About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)

Aktuelle Veranstaltungen

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

4. Karlsruher Literaturtage vom 21. bis 28. September 2016

Freitag, 23.09 | 19.00 Uhr | Eintritt 10,- / 8,- / Mitglieder 6,- €

LITERATURTAGE KARLSRUHE 2016

Fünf Suchende unterwegs in der Weite Kanadas: Katharina Hagena liest aus „Das Geräusch des Lichts“

Katharina Hagena. Foto: Henrik Spohler

Es gibt Bücher, die Gerüche heraufbeschwören. Der Geschmack von Apfelkernen (2008) war so eines. Es duftete nach Sommer, Äpfeln und Johannisbeeren. Die in Karlsruhe geborene Katharina Hagena hatte mit ihrem Debüt auf Anhieb die Kritiker überzeugt. Nun kehrt die Autorin mit ihrem brandneuen Roman in ihre Heimatstadt zurück. Das Geräusch des Lichts erzählt vor der atemberaubenden Kulisse Kanadas von fünf Lebensläufen: Da ist die Botanikerin, so widerstandsfähig und zart wie das Moos, das sie erforscht. Ein Musiker verharrt auf seinem Hausboot, um den letzten Willen seiner Frau zu erfüllen. Der zwölfjährige Richard vermutet seine Mutter und seine Schwester auf dem Planeten Tschu. Da ist die verwirrte Witwe, in deren Kopf sich die weiße Leere ausbreitet. Und schließlich die Erzählerin selbst, die durch die Machenschaften einer skrupellosen Ölfirma in Lebensgefahr schwebt.

Katharina Hagena studierte Anglistik und Germanistik in Marburg, Freiburg und London und lehrte am Trinity College in Dublin sowie an der Universität Hamburg. Der Geschmack von Apfelkernen wurde in 26 Sprachen übersetzt und verfilmt. Der zweite Roman der promovierten Literaturwissenschaftlerin Vom Schlafen und Verschwinden erschien 2012.

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Samstag, 24.09 | 18.00 Uhr | Eintritt frei

LITERATURTAGE KARLSRUHE 2016

Feiern im PrinzMaxPalais – dem Kulturforum im Zentrum der Stadt
Die Literarische Gesellschaft präsentiert die 8. Karlsruher Lesenacht

Einmal im Jahr wird das Karlsruher Literaturhaus traditionell zur literarischen Flaniermeile: Die Literarische Gesellschaft präsentiert im Rahmen ihrer achten Ausgabe der Karlsruher Lesenacht wenig Bekanntes, Unveröffentlichtes und Unentdecktes. Für Literaturliebhaber ist von Lyrik und Slam-Poesie über Prosatexte bis hin zur szenischen Lesung und literarischen Kurzfilmen alles geboten. Es lesen unter anderem Carola Lambelet, Kai Bleifuß, Rainer Würth, Jonathan Loeffelbein, Julia Rübisch, Ricarda Schäfer, Rebecca Schneider und Ursula Branscheid- Kouyaté. Open End, ein Abend der Literatur – ganz offensiv!
Moderation: Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Matthias Walz.

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Sonntag, 25.09 | 15.00 Uhr | Eintritt frei

LITERATURTAGE KARLSRUHE 2016

„Eine Runde Lyrik im Quadrat“ mit Carola Kasimir, Florian Arleth und Lea Ammertal

„Lyrik im Quadrat“ ist zeitgenössische Dichtkost, grenzüberschreitend, generationsübergreifend, die Lebenskunst quadrierend. Jedes der sehr handlichen Bücher dieser Reihe misst 115 auf 115 Millimeter und ist damit taschenerprobt wie auch auf das Wesentlichste verdichtet. Auf 60 bis 100 Seiten enthält „Lyrik im Quadrat“ Texte in Kombination mit Bildmaterial, das von Fotografien über Typografien bis hin zu Gemälden reicht.
Veranstaltet von der GEDOK Karlsruhe in Zusammenarbeit mit dem Brot & Kunst-Verlag.

