About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)

Aktuelle Veranstaltungen

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

Montag, 03.04 | 20.00 Uhr | Kostenbeitrag 7,- €
> KOHI-Kulturraum e.V., Werderstraße 47

LESUNG SÜD

Wohin mit meiner Wut? Die Karlsruher Autorin Fatma Aydemir schickt in ihrem Romandebüt „Ellbogen“ eine Achtzehnjährige auf die schiefe Bahn

Fatma Aydemir. Foto: Bradley Secker

„Dieser Roman ist ein Hammer.“ (NDR)

Fatma Aydemir hat mit Ellbogen einen politischen Roman geschrieben, der aktueller nicht sein könnte und der von der Literaturkritik als eines der besten Debüts des Frühjahrs gelobt wird. Hazal Akgündüz lebt im Berliner Wedding. Ihre aus der Türkei eingewanderten Eltern fühlen sich in Deutschland fremd. Hazal begeht auf ihrer Suche nach Heimat fatale Fehler. Erst ist es ein geklauter Lippenstift und dann stumpfe Gewalt. Als die Polizei sie verfolgt, flieht Hazal nach Istanbul, wo sie noch nie zuvor war. Der Roman trifft seine Leserinnen und Leser mit voller Wucht. Der Autorin genügen wenige Sätze, um Menschen zu beschreiben, Lügen zu sezieren oder Verzweiflung und Frust spürbar zu machen.

Fatma Aydemir wurde 1986 in Karlsruhe geboren. Sie studierte Germanistik und Amerikanistik in Frankfurt am Main. Seit 2012 lebt sie in Berlin und ist Redakteurin bei der taz. Als freie Autorin schreibt sie daneben für zahlreiche Zeitschriften, unter anderem für Spex und das Missy Magazine.

* ff – der frühling ist feministisch *

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Mittwoch, 05.04 | 19.00 Uhr | Eintritt 5,- / 3,- €

Die Goethe-Gesellschaft zu Gast im PrinzMaxPalais

Vortrag von Dr. Gerhard Schwinge (Karlsruhe): „das treue Bild eines ächten Christen“ – Johann Heinrich Jung-Stillings letzte Lebensjahre in Karlsruhe, 1806–1817

Anlässlich des 200. Todestages erinnert Dr. Gerhard Schwinge, der seit 30 Jahren auf einzigartige Weise zur Jung-Stilling-Forschung beiträgt, über die letzten Lebensjahre des berühmten Augenarztes, Wirtschaftsprofessors und religiösen Schriftstellers in Karlsruhe. Bereits 1803 von Karl Friedrich, Markgraf von Baden, an den Hof der Residenzstadt berufen, erhält Johann Heinrich Jung-Stilling ab 1806 Logis im Schloss und wird zum geistlichen Berater des Regenten bis zu dessen Tod 1811. Neben Kontakten mit bedeutenden Persönlichkeiten seiner Zeit widmet Jung-Stilling seine beiden letzten Lebensjahrzehnte in Karlsruhe vor allem seiner schriftstellerischen Tätigkeit.

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Montag, 24.04 | 19.00 Uhr | Eintritt frei

POLONIA - Das Forum Polnischer Kultur zu Gast im PrinzMaxPalais

Lesung und Gespräch mit Olga Tokarczuk

Olga Tokarczuk gehört zu den bekanntesten polnischen Autorinnen der Gegenwart. Viele ihrer Bücher sind auf Deutsch erschienen, unter anderem die Romane Unrast (2009) und Der Gesang der Fledermäuse (2011). In ihrem neuesten Roman Die Jakobsbücher (2015) erzählt sie auf rund 900 Seiten die Kulturgeschichte Mitteleuropas neu – sie bewegt sich zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Judentum, Christentum und Islam. In Karlsruhe spricht die Autorin über ihr Schreiben und über die Rolle der Literatur und der Intellektuellen im heutigen Europa.
Moderation: Prof. Dr. Renata Makarska (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

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Dienstag, 25.04 | 19.00 Uhr | Eintritt 6,- / 4,- / Mitglieder 3,- €

„Das geht ins Auge. Geschichten der Karikatur“ – Andreas Platthaus, Literaturchef der FAZ, spricht über die ästhetische und politische Entwicklung dieser Kunstform

Andreas Platthaus. Foto: Wonge Bergmann

Gute Karikaturisten sind Meister der bildnerischen Pointe. Sie verbinden den artistischen Strich mit einer oft überraschenden, auf Weltereignisse oder zeitnahe Erfahrungen reagierenden Idee. Andreas Platthaus, leidenschaftlicher Liebhaber von Bildergeschichten, hat ein Buch über Karikaturen geschrieben. Seit dem Attentat auf Charlie Hebdo weiß man wieder, was man an dieser Form hat – und wie bedroht sie ist. In 50 Arbeiten aus zwei Jahrtausenden zeigen sich ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen. Über beides wird Andreas Platthaus in Karlsruhe sprechen.

