Januar - März 2017

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

Die Abendkasse befindet sich im zweiten Stockwerk des PrinzMaxPalais und öffnet 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.

JanuarAlle Texte einblenden

Dienstag, 17.01 | 19.00 Uhr | Eintritt frei

Flüchtlinge an der Ostsee – Nils Mohl präsentiert seine Reisereportage „Land der Helden“

Nils Mohl. Foto: a_mo

Nils Mohl, derzeit Stipendiat des Hausacher LeseLenz und Inhaber der Poetikdozentur für Kinder- und Jugendliteratur an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, präsentiert erstmalig eine Reisereportage, die aus dem Projekt „Refugees worldwide“ des Internationalen Literaturfestivals Berlin hervorgegangen ist. In Text und Bild stellt der Autor seine Reise durch Litauen im Sommer 2016 vor und berichtet über die Auswirkungen der weltweiten Fluchtbewegungen auf das Land an der Ostsee. Welche Flüchtlinge überhaupt den Weg in die Winkel zwischen Vilnius, Kurischer Nehrung und weißrussischer Grenze finden, zeigt Nils Mohl in seinem Stimmungsbild auf.

Nils Mohl, geboren 1971, lebt in Hamburg. Für seinen Roman Es war einmal Indianerland erhielt er 2011, neben vielen anderen Auszeichnungen, den Deutschen Jugendliteraturpreis. Zuletzt erschien sein Roman Zeit für Astronauten (2016).

Eine Veranstaltung der Pädagogischen Hochschule in Kooperation mit dem Hausacher LeseLenz und der Literarischen Gesellschaft.

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Sonntag, 22.01 | 20.00 Uhr | Eintritt 20,- / Mitglieder 18,- €
> Konzerthaus Festplatz

Matthias Brandt und Jens Thomas im Konzerthaus: „LIFE – Raumpatrouille & Memory Boy“

Matthias Brandt und Jens Thomas. Foto: Mathias Bothor

Das neue Projekt von Schauspieler und Autor Matthias Brandt (Deutscher Schauspielerpreis, Bambi, Goldene Kamera) und Sänger- und Improvisationskünstler Jens Thomas (SWR Jazzpreis) LIFE - Raumpatrouille & Memory Boy ist eine Begegnung. Gleichzeitig entstanden und eng miteinander verbunden, treffen sich Brandts neues Buch Raumpatrouille und Thomas‘ neues Album Memory Boy auf der Bühne in einer Wort-Musik-Collage. Ihre Geschichten und Songs sind Reisen in einen Kosmos, den jeder kennt, der aber hier mit ganz besonderem Blick untersucht wird: den Kosmos der eigenen Kindheit.

Matthias Brandt ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Er war an renommierten deutschsprachigen Theatern engagiert, in den letzten Jahren arbeitete er hauptsächlich vor der Kamera. Raumpatrouille ist sein Buchdebüt. Jens Thomas studierte Jazz-Klavier an der Musikhochschule in Hamburg. Aktuell ist er mit seinem Soloabend Impro-Pop und seit 2013 regelmäßig mit Matthias Brandt unterwegs.

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft, der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH und der Stephanus-Buchhandlung.
Vorverkauf Stephanus-Buchhandlung: Tel. 0721/919520

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Februar

Donnerstag, 02.02 – Samstag 04.02 | Eintritt frei
> Museum für Literatur (02.02, 19.00 Uhr)
> ZKM (03. und 04.02, 9.00-19.00 Uhr)

TAGUNG: Carl Einstein Re-Visited.
Die Aktualität seiner Sprache, Prosa und Kunstkritik

Der Dichter, Kunstkritiker, Ausstellungsmacher und politische Aktivist Carl Einstein (1885–1940) wird als „Prophet der Avantgarde“, als Revolutionär in Literatur und Politik angesehen, aber eben auch als „Halbvergessener“ bezeichnet, denn seine Biografie und der Suizid auf der Flucht vor den Nazis erschwerten die Spurensuche nach seinem Werk. Mittlerweile sind die Arbeiten und die Person Carl Einstein Dank der Carl-Einstein-Forschung in den Klassiker-Kanon der Kunstgeschichtsschreibung aufgerückt. Trotzdem bietet sein Werk beständig Anlass für Neuentdeckungen. So zählen seine Lyrik, Kunstkritik und prosaischen Schriften zu bedeutenden Zeugnissen einer Epoche der Moderne, in der er zu einem einflussreichen Vermittler im Kulturtransfer zwischen Paris und Berlin wurde und als Autor eine bis heute relevante Sprache der modernen Kunst prägte.