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Dienstag, 27.09 | 14.00 bis 18.00 Uhr | Eintritt frei

LITERATURTAGE KARLSRUHE 2016

Schreibworkshop im Rahmen des Projekts „citybooks“. Junge internationale Literatur zu Gast in Karlsruhe – Maarten van der Graaff

Maarten van der Graaff. Foto: Fjodor Buis

Schreibworkshops sind langweilig? Nicht mit Maarten van der Graaff! Der niederländische Autor hat für die Teilnehmer ein besonderes Konzept erarbeitet – aber pssst, streng geheim … Spannend wird es auf jeden Fall, denn „Maarten van der Graaff is de molotovcocktail van de Nederlandse poëzie“, wie die belgische Tageszeitung De Morgen konstatierte. Der Workshop findet in englischer Sprache statt, doch geschrieben wird nach Gusto.

Der Lyriker Maarten van der Graaff, geboren 1987, erhielt für Vluchtautogedichten (2013) den C. Buddingh’-Preis. Die Auszeichnung wird seit 1988 jährlich an das beste niederländische Poesiedebüt vergeben. Im Rahmen des Projekts „citybooks“ kommt er im September zu einem Schreibaufenthalt nach Karlsruhe – organisiert vom flämisch-niederländischen Haus deBuren in Brüssel, dem ZKM und der Literarischen Gesellschaft.

Für ein „citybook“, an dem auch die Dichterinnen Monika Rinck und Els Moors sowie ein Fotograf beteiligt sind, wird sich Maarten van der Graaff zwei Wochen in Karlsruhe aufhalten und seine Eindrücke literarisch festhalten. Der Aufenthalt wird gefördert durch die Dutch Foundation for Literature und den Flemish Literature Fund. Flandern & die Niederlande sind in diesem Jahr Ehrengäste der Frankfurter Buchmesse.

Anmeldung unter 0721 133 4087 oder unter info@literaturmuseum.de

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Mittwoch, 28.09 | 19.00 Uhr | Eintritt frei

LITERATURTAGE KARLSRUHE 2016

Karlsruher Autoren
Volker Kaminski, Anja Kümmel und Markus Dehm präsentieren ihre neuen Romane

Volker Kaminski, geboren 1958 in Karlsruhe, studierte Germanistik und Philosophie in Freiburg und Berlin, wo er heute lebt. Er veröffentlichte unter anderem die Romane Spurwechsel (2001) und Gesicht eines Mörders (2014). In Rot wie Schnee (2016) ist Tom, erfolgreicher Maler großer Bilderserien vom „schönen mondänen Leben“, konfrontiert mit Krieg und Gewalt. Er malt ein Bild vom „roten Schnee“ – ein Bild, das er aus den Fluchterzählungen seines Vaters kennt. Daraufhin kommt es in seinem Atelier zu teilweise surrealen Verwicklungen.

Anja Kümmel, geboren 1978 in Karlsruhe, studierte Gender Studies und Spanisch in Los Angeles, Madrid und Hamburg. Neben Publikationen in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlichte sie die Romane La Danza Mortale (2004), Das weiße Korsett (2007), Hope’s Obsession (2008) und Träume Digitaler Schläfer (2012). In ihrem Roman V oder die Vierte Wand (2016) trifft im London des Jahres 1980 New Wave auf futuristische Technologie, und ein junger Mexikaner auf eine isländische Auftragskillerin, die in der falschen Zeit gelandet ist.

Markus Dehm, geboren 1966 in Karlsruhe, schreibt für mehrere Zeitschriften und Zeitungen. 2005 erschien sein Debütroman Weltensprünge, 2011 ein Kinderbuch mit dem Titel Nosy. Sein jüngster Roman Bluestage (2015) erzählt von den Höhen und Tiefen im Leben einer Musikerin – einer schwierigen Kindheit und Schulzeit voller Demütigungen, dem Leben in Hippiekommunen, Zeiten der Einsamkeit, schwierigen Partnerschaften, von Krankheit, Lug und Betrug, aber auch von Leidenschaft, Freundschaft und einem Leben für die Musik.