Andreas Platthaus wurde 1966 in Aachen geboren und ist als Journalist, Autor und Herausgeber tätig. Seit 1997 ist er Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, seit Februar 2016 dort Chef des Ressorts „Literatur und literarisches Leben“ sowie Jury-Mitglied des Karlsruher Hermann Hesse Literaturpreises.

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Donnerstag, 27.04 | 19.00 Uhr | Eintritt 10,- / 8,- / Mitglieder 6,- €

Eva Menasse studiert „Tiere für Fortgeschrittene“

Eva Menasse. Foto: juergen-bauer.com

Schafe, die ihre Wolle von selbst abwerfen? Raupen, die sich ihr eigenes Grab schaufeln? Haie, die künstlich beatmet werden? Kann man diese Verhaltensmuster auch auf den Menschen anwenden? Tiere für Fortgeschrittene heißt der neue Band mit Erzählungen von Eva Menasse.

Die Autorin, mit dem Roman Quasikristalle (2013) gleichermaßen sehr erfolgreich bei Literaturkritik, Leserinnen und Lesern, hat jahrelang Tiermeldungen gesammelt. Wie in ihrem hochgelobten Erzählband Lässliche Todsünden (2009) studiert Eva Menasse ihre Objekte mit liebevollem und unerbittlichem Forscherinnenblick und pointiertem Witz.

Eva Menasse, geboren 1970 in Wien, lebt seit 2003 in Berlin. 2005 erschien ihr Debütroman Vienna. Sie wurde unter anderem mit dem Heinrich-Böll-Preis (2013) und dem Jonathan-Swift-Preis für Satire und Humor (2015) ausgezeichnet. 2015 war sie Stipendiatin der Villa Massimo in Rom.

* ff – der frühling ist feministisch *

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Weitere Termine

Tipps und Hinweise

Literaturzeitschrift allmende erhält den Kulturförderpreis des Landes Baden-Württemberg

allmende 99

Der Förderpreis des Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg 2017 geht an die allmende – Zeitschrift für Literatur.
Die Literaturzeitschrift wurde 1981 unter anderem von Martin Walser, Adolf Muschg und Manfred Bosch begründet. Sie erscheint zweimal jährlich im Mitteldeutschen Verlag, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Die „allmende trägt mit einem breiten Fächer an Themen dazu bei, dass sich Literatur in Zeiten des beschleunigten Wandels einen gesellschaftskritischen Funktionsraum bewahren und gleichzeitig neue Leserschichten erschließen kann: pointiert in ihrer jeweiligen Schwerpunktwahl, ohne Geschichtsverlust experimentierfreudig und dabei beständig die literarischen Traditionen der oberrheinischen Grenzregion bündelnd“, heißt es in der Begründung der Jury. Die Literaturzeitschrift allmende ist in Baden-Württemberg seit 36 Jahren eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres. Sowohl junge als auch arrivierte Autorinnen und Autoren berücksichtigend wird Ende 2017 die 100. Ausgabe escheinen. Die kommende Ausgabe, die im Juni erscheinen wird, hat das Thema „Brennpunkt Istanbul“ im Fokus. Die allmende erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro.

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Einsendeschluss 29.04.2017

Prosapreis JuLi / Junge Literatur 2017

Die GEDOK Karlsruhe, die Literarische Gesellschaft Karlsruhe und das Kulturamt der Stadt Karlsruhe schreiben hiermit zum fünften Mal den Prosapreis „JuLi / Junge Literatur“ aus zum Thema „Heimat?“

1. Preis: 300 Euro
2. Preis: 200 Euro
3. Preis: 100 Euro

Teilnahmeberechtigt sind junge Menschen im Alter von 15-21 Jahren, die in Stadt und Landkreis Karlsruhe, in Baden-Baden, im Landkreis Rastatt oder im Nord-Elsass (Partner im PAMINAraum) leben, arbeiten oder in Ausbildung sind (Schule, Lehre etc.).
Weitere Informationen

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Literaturstadt Karlsruhe

Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ ist erschienen

„Literatur in Karlsruhe

Karlsruhe ist eine facettenreiche und spannende Literaturstadt – das dokumentieren insbesondere die Literaturtage Karlsruhe. Das jährlich stattfindende Festival, von der Literarischen Gesellschaft initiiert und organisiert, hat sich etabliert und ist ein Höhepunkt des literarischen Lebens der Stadt. Die literarische Szene präsentiert sich stark und offensiv.

