schwätze. Hat die Mundartliteratur noch eine Heimat?“ Dialektautoren aus Baden – vorgestellt von Thomas Liebscher

Thomas Liebscher. Foto: Gustavo Alàbiso

Heimat und Sprache: Thomas Liebscher, Redakteur bei Der Sonntag Karlsruhe, und weitere Mundartautoren kommen ins Literaturhaus im PrinzMaxPalais. Thomas Liebscher ist Herausgeber der Anthologie Nuffzus, nunnerzus, newedran mit Texten aus der Region zwischen Schwarzwald und Odenwald. Darin sind die wichtigen zeitgenössischen Mundartautoren des Südwestens vertreten. Reizvoll ist zudem der Blick auf historische Texte im Dialekt. Der Abend soll die Tonarten aus Nord- und Mittelbaden zum Klingen bringen und Chancen wie Qualität von Mundartliteratur im südwestdeutschen Kontext demonstrieren.

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Mittwoch, 17.05 | 19.00 Uhr | Eintritt 5,- / 3,- €

Die Goethe-Gesellschaft zu Gast im PrinzMaxPalais

Vortrag von Prof. Dr. Norbert Mecklenburg (Köln): Luther in der Sicht Goethes

Wie hat die bedeutendste Gestalt der deutschen Literaturgeschichte die bedeutendste Gestalt der deutschen Religionsgeschichte gesehen? Das ist auch im ‚Lutherjahr‘ 2017 eine ebenso komplexe wie interessante Frage. Eine Antwort darauf zu geben versucht Norbert Mecklenburg, emeritierter Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln, unter der Leitformel ‚intime Distanz‘.

Es gibt eine ganze Reihe von Äußerungen Goethes über Luther. Und als Dichter hat er sich gerade der Zeit Luthers besonders angenähert: mit Faust und Götz, aber nicht der Person Luthers und der Sache der Reformation. Das hängt vor allem mit Goethes eigener religiöser Entwicklung zusammen: seiner Herkunft aus dem Luthertum, seiner lebenslangen Auseinandersetzung mit dem ganzen Christentum, seiner Verbindung von aufklärerischer Religionskritik mit freier, individueller Religiosität. Typisch ist seine Parole für das ‚Lutherjahr‘ 1817: „Entzieht euch dem verstorbnen Zeug, Lebend’ges lasst uns lieben!“

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Donnerstag, 18.05 | 19.00 Uhr | Eintritt 6,- / 4,- / Mitglieder 3,- €

„Bangkok Rhapsody“ von Thomas Einsingbach – Thrillerlesung. Es liest Karl-Rudolf Menke, ehemaliger SWR-Chefsprecher

Der Autor Thomas Einsingbach präsentiert seinen wendungsreichen Thriller Bangkok Rhapsody: Gehen Sie zusammen mit dem ehemaligen FBI-Agenten William LaRouche ins schwülheiße Bangkok auf die riskante Jagd nach einem skrupellosen Massenmörder.

Thomas Einsingbach, 1957 in Mainz geboren, ist ausgebildeter Physiotherapeut und Mitautor mehrerer medizinischer Fachbücher. 2009 erschien sein Romandebüt Frauen sind wunderbar, 2014 folgte der illustrierte Single-Roman City Hearts – Schlaflos in Karlsruhe. Seit 2011 lebt Thomas Einsingbach überwiegend in Bangkok, wo auch Bangkok Rhapsody entstand.

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Sonntag, 21.05 | 11.00 Uhr | Eintritt frei

40. Internationaler Museumstag

„Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“

Dass der Schriftsteller und Aufklärer Johann Peter Hebel in vermeintlich „postfaktischen“ Zeiten aktuell wie eh und je ist, erläutert Dr. Franz Littmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Literarischen Gesellschaft, in seiner Führung „Anleitung zum Selberdenken“ anlässlich des internationalen Museumstags. Der ausgewiesene Hebelkenner stellt anhand der Kalendergeschichten des 1760 in Basel geborenen Dichters Wege zu Humanität und Lebensklugheit für jedermann vor.

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Montag, 22.05 | 20.00 Uhr | Eintritt 12,- / Mitglieder 10,- €
> Konzerthaus Festplatz

Im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg 2017

60 Jahre Hermann Hesse Literaturpreis
Orientalischer Erzählabend: Benefizveranstaltung mit Rafik Schami

Rafik Schami. Foto: Peter-Andreas Hassiepen

Der Hermann Hesse Literaturpreis feiert seinen 60. Geburtstag! Aus diesem Anlass kommt Rafik Schami, „der orientalische Meister der deutschen Sprache“ (FAZ) und Preisträger des Hermann Hesse Literaturpreises von 1994 mit Auszügen aus dem schier unerschöpflichen Fundus seiner Geschichten ins Konzerthaus Karlsruhe. Im Rahmen einer Benefiz-Veranstaltung zu Gunsten seines Vereins Schams e. V. zur Unterstützung syrischer Kinder verzichtet er auf ein Honorar.