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Weitere Termine

Vorschau

  • 07.11., 20.00 Uhr: LESUNG SÜD: Patrick Salmen
  • 08.11., 19.00 Uhr: Esmahan Aykol
  • 15.11., 19.00 Uhr: Wilhelm Genazino
  • 18.11., 18.00 Uhr: Verleihung des Hermann-Hesse-Literaturpreises (Rathaus)
  • 20.11., 18.00 Uhr: Harald Hurst und Gunzi Heil (Stephan-Saal)
  • 21.11., 20.00 Uhr: Christoph Ransmayr (Jubez)
  • 22.11., 19.00 Uhr: Denis Scheck
  • 29.11., 20.15 Uhr: Präsentation der Literaturzeitschrift allmende (Buchcafé, Regierungspräsidium, Karlsruher Bücherschau)
  • 02.12., 19.00 Uhr: Peter Stamm
  • 05.12., 20.00 Uhr: LESUNG SÜD: Jakob Nolte
  • 06.12., 19.00 Uhr: Ulrich von Bülow
  • 13.12., 19.00 Uhr: Sibylle Lewitscharoff
  • 21.12., 20.00 Uhr: SWR-Bestenliste

Tipps und Hinweise

AUSSCHREIBUNG

Stadtschreiberstelle in Kronstadt/Braşov 2017

Bewerbungsschluss: 20. Oktober 2016

In Zusammenarbeit mit dem Demokratischen Forum der Deutschen in Kronstadt/Braşov schreibt das Deutsche Kulturforum östliches Europa im Jahr des Reformationsjubiläums 2017 erstmals die Stelle eines/r Stadtschreibers/in im siebenbürgischen Kronstadt als einer zentralen Stätte der Reformation im östlichen Europa aus.
Deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die bereits schriftstellerische oder journalistische Veröffentlichungen vorzuweisen haben, sind eingeladen, sich um die Stelle des Stadtschreibers/der Stadtschreiberin in Kronstadt für 2017 zu bewerben und während des dortigen Aufenthalts auf einem Internet-Blog zu berichten.
Insbesondere werden solche Autorinnen und Autoren angesprochen, die sich auf Wechselseitigkeiten von Kultur, Literatur und Publizistik mit dem historischen Erbe der Stadt, der Region und des Landes einlassen wollen.
Das Stadtschreiber-Stipendium des Deutschen Kulturforums östliches Europa hat als Ziel, das gemeinsame kulturelle Erbe der Deutschen und ihrer Nachbarn in jenen Regionen Mittel- und Osteuropas, in denen einst (auch) Deutsche gelebt haben und heute leben, in der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen sowie herausragendes Engagement für gegenseitiges Verständnis und interkulturellen Dialog zu fördern.
Der/die Stadtschreiber/in soll ein integraler Bestandteil im kulturellen Leben der Stadt Kronstadt werden, am kulturellen Leben der Stadt teilnehmen und dazu beitragen, die deutschsprachige Kultur in der Stadt und der Region bekannter zu machen.
Die literarischen Annäherungen an die jeweilige Stadt und an die umgebende Kulturlandschaft werden abschließend dokumentiert. Über die Vergabe der Stadtschreiberstelle, verbunden mit einem monatlichen Stipendium von 1.300 Euro und einer kostenlosen Wohnmöglichkeit in Kronstadt entscheidet Ende 2016 eine qualifizierte Jury. Die Dauer des Stipendiums beträgt fünf Monate zwischen Frühjahr und Herbst 2017.
Autoren und Autorinnen, die sich für diese Stadtschreiberstelle interessieren, schicken bitte bis zum 20. Oktober 2016 ihre Bewerbung an das Kulturforum (mit Formblatt, Lebenslauf, Publikationsliste sowie einem Projektkonzept für die publizistische/journalistische Arbeit als Stadtschreiber/in in Kronstadt).

