About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)

Aktuelle Veranstaltungen

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

Mittwoch, 22.02 | 19.00 Uhr | Eintritt 5,- / 3,- €

Die Goethe-Gesellschaft zu Gast im PrinzMaxPalais

Goethes „Das Römische Carneval“ – Lesung von Stephan Schäfer (Köln) anlässlich des 200. Jubiläums von Goethes „Italienischer Reise“

Goethes Aufsatz Das Römische Carneval ist Teil seiner Italienischen Reise (1816), erschien jedoch bereits Ostern 1789. Goethe beschreibt dort das römische Volksleben während des Karnevals: ausgelassene Freiheit, Masken, Kutschen, Konfetti, Tanz und Theater, Pferderennen und das abendliche Lichtermeer der „Moccoli“. In seiner abschließenden Aschermittwochbetrachtung vergleicht er den Ablauf des Karnevals mit dem des menschlichen Lebens und konstatiert ein halbes Jahr vor Ausbruch der Französischen Revolution, „dass Freiheit und Gleichheit nur im Taumel des Wahnsinns genossen werden können“.

Stephan Schäfer studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover sowie an der Bremer Hochschule für Künste. 2001 gründete er das Kölner Künstler-Sekretariat. Seit 2006 ergänzt er seine Moderationstätigkeit durch Lesungen. Neben Themenabenden und Autorenportraits gilt seine besondere Leidenschaft historischen und zeitgenössischen Reisebeschreibungen.

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Freitag, 03.03 | 19.00 Uhr | Eintritt frei

IM RAHMEN DER HEIMATTAGE BADEN-WÜRTTEMBERG 2017

Hommage an Hermine Villinger – Vortrag von Franziska Joachim

Hermine Villinger (1849–1917) war eine erfolgreiche Karlsruher Autorin. Für ihre Wiederentdeckung setzte sich die Literarische Gesellschaft bereits 2009 ein. Zusammen mit dem Info Verlag gab sie Hermine Villingers Roman Die Rebächle in ihrer Reihe Kleine Karlsruher Bibliothek heraus.

Auch das GEDOK-Künstlerinnenforum engagiert sich für die Autorin. Zu ihrem 100. Todesjahr lenkt ein Vortrag den Blick auf Person und Werk der Schriftstellerin. Mit Text- und Bilddokumenten erläutert GEDOK-Mitglied und Autorin Franziska Joachim die Bedeutung Hermine Villingers. Dabei wird auch deutlich, wie es der Schriftstellerin schon damals gelang, Wege jenseits traditioneller Geschlechterrollen zu ebnen.

Eine Veranstaltung des GEDOK-Künstlerinnenforums in Kooperation mit der Literarischen Gesellschaft.

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Montag, 06.03 | 20.00 Uhr | Kostenbeitrag 7,- €
> KOHI-Kulturraum e.V., Werderstraße 47

LESUNG SÜD

Philipp Winkler präsentiert seinen Roman „Hool“

„Hart wie eine Schlägerei.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Heiko Kolbe zieht gern mit seinen Kumpels durch die Gegend. Sie sind Hooligans, eine harte, eingeschworene Gruppe. Hier ist Zusammenhalt alles, jeder steht für den anderen ein. Und dann gibt es Hannover 96, der Verein für den die Jungs kämpfen. Der Gegner kriegt ordentlich was aufs Maul. Mit den Drogen, dem Taumel, dem Blut geht Heiko durch die Straßen. Hier wird seine Geschichte erzählt: sein schwieriges Elternhaus, sein gescheiterter Bildungsweg, aber auch seine Sehnsucht. Der Weg führt aber nur abwärts und in die Gewalt, in die Selbstzerstörung.

Philipp Winkler hat das nicht selbst erlebt, aber mit den Leuten in der Szene gesprochen. Den direkten Ton merkt man seinem Roman an. Hier geht es ungeschönt in die Randzonen der Gesellschaft. Unmittelbar und mit Gefühl. Philipp Winkler, bei Hannover aufgewachsen, lebt in Leipzig. An der Universität Hildesheim studierte er Literarisches Schreiben. Sein Roman schaffte es auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2016.