Charakteristisch für die Literaturstadt Karlsruhe ist das Zusammenwirken der literarischen Institutionen und Gruppierungen. Die Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ gibt einen anregenden Überblick über die Vielfalt der literarischen Initiativen. Die von der Literarischen Gesellschaft mit Unterstützung des Kulturbüros der Stadt Karlsruhe herausgegebene Dokumentation stellt die Literaturszene Karlsruhes vor, die sich zunehmend auch neue Orte und ein jüngeres Publikum erobert und gemeinsam ein Forum für Neuentdeckungen und Trends geschaffen hat.

Die Broschüre stellt 19 literarische Initiativen und Institutionen, Traditionen und Inspirationen vor, nennt Orte, Adressen, Kontaktpersonen, Öffnungszeiten sowie die Termine regelmäßiger Treffen. Literaturinteressierten vermittelt die Publikation in verdichteter Form auf ästhetisch ansprechende Weise die wichtigsten Informationen zu Vertreterinnen und Vertretern der literarischen Szene.

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Neue Publikation

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

Am Anfang stand ein Zettel mit diversen Mailadressen, daraus wurde dann ein Buch – das nun im Heidelberg Morio-Verlag erschienen ist. Teilnehmer eines Seminars des KIT und der PH, das von Prof. Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Doz. Dr. Beate Laudenberg im Sommersemester 2014 zum „Literaturbetrieb“ angeboten worden ist und die Möglichkeit zur Präsentation eigener literarischer Texte bot, gründeten nach Abschluss der Veranstaltung eine Schreibwerkstatt unter dem Namen „Beschriftet“. Nach dem ersten Treffen im Oktober 2014 etablierten sich wöchentliche Sitzungen, im Juni 2015 konnte ein Workshop mit der Schriftstellerin Annette Pehnt durchgeführt werden – und letztlich konnte eine eigene Publikation realisiert werden. Ein ehrgeiziges Projekt kommt damit zu einem vorläufigen Ende – der Leser kann sich stückweise mit dem künstlerischen Erzeugnis eines dynamischen Kollektivs junger Schreiber auseinandersetzen von denen keiner dem anderen gleicht und jeder eigene Ambitionen, Themen und Probleme zum Ganzen beisteuert.

Textbeiträge von: Anne Blezinger, Simon Brombacher, Jana Ehresmann, Thomas Heintz, Viktoria Kissler, Violetta Klenk, Aleksej Reimisch, Stefanie Schweizer, Esther Stern und Johanna Wohlgemuth. Die Schreibwerkstatt und die Publikation wurden finanziert durch die Mechthild-Mayer-Stiftung, Karlsruhe.

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Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche

Eigentlich könnte es auch heißen: "Karlsruher Coolturführer von Kindern und Jugendlichen". Es waren nämlich Kinder - genauer gesagt die Kinder der letzjährigen Klasse 7c des Max-Planck-Gymnasiums aus Rüppurr -, die für dieses "Produkt" die Schwerpunkte gesetzt, die Verantwortlichen interviewt, die Recherchen betrieben und das umfangreiche Infomaterial gesichtet haben.
Die Idee der Literarischen Gesellschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Karlsruhe entwickelte sich aus einem Projekt, das bei KiX und JuX 2013 - Dem Kulturfestival der Kinder und Jugendlichen - angeboten wurde: "What's up in Karlsruhe", bei dem die Kinder ihre Kulturhighlights vorstellen sollten. KiX und JuX wird alle zwei Jahre vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet, auch um und nach Pfingsten 2015 wird es wieder stattfinden.
Die Literarische Gesellschaft mit Monica Trinca und der Deutsche Kinderschutzbund mit Renate Gissel fanden in Cornelia Bekendorf, der Lehrerin der damaligen Klasse 7c, eine begeisterte Partnerin, und so haben sie gemeinsam mit 28 Kindern die lebendige und engagierte Kulturszene Karlsruhe auf spannende (und lehrreiche) Angebote für junge Kulturinteressierte und solche, die es werden wollen, durchforstet.
Das Ergebnis in der Form des "Karlsruher Coolturführers für Kinder und Jugendliche" ist u.a. bei vielen Karlsruher Kultureinrichtungen und an der Rathauspforte erhältlich.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann die Broschüre nicht bieten. Aber der "Coolturführer" kann durchaus für die nächsten Jahre als Wegweiser durch die Vielfalt der kulturellen Angebote in Karlsruhe und kompetenter Ratgeber für die Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und auch der ganzen Familie dienen.

Download Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche (PDF)

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Vorzugsangebot für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft

Das Badische Staatstheater Karlsruhe stellt für unsere Mitglieder um 50 Prozent ermäßigte Eintrittskarten zur Verfügung.