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.stadtschreiber.kulturforum.info/

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NEUES PROJEKT

"citybooks" – Autoren zu Gast in Karlsruhe

Sich der Stadt schreibend annähern? Mit diesem Vorsatz reisen im Rahmen des Projekts "citybooks" Schriftsteller in europäische Städte abseits der ausgetretenen Pfade und tauchen zwei Wochen in die fremde Umgebung ein. Ergänzt werden die während der Schreibaufenthalte entstandenen Texte durch unkonventionelle Fotografien der Stadträume. Die auf diese Weise entstandenen Kunstwerke sind im Anschluss auf der "citybooks"-Homepage anhör- und sehbar.

Im Herbst 2016 setzt die Literarische Gesellschaft in Kooperation mit dem ZKM das Projekt "citybooks" in Karlsruhe um. Initiiert wird "citybooks" seit 2011 vom flämisch-niederländischen Haus deBuren in Brüssel. Gefördert werden die drei Autoren Monika Rinck, Els Moors und Maarten van der Graaff sowie der Aufenthalt eines Fotografen durch die Dutch Foundation for Literature und den Flemish Literature Fund, denn Flandern & die Niederlande sind in diesem Jahr Ehrengast der Frankfurter Buchmesse.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.citybooks.eu/en/cities/p/detail/karlsruhe

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Literaturstadt Karlsruhe

Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ ist erschienen

„Literatur in Karlsruhe

Karlsruhe ist eine facettenreiche und spannende Literaturstadt – das dokumentieren insbesondere die Literaturtage Karlsruhe. Das jährlich stattfindende Festival, von der Literarischen Gesellschaft initiiert und organisiert, hat sich etabliert und ist ein Höhepunkt des literarischen Lebens der Stadt. Die literarische Szene präsentiert sich stark und offensiv.

Charakteristisch für die Literaturstadt Karlsruhe ist das Zusammenwirken der literarischen Institutionen und Gruppierungen. Die Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ gibt einen anregenden Überblick über die Vielfalt der literarischen Initiativen. Die von der Literarischen Gesellschaft mit Unterstützung des Kulturbüros der Stadt Karlsruhe herausgegebene Dokumentation stellt die Literaturszene Karlsruhes vor, die sich zunehmend auch neue Orte und ein jüngeres Publikum erobert und gemeinsam ein Forum für Neuentdeckungen und Trends geschaffen hat.

Die Broschüre stellt 19 literarische Initiativen und Institutionen, Traditionen und Inspirationen vor, nennt Orte, Adressen, Kontaktpersonen, Öffnungszeiten sowie die Termine regelmäßiger Treffen. Literaturinteressierten vermittelt die Publikation in verdichteter Form auf ästhetisch ansprechende Weise die wichtigsten Informationen zu Vertreterinnen und Vertretern der literarischen Szene.

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Neue Publikation

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

Am Anfang stand ein Zettel mit diversen Mailadressen, daraus wurde dann ein Buch – das nun im Heidelberg Morio-Verlag erschienen ist. Teilnehmer eines Seminars des KIT und der PH, das von Prof. Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Doz. Dr. Beate Laudenberg im Sommersemester 2014 zum „Literaturbetrieb“ angeboten worden ist und die Möglichkeit zur Präsentation eigener literarischer Texte bot, gründeten nach Abschluss der Veranstaltung eine Schreibwerkstatt unter dem Namen „Beschriftet“. Nach dem ersten Treffen im Oktober 2014 etablierten sich wöchentliche Sitzungen, im Juni 2015 konnte ein Workshop mit der Schriftstellerin Annette Pehnt durchgeführt werden – und letztlich konnte eine eigene Publikation realisiert werden. Ein ehrgeiziges Projekt kommt damit zu einem vorläufigen Ende – der Leser kann sich stückweise mit dem künstlerischen Erzeugnis eines dynamischen Kollektivs junger Schreiber auseinandersetzen von denen keiner dem anderen gleicht und jeder eigene Ambitionen, Themen und Probleme zum Ganzen beisteuert.