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Dienstag, 07.03 | 19.00 Uhr | Eintritt 10,- / 8,- / Mitglieder 6,- €

Der erste Träger des Karlsruher Hermann Hesse Literaturpreises (1957)

Martin Walser präsentiert seinen neuen Roman „Statt etwas oder Der letzte Rank“

„In der schönsten und klarsten Sprache, die in Deutschland zurzeit geschrieben wird, verdichtet Martin Walser Erfahrung und Empfindung.“ (Denis Scheck)

Ein namenloser Protagonist, der sich in seinen Gedanken verliert, hat sich von allem Äußeren abgewandt: Feinde, alte Fehden, widerstreitende Interessen – alles weicht dem Wunsch, nur noch zu träumen. Das Leben findet im Innern statt. Er starrt oft auf seine leere Wand und versucht zu verfolgen, wie aus Erfahrungen schließlich Erkenntnisse werden. Martin Walsers neuer Roman ist ein Alterswerk in ruhiger Lage und voller tiefrührender Ideen. Klare Sprache und verwobene Inhalte schaffen ein eindringliches Sprachportrait des großen Dichters. Einer der bedeutendsten Autoren unserer Zeit erprobt hier die Kraft des Denkens und Schreibens, die Möglichkeit, sich selbst und dem Leben im Alter voll zu entsprechen.

Martin Walser, 1927 in Wasserburg am Bodensee geboren, gehört zu den wichtigsten Schriftstellern der Bundesrepublik. Als einflussreicher Vertreter der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur erhielt er zahlreiche Preise, darunter den Georg-Büchner-Preis (1981) und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1998).

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Weitere Termine

Tipps und Hinweise

Einsendeschluss 29.04.2017

Prosapreis JuLi / Junge Literatur 2017

Die GEDOK Karlsruhe, die Literarische Gesellschaft Karlsruhe und das Kulturamt der Stadt Karlsruhe schreiben hiermit zum fünften Mal den Prosapreis „JuLi / Junge Literatur“ aus zum Thema „Heimat?“

1. Preis: 300 Euro
2. Preis: 200 Euro
3. Preis: 100 Euro

Teilnahmeberechtigt sind junge Menschen im Alter von 15-21 Jahren, die in Karlsruhe, im Landkreis Karlsruhe oder im Nord-Elsass (Partner im PAMINAraum) leben, arbeiten oder in Ausbildung sind (Schule, Lehre etc.).
Weitere Informationen

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Literaturstadt Karlsruhe

Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ ist erschienen

„Literatur in Karlsruhe

Karlsruhe ist eine facettenreiche und spannende Literaturstadt – das dokumentieren insbesondere die Literaturtage Karlsruhe. Das jährlich stattfindende Festival, von der Literarischen Gesellschaft initiiert und organisiert, hat sich etabliert und ist ein Höhepunkt des literarischen Lebens der Stadt. Die literarische Szene präsentiert sich stark und offensiv.

Charakteristisch für die Literaturstadt Karlsruhe ist das Zusammenwirken der literarischen Institutionen und Gruppierungen. Die Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ gibt einen anregenden Überblick über die Vielfalt der literarischen Initiativen. Die von der Literarischen Gesellschaft mit Unterstützung des Kulturbüros der Stadt Karlsruhe herausgegebene Dokumentation stellt die Literaturszene Karlsruhes vor, die sich zunehmend auch neue Orte und ein jüngeres Publikum erobert und gemeinsam ein Forum für Neuentdeckungen und Trends geschaffen hat.

Die Broschüre stellt 19 literarische Initiativen und Institutionen, Traditionen und Inspirationen vor, nennt Orte, Adressen, Kontaktpersonen, Öffnungszeiten sowie die Termine regelmäßiger Treffen. Literaturinteressierten vermittelt die Publikation in verdichteter Form auf ästhetisch ansprechende Weise die wichtigsten Informationen zu Vertreterinnen und Vertretern der literarischen Szene.