Die Tagung in Carl Einsteins Jugendstadt Karlsruhe fragt nach den Potenzialen seines Schreibens, den zeitgenössischen Einflüssen und den Nachwirkungen seines Werkes für die Literatur- und Kunstgeschichte.

Eine Tagung des ZKM | Karlsruhe in Kooperation mit der Carl-Einstein-Gesellschaft und der Literarischen Gesellschaft.

Die Eröffnung der Tagung findet am Donnerstag, 2. Februar 2017 im Museum für Literatur statt:

19.00 Uhr: Begrüßung durch Dr. Frank Mentrup (Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe), Prof. Dr. hc. mult. Peter Weibel (Vorstand des ZKM), Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann (Leiter des Museums für Literatur)

19.30 Uhr: Uwe Fleckner (Hamburg): „immer in einer fremden sprache leben ...“ Carl Einstein und die Sprache des Exils
Uwe Fleckner hat Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik in Bochum und Hamburg studiert und wurde mit einer Arbeit über die Bildnisse von Jean-Auguste-Dominique Ingres promoviert. 1997 bis 2002 wirkte er als stellvertretender Direktor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris, seit 2004 ist er Professor für Kunstgeschichte an der Universität Hamburg sowie Leiter des dortigen Warburg-Hauses. Uwe Fleckner ist Autor zahlreicher Buch- und Aufsatzpublikationen zur Kunst und Kunsttheorie des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart sowie Mitherausgeber der Gesammelten Werke Carl Einsteins und Aby Warburgs. Als Kurator hat er 2008 die Ausstellung „La invención del siglo XX. Carl Einstein y las vanguardias“ am Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid organisiert.

Die Tagung wird am 3. und 4. Februar 2017 jeweils von 9.00 bis 19.00 Uhr im ZKM | Karlsruhe fortgesetzt.
Nähere Informationen und Programmabfolge
Digitaler Konferenz-Reader
Anmeldung erbeten unter: carleinstein2016@gmail.com

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Montag, 06.02 | 20.00 Uhr | Kostenbeitrag 7,- €
> KOHI-Kulturraum e.V., Werderstraße 47

LESUNG SÜD

Und das Leben stülpt sich um – Dorian Steinhoff präsentiert seinen Erzählband „Das Licht der Flammen auf unseren Gesichtern“

Dorian Steinhoff. Foto: Marco Piecuch www.mairisch.de

„Ein erstaunliches Debüt: sehr fein und genau gearbeitet und zugleich berührend.“ (Deutschlandfunk)

Eine Handvoll Erzählungen, eine Handvoll Schicksale. Ein Hobbykicker will Profifußballer werden. Schafft er den Absprung aus seinem kriminellen Umfeld voller Gangster, Gewalt und Überfälle? Ein Backpacker will in Kambodscha surfen. Dort trifft er auf hohe Wellen und düsteres Wetter. Ein junger Mann liebt seine schwangere Freundin. Aber Vater sein will er nicht.

Es ist nicht einfach, von solchen Schicksalen zu erzählen. Aber Dorian Steinhoff gelingt es mit klarem Blick und Nähe zu seinen Figuren. In seinen sieben Erzählungen konzentriert er sich auf den Punkt im Leben, an dem sich alles verändert.

Dorian Steinhoff, 1985 in Bonn geboren, lebt in Köln. Er ist Autor und Literaturvermittler, lehrt kreatives Schreiben und kulturelle Arbeit. Das Licht der Flammen auf unseren Gesichtern wurde vielfach ausgezeichnet.

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Mittwoch, 08.02 | 19.00 Uhr | Eintritt 5,- / 3,- €

Die Goethe-Gesellschaft zu Gast im PrinzMaxPalais

Goethes „Italienische Reise“ – Vortrag von Prof. Aldo Venturelli (Urbino/Karlsruhe) anlässlich des 200. Jubiläums von Goethes Reisebericht

Im Oktober 1816 erschien der erste Teil von Goethes Italienischer Reise. Welche Bedeutung besitzt dieses Werk heute noch, 200 Jahre nach seiner Veröffentlichung? Aldo Venturelli wird die Entstehungsgeschichte und wichtige Themen des Reiseberichts untersuchen, darunter auch den interkulturellen Aspekt in der Begegnung Goethes mit Italien.