Textbeiträge von: Anne Blezinger, Simon Brombacher, Jana Ehresmann, Thomas Heintz, Viktoria Kissler, Violetta Klenk, Aleksej Reimisch, Stefanie Schweizer, Esther Stern und Johanna Wohlgemuth. Die Schreibwerkstatt und die Publikation wurden finanziert durch die Mechthild-Mayer-Stiftung, Karlsruhe.

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Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche

Eigentlich könnte es auch heißen: "Karlsruher Coolturführer von Kindern und Jugendlichen". Es waren nämlich Kinder - genauer gesagt die Kinder der letzjährigen Klasse 7c des Max-Planck-Gymnasiums aus Rüppurr -, die für dieses "Produkt" die Schwerpunkte gesetzt, die Verantwortlichen interviewt, die Recherchen betrieben und das umfangreiche Infomaterial gesichtet haben.
Die Idee der Literarischen Gesellschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Karlsruhe entwickelte sich aus einem Projekt, das bei KiX und JuX 2013 - Dem Kulturfestival der Kinder und Jugendlichen - angeboten wurde: "What's up in Karlsruhe", bei dem die Kinder ihre Kulturhighlights vorstellen sollten. KiX und JuX wird alle zwei Jahre vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet, auch um und nach Pfingsten 2015 wird es wieder stattfinden.
Die Literarische Gesellschaft mit Monica Trinca und der Deutsche Kinderschutzbund mit Renate Gissel fanden in Cornelia Bekendorf, der Lehrerin der damaligen Klasse 7c, eine begeisterte Partnerin, und so haben sie gemeinsam mit 28 Kindern die lebendige und engagierte Kulturszene Karlsruhe auf spannende (und lehrreiche) Angebote für junge Kulturinteressierte und solche, die es werden wollen, durchforstet.
Das Ergebnis in der Form des "Karlsruher Coolturführers für Kinder und Jugendliche" ist u.a. bei vielen Karlsruher Kultureinrichtungen und an der Rathauspforte erhältlich.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann die Broschüre nicht bieten. Aber der "Coolturführer" kann durchaus für die nächsten Jahre als Wegweiser durch die Vielfalt der kulturellen Angebote in Karlsruhe und kompetenter Ratgeber für die Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und auch der ganzen Familie dienen.

Download Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche (PDF)

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Vorzugsangebot für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft

Das Badische Staatstheater Karlsruhe stellt für unsere Mitglieder um 50 Prozent ermäßigte Eintrittskarten zur Verfügung.

  • 25.09.2016, 19.00 Uhr: Happy Hunting Ground
  • 08.10.2016, 19.30 Uhr: For The First Time
  • 14.10.2016, 19.00 Uhr: Das kleine Schwarze
  • 22.10.2016, 19.30 Uhr: Ich bereue nichts
  • 05.11.2016, 19.30 Uhr: Macbeth
  • 16.11.2016, 20.00 Uhr: Die Troerinnen
  • 26.11.2016, 19.00 Uhr: Hänsel und Gretel
  • 03.12.2016, 19.30 Uhr: Monty Python`s Spamalot
  • 14.12.2016, 20.00 Uhr: Dantons Tod
  • 29.12.2016, 20.00 Uhr: Hamlet

Karten sind gegen Vorlage des Mitgliedsausweises an der Theaterkasse erhältlich.