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Neue Publikation

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

Am Anfang stand ein Zettel mit diversen Mailadressen, daraus wurde dann ein Buch – das nun im Heidelberg Morio-Verlag erschienen ist. Teilnehmer eines Seminars des KIT und der PH, das von Prof. Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Doz. Dr. Beate Laudenberg im Sommersemester 2014 zum „Literaturbetrieb“ angeboten worden ist und die Möglichkeit zur Präsentation eigener literarischer Texte bot, gründeten nach Abschluss der Veranstaltung eine Schreibwerkstatt unter dem Namen „Beschriftet“. Nach dem ersten Treffen im Oktober 2014 etablierten sich wöchentliche Sitzungen, im Juni 2015 konnte ein Workshop mit der Schriftstellerin Annette Pehnt durchgeführt werden – und letztlich konnte eine eigene Publikation realisiert werden. Ein ehrgeiziges Projekt kommt damit zu einem vorläufigen Ende – der Leser kann sich stückweise mit dem künstlerischen Erzeugnis eines dynamischen Kollektivs junger Schreiber auseinandersetzen von denen keiner dem anderen gleicht und jeder eigene Ambitionen, Themen und Probleme zum Ganzen beisteuert.

Textbeiträge von: Anne Blezinger, Simon Brombacher, Jana Ehresmann, Thomas Heintz, Viktoria Kissler, Violetta Klenk, Aleksej Reimisch, Stefanie Schweizer, Esther Stern und Johanna Wohlgemuth. Die Schreibwerkstatt und die Publikation wurden finanziert durch die Mechthild-Mayer-Stiftung, Karlsruhe.

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Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche

Eigentlich könnte es auch heißen: "Karlsruher Coolturführer von Kindern und Jugendlichen". Es waren nämlich Kinder - genauer gesagt die Kinder der letzjährigen Klasse 7c des Max-Planck-Gymnasiums aus Rüppurr -, die für dieses "Produkt" die Schwerpunkte gesetzt, die Verantwortlichen interviewt, die Recherchen betrieben und das umfangreiche Infomaterial gesichtet haben.
Die Idee der Literarischen Gesellschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Karlsruhe entwickelte sich aus einem Projekt, das bei KiX und JuX 2013 - Dem Kulturfestival der Kinder und Jugendlichen - angeboten wurde: "What's up in Karlsruhe", bei dem die Kinder ihre Kulturhighlights vorstellen sollten. KiX und JuX wird alle zwei Jahre vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet, auch um und nach Pfingsten 2015 wird es wieder stattfinden.
Die Literarische Gesellschaft mit Monica Trinca und der Deutsche Kinderschutzbund mit Renate Gissel fanden in Cornelia Bekendorf, der Lehrerin der damaligen Klasse 7c, eine begeisterte Partnerin, und so haben sie gemeinsam mit 28 Kindern die lebendige und engagierte Kulturszene Karlsruhe auf spannende (und lehrreiche) Angebote für junge Kulturinteressierte und solche, die es werden wollen, durchforstet.
Das Ergebnis in der Form des "Karlsruher Coolturführers für Kinder und Jugendliche" ist u.a. bei vielen Karlsruher Kultureinrichtungen und an der Rathauspforte erhältlich.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann die Broschüre nicht bieten. Aber der "Coolturführer" kann durchaus für die nächsten Jahre als Wegweiser durch die Vielfalt der kulturellen Angebote in Karlsruhe und kompetenter Ratgeber für die Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und auch der ganzen Familie dienen.

Download Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche (PDF)

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Vorzugsangebot für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft

Das Badische Staatstheater Karlsruhe stellt für unsere Mitglieder um 50 Prozent ermäßigte Eintrittskarten zur Verfügung.