Aldo Venturelli ist Ordinarius für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Urbino, Mitglied der Deutsch-Italienischen Historiker-Kommission für die Erarbeitung der Kriegsvergangenheit und Fellow der Accademia Nazionale dei Lincei in Rom. Seine Forschungsschwerpunkte betreffen vor allem Friedrich Nietzsche, Robert Musil und die Literatur der Klassischen Moderne. Besondere Aufmerksamkeit widmet er gegenwärtig der Analyse von Goethes Verhältnis zu Alessandro Manzoni.

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Dienstag, 14.02 | 19.00 Uhr | Eintritt frei

30 Jahre Städtepartnerschaft Halle/Saale und Karlsruhe

Lesung von Lea Ammertal und Juliane Blech

Juliane Blech und Lea Ammertal. Foto: privat

Die Partnerschaft der Städte Halle und Karlsruhe besteht bereits seit 30 Jahren. Zeit also, dieses Jubiläum zu feiern. Ein guter Anlass für eine Doppellesung. Zwei Autorinnen, eine aus Karlsruhe und eine aus Halle, kommen im PrinzMaxPalais zusammen.

Lea Ammertal, Mitglied des GEDOK-Künstlerinnenforums Karlsruhe, ist Autorin und Theaterregisseurin. Sie inszeniert Musiktheater-Aufführungen, etwa beim Classic Open Wildberg und dem Festival Schloss Kapfenburg.

Juliane Blech, geboren in Halle/Saale, Autorin und Theaterregisseurin, leitete 2010 die Werkstattinszenierungen zum Deutschen Kindertheaterpreis in Leipzig und Basel. 2014 war sie Stadtschreiberin in Halle/Saale. Die Lesung wird von der Perkussionistin Konstanze Ihle musikalisch begleitet.

Eine Veranstaltung des GEDOK-Künstlerinnenforums in Kooperation mit der Literarischen Gesellschaft.

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Mittwoch, 22.02 | 19.00 Uhr | Eintritt 5,- / 3,- €

Die Goethe-Gesellschaft zu Gast im PrinzMaxPalais

Goethes „Das Römische Carneval“ – Lesung von Stephan Schäfer (Köln) anlässlich des 200. Jubiläums von Goethes „Italienischer Reise“

Goethes Aufsatz Das Römische Carneval ist Teil seiner Italienischen Reise (1816), erschien jedoch bereits Ostern 1789. Goethe beschreibt dort das römische Volksleben während des Karnevals: ausgelassene Freiheit, Masken, Kutschen, Konfetti, Tanz und Theater, Pferderennen und das abendliche Lichtermeer der „Moccoli“. In seiner abschließenden Aschermittwochbetrachtung vergleicht er den Ablauf des Karnevals mit dem des menschlichen Lebens und konstatiert ein halbes Jahr vor Ausbruch der Französischen Revolution, „dass Freiheit und Gleichheit nur im Taumel des Wahnsinns genossen werden können“.

Stephan Schäfer studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover sowie an der Bremer Hochschule für Künste. 2001 gründete er das Kölner Künstler-Sekretariat. Seit 2006 ergänzt er seine Moderationstätigkeit durch Lesungen. Neben Themenabenden und Autorenportraits gilt seine besondere Leidenschaft historischen und zeitgenössischen Reisebeschreibungen.

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März

Freitag, 03.03 | 19.00 Uhr | Eintritt frei

IM RAHMEN DER HEIMATTAGE BADEN-WÜRTTEMBERG 2017

Hommage an Hermine Villinger – Vortrag von Franziska Joachim

Hermine Villinger (1849–1917) war eine erfolgreiche Karlsruher Autorin. Für ihre Wiederentdeckung setzte sich die Literarische Gesellschaft bereits 2009 ein. Zusammen mit dem Info Verlag gab sie Hermine Villingers Roman Die Rebächle in ihrer Reihe Kleine Karlsruher Bibliothek heraus.

Auch das GEDOK-Künstlerinnenforum engagiert sich für die Autorin. Zu ihrem 100. Todesjahr lenkt ein Vortrag den Blick auf Person und Werk der Schriftstellerin. Mit Text- und Bilddokumenten erläutert GEDOK-Mitglied und Autorin Franziska Joachim die Bedeutung Hermine Villingers. Dabei wird auch deutlich, wie es der Schriftstellerin schon damals gelang, Wege jenseits traditioneller Geschlechterrollen zu ebnen.

