Bekannte Scheffel-Preisträger – Beispiele

Politiker, Künstler, Schriftsteller, Theologen und Führungskräfte sind Scheffel-Preisträger.

1951

Prof. Dr. Gerhard Seiler (*1930), Oberbürgermeister (1986-1998) von Karlsruhe a. D. und Ehrenbürger der Stadt, Politiker und Professor für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft.

1952

Prof. Dr. Klaus Engelhard (*1932), Landesbischof a.D., Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland.

1959

Dr. Ulrich Bopp (*1940), Vorsitzender der Robert Bosch Kulturstiftung a. D.

1959

Peter Schneider (*1940), Schriftsteller; Werke u.a. Die Diktatur der Geschwindigkeit (2000), „Und wenn wir nur eine Stunde gewinnen…“ – Wie ein jüdischer Musiker die Nazi-Jahre überlebte (2001), Das Fest der Missverständnisse (2003), Skylla (2005) und Rebellion und Wahn (2008).

1960

Dr. Robert Zollitsch (*1938), Erzbischof von Freiburg und seit 2008 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

1962

Prof. Dr. Thomas Scheuffelen (*1941), ehemaliger Leiter der Arbeitsstelle für Literarische Archive, Museen und Gedenkstätten, Marbach am Neckar.

1968

Winfried Kretschmann (*1948), seit dem 12. Mai 2011 neunter Ministerpräsident von Baden-Württemberg.

1971

Dr. Thomas Schnabel (*1952), Leiter des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart.

1972

Prof. Wolfgang Rihm (*1952), einer der bedeutendsten deutschen Komponisten der Gegenwart, Staatliche Hochschule für Musik Karlsruhe; 2010 Goldener Löwe Biennale in Venedig, 2004 Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg, 2001 Officier dans l’Ordre des Arts et des Lettres (Orden der Künste und der Literatur), 2000 Royal Philharmonic Society Music Award uvm.

1984

Dr. Frank Mentrup (*1964), Politischer Staatssekretär im Kultusministerium, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg seit 2006, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe.

1992

Silke Scheuermann (*1973), Schriftstellerin, erhielt 2006 das New York-Stipendium des Deutschen Literaturfonds, 2007 den Förderpreis zum Grimmelshausen-Preis, 2009 ein Stipendium der Villa Massimo in Rom, 2009 den Förderpreis zum Droste-Preis, 2014 den Hölty-Preis sowie 2016 den Bertolt-Brecht-Literaturpreis. Sie veröffentlichte Der Tag an dem die Möwen zweistimmig sangen, Gedichte (2001), Der zärtlichste Punkt im All, Gedichte (2004), Reiche Mädchen, Erzählungen (2005), Über Nacht ist es Winter, Gedichte (2007), Die Stunde zwischen Hund und Wolf, Roman (2007) und Shanghai Performance, Roman (2011), Die Häuser der anderen, Roman (2012), Der Tag an dem die Möwen zweistimmig sangen, Gedichte (2013) sowie Skizze vom Gras, Gedichte (2014).

1997

Björn Kern (*1978), Schriftsteller; erhielt 2007 Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau, 2008 das Heinrich-Heine-Stipendium sowie das London-Stipendium des Deutschen Literaturfonds, 2009 den Literatur-Förderpreis der Stadt Konstanz und Förderpreis der Internationalen Bodenseekonferenz, 2010 das Casa-Baldi-Stipendium der deutschen Akademie Rom Villa Massimo sowie zuletzt 2011 das Alfred-Döblin-Stipendium. Er veröffentlichte die Romane KIPPpunkt (2001), Einmal noch Marseille (2005), Die Erlöser AG (2007) und Das erotische Talent meines Vaters (2010) sowie das „Memoir und Manifest“ Das Beste, was wir tun können, ist nichts (2016).

2001

Lena Gorelik (*1981), Schriftstellerin; erhielt 2005 den Bayerischer Kunstförderpreis, 2009 den Förderpreis zum Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg,2009 Ernst-Hoferichter-Preis, 2012 das Literaturstipendium des Freistaats Bayern sowie 2014 den Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag. Sie veröffentlichte die Romane Meine weißen Nächte (2004), Hochzeit in Jerusalem (2007), Verliebt in Sankt Petersburg. Meine russische Reise (2008), Lieber Mischa ... Du bist ein Jude (2011),Die Listensammlerin (2013) sowie Null bis Unendlich (2015).

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