  • 23.02.2017, 20:00 Uhr: Die Räuber
  • 15.03.2017, 19:30 Uhr: Monty Pyton´s Spamalot
  • 22.03.2017, 20:00 Uhr: Sterben helfen
  • 26.03.2017, 18:00 Uhr: Die Hochzeit d. Figaro
  • 08.04.2017, 19:30 Uhr: La Sylphide
  • 22.04.2017, 15:00 Uhr: Rheingold
  • 29.04.2017, 19:30 Uhr: Kinder des Olymp
  • 09.05.2017, 20:00 Uhr: Liederabend
  • 16.05.2017, 20:00 Uhr: Terror
  • 23.05.2017, 20:00 Uhr: Das kl. Schwarze (Ballett)
  • 05.06.2017, 19:00 Uhr: Monty Python´s Spamalot
  • 20.06.2017, 20:00 Uhr: Dantons Tod
  • 24.06.2017, 19:00 Uhr: Inschrift Heimat
  • 07.07.2017, 19:00 Uhr: Nachtklänge
  • 12.07.2017, 20:00 Uhr: L’Elisir D’Amore (Liebestrank)
  • 18.07.2017, 19:00 Uhr: Sonderkonzert

Karten sind gegen Vorlage des Mitgliedsausweises an der Theaterkasse erhältlich.

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Neue Publikationen

allmende - Zeitschrift für Literatur

Offene und alltägliche Diskriminierung
„Neuer Antisemitismus“
98. Ausgabe der Literaturzeitschrift allmende


Mit Beiträgen von:
Barbara Honigmann, Mirna Funk, Esther Dischereit, Rafael Seligmann, Lena Gorelik u.a.

Dezember 2016
84 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
www.mitteldeutscherverlag.de
www.allmende-online.de

Der sogenannte Populismus ist auf dem Vormarsch. Autokratische Politiker wie Putin, Erdogan und Trump demonstrieren global ihre Macht, während rechte Ideologien innerhalb Europas beständig Zuspruch erhalten. Zuvor latent bestehende Ablehnung wird zunehmend offen geäußert. Zusätzlich etabliert sich eine neue Form des alltäglichen Antisemitismus. Migranten, die mit dem Feindbild des „jüdischen Staates Israel“ sozialisiert wurden, befördern diesen Konflikt. Die Literatur als Teil der Gesellschaft kann sich diesen Entwicklungen nicht entziehen.

Die Literaturzeitschrift allmende will den kritischen Interventionen eine Plattform bieten. In den vorangegangenen drei Titeln haben wir die gesellschaftliche Entwicklung in Europa und die Reaktionen der Literatur auf diese politischen Ereignisse behandelt. Die 98. Ausgabe führt diese Auseinandersetzung fort und nimmt so Stellung. Unsere Autorinnen und Autoren reflektieren ihre Erfahrungen mit dem neuen Antisemitismus, wie das dunkle Ressentiment gesellschaftlich zu verorten und inwiefern Aufklärung möglich ist.

Mirna Funk berichtet über die schwierigen Reaktionen auf ihren kritischen Roman Winternähe. Hätte sie gewusst, was auf sie zukommt, hätte sie den Roman nicht geschrieben. Esther Dischereit konstatiert, was dieser erlebte Antisemitismus über die Gesellschaft aussagt, während Rafael Seligmann darüber schreibt, wie es ist, als „Musterjude in Deutschland“ zu leben. Dirk Laucke verortet den modernen Antisemitismus schließlich in der aktuellen Debatte um Rassismus und Migration. Barbara Honigmann, eine der großen deutschsprachigen jüdischen Autorinnen unserer Zeit, hat uns Bilder aus ihrem künstlerischen Werk zur Verfügung gestellt.

allmende – Zeitschrift für Literatur wurde 1981 begründet. Sie erscheint zweimal im Jahr im Mitteldeutschen Verlag und wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert.

Weitere Ausgaben der allmende

Kränzler, Lisa Kränzler, Lisa
(Pappbuch)

ISBN: 978-3-95732-183-1
Preis: 19,00 €

Die Malerin und Autorin Lisa Kränzler fertigt seit Jahren neben großformatigen Lackbildern auch Arbeiten auf Papier an, die mit Schreibmaschine, Stift, Lack und hineincollagiertem Material entstehen und sich mit der Reibung zwischen Leben und Kunst, zwischen Anpassungsdruck und Radikalität auseinandersetzen.

Der Katalog erschien anlässlich Kränzlers Ausstellung »Fetzen« im Museum für Literatur, Karlsruhe.
Gefördert durch die Mechthild-Mayer-Stiftung Karlsruhe
Ausstellungsdauer: 12.05.2016 bis 28.08.2016