Eine Veranstaltung des GEDOK-Künstlerinnenforums in Kooperation mit der Literarischen Gesellschaft.

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Montag, 06.03 | 20.00 Uhr | Kostenbeitrag 7,- €
> KOHI-Kulturraum e.V., Werderstraße 47

LESUNG SÜD

Philipp Winkler präsentiert seinen Roman „Hool“

Philipp Winkler. Foto: Kat Kaufmann

„Hart wie eine Schlägerei.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Heiko Kolbe zieht gern mit seinen Kumpels durch die Gegend. Sie sind Hooligans, eine harte, eingeschworene Gruppe. Hier ist Zusammenhalt alles, jeder steht für den anderen ein. Und dann gibt es Hannover 96, der Verein für den die Jungs kämpfen. Der Gegner kriegt ordentlich was aufs Maul. Mit den Drogen, dem Taumel, dem Blut geht Heiko durch die Straßen. Hier wird seine Geschichte erzählt: sein schwieriges Elternhaus, sein gescheiterter Bildungsweg, aber auch seine Sehnsucht. Der Weg führt aber nur abwärts und in die Gewalt, in die Selbstzerstörung.

Philipp Winkler hat das nicht selbst erlebt, aber mit den Leuten in der Szene gesprochen. Den direkten Ton merkt man seinem Roman an. Hier geht es ungeschönt in die Randzonen der Gesellschaft. Unmittelbar und mit Gefühl. Philipp Winkler, bei Hannover aufgewachsen, lebt in Leipzig. An der Universität Hildesheim studierte er Literarisches Schreiben. Sein Roman schaffte es auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2016.

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Dienstag, 07.03 | 19.00 Uhr | Eintritt 10,- / 8,- / Mitglieder 6,- €

Der erste Träger des Karlsruher Hermann Hesse Literaturpreises (1957)

Martin Walser präsentiert seinen neuen Roman „Statt etwas oder Der letzte Rank“

„In der schönsten und klarsten Sprache, die in Deutschland zurzeit geschrieben wird, verdichtet Martin Walser Erfahrung und Empfindung.“ (Denis Scheck)

Ein namenloser Protagonist, der sich in seinen Gedanken verliert, hat sich von allem Äußeren abgewandt: Feinde, alte Fehden, widerstreitende Interessen – alles weicht dem Wunsch, nur noch zu träumen. Das Leben findet im Innern statt. Er starrt oft auf seine leere Wand und versucht zu verfolgen, wie aus Erfahrungen schließlich Erkenntnisse werden. Martin Walsers neuer Roman ist ein Alterswerk in ruhiger Lage und voller tiefrührender Ideen. Klare Sprache und verwobene Inhalte schaffen ein eindringliches Sprachportrait des großen Dichters. Einer der bedeutendsten Autoren unserer Zeit erprobt hier die Kraft des Denkens und Schreibens, die Möglichkeit, sich selbst und dem Leben im Alter voll zu entsprechen.

Martin Walser, 1927 in Wasserburg am Bodensee geboren, gehört zu den wichtigsten Schriftstellern der Bundesrepublik. Als einflussreicher Vertreter der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur erhielt er zahlreiche Preise, darunter den Georg-Büchner-Preis (1981) und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1998).

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Mittwoch, 15.03 | 19.00 Uhr | Eintritt 10,- / 8,- / Mitglieder 6,- €
> Vortragssaal der Badischen Landesbibliothek, Erbprinzenstr. 15

500 Jahre Reformation – Feridun Zaimoglu liest aus seinem neuen Roman „Evangelio. Ein Luther-Roman“

Feridun Zaimoglu. Foto: Melanie Grande

„Feridun Zaimoglu ist einer der großartigsten Dichter, die wir haben“ (Der Spiegel)

Die Jahre 1521 und 1522: Landsknecht Burkhard ist Kaufmannssohn und dem Protestanten Martin Luther zum Schutz zur Seite gestellt. Der befindet sich durch den Kurfürsten von Sachsen in Gefangenschaft auf der Wartburg. Hier wird er das Neue Testament in nur zehn Wochen ins Deutsche übersetzen. Als Katholik muss Burkhard mit Sorge feststellen, dass Luthers neue Schrift nicht nur seine Ordnung, sondern auch jene der ganzen Welt ins Wanken bringen wird. Ein Blick auf die Jahrtausendfigur: Präzise und umfassend.