  • 26.03.2017, 18:00 Uhr: Die Hochzeit d. Figaro
  • 08.04.2017, 19:30 Uhr: La Sylphide
  • 22.04.2017, 15:00 Uhr: Rheingold
  • 29.04.2017, 19:30 Uhr: Kinder des Olymp
  • 09.05.2017, 20:00 Uhr: Liederabend
  • 16.05.2017, 20:00 Uhr: Terror
  • 23.05.2017, 20:00 Uhr: Das kl. Schwarze (Ballett)
  • 05.06.2017, 19:00 Uhr: Monty Python´s Spamalot
  • 20.06.2017, 20:00 Uhr: Dantons Tod
  • 24.06.2017, 19:00 Uhr: Inschrift Heimat
  • 07.07.2017, 19:00 Uhr: Nachtklänge
  • 12.07.2017, 20:00 Uhr: L’Elisir D’Amore (Liebestrank)
  • 18.07.2017, 19:00 Uhr: Sonderkonzert

Karten sind gegen Vorlage des Mitgliedsausweises an der Theaterkasse erhältlich.

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Neue Publikationen

allmende - Zeitschrift für Literatur

Offene und alltägliche Diskriminierung
„Neuer Antisemitismus“
98. Ausgabe der Literaturzeitschrift allmende


Mit Beiträgen von:
Barbara Honigmann, Mirna Funk, Esther Dischereit, Rafael Seligmann, Lena Gorelik u.a.

Dezember 2016
84 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
www.mitteldeutscherverlag.de
www.allmende-online.de

Der sogenannte Populismus ist auf dem Vormarsch. Autokratische Politiker wie Putin, Erdogan und Trump demonstrieren global ihre Macht, während rechte Ideologien innerhalb Europas beständig Zuspruch erhalten. Zuvor latent bestehende Ablehnung wird zunehmend offen geäußert. Zusätzlich etabliert sich eine neue Form des alltäglichen Antisemitismus. Migranten, die mit dem Feindbild des „jüdischen Staates Israel“ sozialisiert wurden, befördern diesen Konflikt. Die Literatur als Teil der Gesellschaft kann sich diesen Entwicklungen nicht entziehen.

Die Literaturzeitschrift allmende will den kritischen Interventionen eine Plattform bieten. In den vorangegangenen drei Titeln haben wir die gesellschaftliche Entwicklung in Europa und die Reaktionen der Literatur auf diese politischen Ereignisse behandelt. Die 98. Ausgabe führt diese Auseinandersetzung fort und nimmt so Stellung. Unsere Autorinnen und Autoren reflektieren ihre Erfahrungen mit dem neuen Antisemitismus, wie das dunkle Ressentiment gesellschaftlich zu verorten und inwiefern Aufklärung möglich ist.

Mirna Funk berichtet über die schwierigen Reaktionen auf ihren kritischen Roman Winternähe. Hätte sie gewusst, was auf sie zukommt, hätte sie den Roman nicht geschrieben. Esther Dischereit konstatiert, was dieser erlebte Antisemitismus über die Gesellschaft aussagt, während Rafael Seligmann darüber schreibt, wie es ist, als „Musterjude in Deutschland“ zu leben. Dirk Laucke verortet den modernen Antisemitismus schließlich in der aktuellen Debatte um Rassismus und Migration. Barbara Honigmann, eine der großen deutschsprachigen jüdischen Autorinnen unserer Zeit, hat uns Bilder aus ihrem künstlerischen Werk zur Verfügung gestellt.

allmende – Zeitschrift für Literatur wurde 1981 begründet. Sie erscheint zweimal im Jahr im Mitteldeutschen Verlag und wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert.

Weitere Ausgaben der allmende

Kränzler, Lisa Kränzler, Lisa
(Pappbuch)

ISBN: 978-3-95732-183-1
Preis: 19,00 €

Die Malerin und Autorin Lisa Kränzler fertigt seit Jahren neben großformatigen Lackbildern auch Arbeiten auf Papier an, die mit Schreibmaschine, Stift, Lack und hineincollagiertem Material entstehen und sich mit der Reibung zwischen Leben und Kunst, zwischen Anpassungsdruck und Radikalität auseinandersetzen.

Der Katalog erschien anlässlich Kränzlers Ausstellung »Fetzen« im Museum für Literatur, Karlsruhe.
Gefördert durch die Mechthild-Mayer-Stiftung Karlsruhe
Ausstellungsdauer: 12.05.2016 bis 28.08.2016

© 1996-2017 | Literarische Gesellschaft Karlsruhe e.V. | Karlstr. 10 | 76133 Karlsruhe | Tel. 0721-133-4087 | info@literaturmuseum.de | Impressum
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