Rafik Schami wird von einem besonderen Kochbuch berichten, das im Frühjahr im DuMont-Verlag erschienen ist und dessen Einkünfte zu 100 Prozent an Schams e.V. gehen. Die Rezepte für Suppen für Syrien haben prominente Köchinnen und Köche aus vielen Ländern zusammengestellt. Sie verzichteten alle auf ihre Honorare zu Gunsten der syrischen Kinder.

Hinweise unter www.schams.org

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft, der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH und der Stephanus-Buchhandlung.
Vorverkauf Stephanus-Buchhandlung: Tel. 0721/919520

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Dienstag, 23.05 | 20.00 Uhr | Eintritt frei

Junge Literatur aus Karlsruhe

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung der Literarischen Gesellschaft stellen Esther Stern, Anne Blezinger, Thomas Heintz und Daniela Waßmer, junge Autorinnen und Autoren, die an der Schreibwerkstatt zum Thema „Fallen“ mit Katharina Hagena im November 2016 und Februar 2017 teilgenommen haben, in einer öffentlichen Lesung ihre Texte vor.

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Dienstag, 30.05 | 19.00 Uhr | Eintritt 10,- / 8,- / Mitglieder 6,- €

Auf der Suche nach dem guten Leben: Zsuzsa Bánk liest aus ihrem neuen Roman „Schlafen werden wir später“

Zsuzsa Bánk. Foto: Gaby Gerster

„Zeitlos“ (Die Welt)

Die alleinstehende Lehrerin Johanna lebt in einem kleinen Ort im Schwarzwald, die Schriftstellerin Martá mit Mann und drei Kindern in einer deutschen Großstadt: beide sind seit früher Kindheit eng verbunden und suchen, jede auf ihre Weise, nach Freiheit und Glück und nach Wegen, den Zumutungen des Alltags zu begegnen. Was anfangen mit diesem Leben, das schon zur Hälfte hinter ihnen liegt? Das fragen sie sich in einem bestürzend schönen und wahren E-Mail-Wechsel.

Zsuzsa Bánk, geboren 1965, arbeitete als Buchhändlerin und studierte anschließend in Mainz und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Sie lebt in Frankfurt am Main. Für ihren ersten Roman Der Schwimmer wurde sie 2002 mit dem aspekte-Literaturpreis und dem Jürgen-Ponto-Preis sowie mit dem Deutschen Bücherpreis (2003), dem Mara-Cassens-Preis (2003) und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung (2004) ausgezeichnet. Außerdem erhielt sie 2003 für die Erzählung Unter Hunden aus ihrem Erzählband Heißester Sommer den Bettina-von-Arnim-Preis. Zuletzt erschien ihr Roman Die hellen Tage (2011).

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Vorschau

  • 01.06., 19.00 Uhr: „Heimat – braucht man das?“ Zehra Cirak liest (Heimattage Baden-Württemberg 2017)
  • 20.06., 19.00 Uhr: Lukas Bärfuss: Hagard
  • 21.06., 19.00 Uhr: Goethe-Gesellschaft: Prof. Dr. Dietrich v. Engelhardt (Karlsruhe/Lübeck): "Natur nicht bloß nach den Gesetzen der Materie begreifen" – Madame de Staël über Wissenschaft und Philosophie in Deutschland
  • 22.06., 19.00 Uhr: JuLi-Preisverleihung: Karlsruher Preis für junge Literatur (Heimattage Baden-Württemberg)
  • 27.06., 19.00 Uhr: Karlheinz Kluge: Auf der Walz
  • 03.07., 20.00 Uhr: LESUNG SÜD: t.b.a. (KOHI-Kulturraum)
  • 05.07., 19.00 Uhr: 60 Jahre Hermann Hesse Literaturpreis: Jan Wagner liest (Heimattage Baden-Württemberg)
  • 05.08., ab 18 Uhr: KAMUNA (Karlsruher Museums Nacht)
  • 07.09., 20.00 Uhr: Slam Show mit Tobias Gralke, Filomena Franke und Hanz (Heimattage Baden-Württemberg 2017)
  • 19.09., 19.00 Uhr: Literatenrunde
  • 29.9. bis 6.10.: Literaturtage Karlsruhe 2017
  • 18.10., 19.00 Uhr: Goethe-Gesellschaft: Prof. Dr. Volker Riedel - Goethe und Winkelmann
  • 25.10., 19.00 Uhr: Harald Martenstein: Im Kino
  • 20.12., 20.00 Uhr: SWR-Bestenliste

Bildnachweis:

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