Feridun Zaimoglu, geboren 1964 im anatolischen Bolu, lebt seit seiner Kindheit in Deutschland. Er studierte Kunst und Humanmedizin in Kiel. Der preisgekrönte Schriftsteller schreibt unter anderem für die Die Welt, die Frankfurter Rundschau, Die Zeit und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Zuletzt erschien 2015 sein vielbeachteter Roman Siebentürmeviertel. Unter anderem erhielt der Autor 2016 den Berliner Literaturpreis und die Ehrenprofessur des Landes Schleswig-Holstein.

In Zusammenarbeit mit der Badischen Landesbibliothek und der Badischen Bibliotheksgesellschaft.

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Mittwoch, 22.03 | 19.00 Uhr | Eintritt 10,- / 8,- / Mitglieder 6,- €

Ein literarisches Zauberwerk – Saša Stanišić liest aus seinem Erzählband „Fallensteller“

Saša Stanišić. Foto: Katja Sämann

„Eine magische Kiste, in die Saša Stanišić allerlei Wunderdinge und literarische Zauberkunststücke hinein gelegt hat.“ (Süddeutsche Zeitung)

Willkommen in einer Welt magischer Begebenheiten! Da ist der ominöse schwarzgekleidete Mann, der behauptet, Fallen für jeden Zweck herstellen zu können. Da wird von einem erzählt, der mit Hirschen X-Box spielt oder von einem Magier, dessen Trick von den Zuschauern übertönt wird. Dann gibt es da noch eine syrische Surrealistin, einen bedrohten Vogel und einiges mehr.

Saša Stanišićs Erzählband liest sich ebenso vergnüglich wie seine Romane. In spielerischer Sprache und mit dem untrüglichen Gespür für besondere Szenarien gelingt es ihm, von Frieden und Krieg, Mut und Witz - eben von den Menschen - zu erzählen.

Saša Stanišić wurde 1978 in Višegrad in Bosnien-Herzegowina geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Sein Debütroman Wie der Soldat das Grammofon repariert (2006) wurde zum weltweiten Erfolg und in 31 Sprachen übersetzt. Für seinen zweiten Roman Vor dem Fest erhielt er 2014 den Preis der Leipziger Buchmesse. Fallensteller erschien 2016 und ist sein neuestes Werk.

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Vorschau

  • Mo, 03.04., 20.00 Uhr: LESUNG SÜD: t.b.a. (KOHI-Kulturraum)
  • Mi, 05.04., 19.00 Uhr: Goethe Gesellschaft: Gerhard Schwinge – Jung Stilling
  • Di, 02.05., 20.00 Uhr: LESUNG SÜD: Finn-Ole Heinrich (KOHI-Kulturraum)
  • Mo, 08.05., 19.00 Uhr: Stipendiatenlesung
  • Di, 16.05., 19.00 Uhr: „Schreiwe un Schwätze. Hat die Mundartliteratur noch eine Heimat?“ (Heimattage Baden-Württemberg 2017)
  • Mi, 17.05., 19.00 Uhr: Goethe-Gesellschaft: Norbert Mecklenburg – "Luther in der Sicht Goethes"
  • Mo, 22.05., 19.00 Uhr: Ein orientalischer Erzählabend mit Rafik Schami (Konzerthaus) (Heimattage Baden-Württemberg 2017)
  • Di, 30.05., 19.00 Uhr: Zsuzsa Bánk
  • Mo, 12.06., 20.00 Uhr: LESUNG SÜD: t.b.a. (KOHI-Kulturraum)
  • Mo, 03.07., 20.00 Uhr: LESUNG SÜD: t.b.a. (KOHI-Kulturraum)
  • Sa, 05.08., ab 18 Uhr: KAMUNA (Karlsruher Museums Nacht)
  • Do, 07.09., 20.00 Uhr: Slam Show mit Tobias Gralke, Filomena Franke und Hanz (Heimattage Baden-Württemberg 2017)
  • Mi, 18.10., 19.00 Uhr: Goethe-Gesellschaft: Winkelmann
  • Mi, 20.12., 20.00 Uhr: SWR-Bestenliste

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