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Neue Publikationen

allmende - Zeitschrift für Literatur

Flüchtlingskrise?
„Über Opfer und Täter – Grenzen der Toleranz“
97. Ausgabe der Literaturzeitschrift allmende


Mit Beiträgen von:
Herta Müller, Feridun Zaimoglu, Alice Schwarzer, Barbara Vinken u.a.

88 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
www.mitteldeutscherverlag.de
www.allmende-online.de

Europa wird derzeit mit zahlreichen Krisen konfrontiert. Krisen, die schwer zu bewältigen sind. Die Türkei ist auf dem Weg in die Diktatur, politische Gegner werden inhaftiert und ihre Lebensgrundlagen gezielt vernichtet. In Syrien tobt weiterhin der Krieg, Aleppo wird zum Symbol sinnlosen Sterbens. Menschen überall auf der Welt leiden unter Terror. Täglich erreichen weiterhin Flüchtlinge aus Nordafrika und dem Nahen Osten Europa, Kulturen prallen aufeinander, die Gewalt nimmt zu – was auch die neuesten „Amokläufer“ mit den vielen Toten tragisch demonstrieren. Wenn wir unsere Demokratie und gesellschaftliche Ordnung aufrecht erhalten wollen, dann müssen wir uns einmischen. Künstler, Literaten und Intellektuelle, sie müssen ihre Stimme erheben.

In der 97. Ausgabe der Literaturzeitschrift allmende äußern sich Autorinnen und Autoren wie Alice Schwarzer, Hans Ulrich Gumbrecht und Barbara Vinken zu den Fragen, ob die Grenzen in Europa geschlossen werden sollen und wie die sexuellen Übergriffe und Gewalt gegen Frauen von männlichen Flüchtlingen aus dem arabischen und afrikanischen Raum verhindert werden können. Zu lange wurde darüber geschwiegen und Informationen unterdrückt.

Welche Rolle kann die Literatur und das Theater angesichts der Krisen und gesellschaftlichen Diskussionen einnehmen? Kathrin Röggla beschreibt die Gefühlskälte im Anblick der dramatischen Bilder aus Syrien, doch sind „Ausweglosigkeit und Ohnmacht“ die letzte Konsequenz? Ein eindeutiges Urteil fällt Feridun Zaimoglu anlässlich der sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht in Köln: „Das deutsche Leben verträgt sich nicht mit der arabischen Sitte, Frauen zu verachten…“. Silke Scheuermann, die große Lyrikerin und aktuelle „Brecht-Preisträgerin“ antwortet mit „politischen Gedichten“. Lena Gorelik will nicht wieder einmal „wegsehen“, Angelika Overath beschreibt Istanbul nach den Attentaten und vor dem Putsch. Diese Beiträge stehen beispielhaft für eine notwendige Diskussion, die in der allmende weitergeführt werden soll.

allmende – Zeitschrift für Literatur wurde 1981 begründet. Sie erscheint zweimal im Jahr im Mitteldeutschen Verlag und wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert.

Weitere Ausgaben der allmende

Kränzler, Lisa Kränzler, Lisa
(Pappbuch)

ISBN: 978-3-95732-183-1
Preis: 19,00 €

Die Malerin und Autorin Lisa Kränzler fertigt seit Jahren neben großformatigen Lackbildern auch Arbeiten auf Papier an, die mit Schreibmaschine, Stift, Lack und hineincollagiertem Material entstehen und sich mit der Reibung zwischen Leben und Kunst, zwischen Anpassungsdruck und Radikalität auseinandersetzen.

Der Katalog erschien anlässlich Kränzlers Ausstellung »Fetzen« im Museum für Literatur, Karlsruhe.
Gefördert durch die Mechthild-Mayer-Stiftung Karlsruhe
Ausstellungsdauer: 12.05.2016 bis 28.08.2016

© 1996-2016 | Literarische Gesellschaft Karlsruhe e.V. | Karlstr. 10 | 76133 Karlsruhe | Tel. 0721-133-4087 | info@literaturmuseum.de | Impressum
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