About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

Mittwoch, 12.08 | 20.00 Uhr | Eintritt frei
> ZKM_Medientheater, Lorenzstraße 19

Writers for Freedom: Liao Yiwu liest für Li Bifeng

Mit der in Kooperation mit dem PEN-Zentrum Deutschland und der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe konzipierten Veranstaltungsreihe „Writers for Freedom“widmet sich das ZKM | Karlsruhe im Rahmen der GLOBALE der wichtigen Aufgabe, öffentlich auf die prekäre Situation von Schriftstellern aufmerksam zu machen, die derzeit aufgrund der Wahrnehmung ihres Rechtes auf freie Meinungsäußerung Repressalien zu befürchten haben, verfolgt, bedroht, unter Hausarrest gestellt, inhaftiert, gefoltert oder gar ermordet werden.
Zum Auftakt der Reihe am 12. August 2015 ist der chinesische Schriftsteller und Musiker Liao Yiwu zu Gast, der selbst aufgrund der Veröffentlichung eines kritischen Gedichtes vier Jahre in Haft war, dem aber 2011 die Flucht nach Deutschland gelang und der seitdem in Berlin lebt. Seine Werke wurden mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er 2012 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Als Lesepate erhebt er seine Stimme für seinen 2012 zu zwölf Jahren Haft verurteilten Freund und ehemaligen Mithäftling Li Bifeng und diskutiert mit Moderator Gerwig Epkes (SWR2-LiteraturEN) über die Situation von Schriftstellern in China. Der Schauspieler Frank Stöckle trägt ausgewählte Texte der beiden Autoren in einer deutschen Übersetzung vor.
Der Eintritt ist frei. Spenden kommen über das PEN-Zentrum Deutschland weltweit inhaftierten und bedrohten Schriftstellern zugute.

GLOBALE PEN

ZKM

X

Montag, 31.08 bis Donnerstag, 03.09 | 9.30 bis 12.00 Uhr | Eintritt frei
> Pavillon im Schlossgarten

Im Rahmen des Stadtgeburtstags

Poetry Slam Workshop mit Dalibor Marković

Kann man es lernen, Poetry Slam Texte zu schreiben und adäquat vor Publikum vorzutragen? Der Poetry Slam Workshop mit Dalibor Marković wird es zeigen!

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. Alter: ab 14 Jahren.
Anmeldung: Matthias Walz, Tel. 0721/133 3987
E-Mail: presse@literaturmuseum.de

X

Weitere Termine

Vorschau Herbst / Winter 2015

  • Mo, 07.09.15, 20.00 Uhr: LESUNG SÜD: Jan Soeken (KOHI)
  • Fr, 18.09.15, 22.30 Uhr: Slam Poesie mit Sophie Passmann, Lumpenpack, Hanz (Pavillion im Schlosspark)
  • 23.9. bis 30.9.15: Literaturtage Karlsruhe 2015
  • Do, 01.10.15, 20.00 Uhr: Christophe Fricker
  • Mo, 05.10.15, 20.00 Uhr: LESUNG SÜD: t.b.a. (KOHI)
  • Mi, 07.10.15, 19.00 Uhr: Vortragsabend mit Lesung und Musik mit Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann (Schmuckmuseum Pforzheim)
  • Do, 08.10.15, 20.00 Uhr: Karl-Heinz Ott
  • So, 11.10.15, 15.00 Uhr: Literarische Sonntagsführung im Schmuckmuseum Pforzheim mit Lesung S. F. Ahrens
  • Mo, 12.10.15, 20.00 Uhr: Rafik Schami (Konzerthaus)
  • Di, 27.10.15, 20.00 Uhr: Matthias Nawrat
  • Mo, 02.11.15, 20.00 Uhr: LESUNG SÜD: Danko Rabrenović (KOHI)
  • Fr, 06.11.15, 20.00 Uhr: Petros Makaris
  • Sa, 14.11.15, 20.15 Uhr: Karin Bruder (Regierungspräsidium Buchcafé)
  • Di, 17.11.15, 20.00 Uhr: Feridun Zaimoglu
  • Mi, 18.11.15, 19.00 Uhr: Vortrag Monika Lustig (Goethe-Gesellschaft)
  • Fr, 20.11.15, 20.00 Uhr: Thees Uhlmann
  • So, 22.11.15: Gunzi Heil / Harald Hurst (Stephanssaal)
  • Mo, 23.11.15, 20.15 Uhr: allmende-Präsentation (Regierungspräsidium Buchcafé)
  • Di, 24.11.15, 20.00 Uhr: Moshe Kahn
  • Di, 01.12.15, 20.15 Uhr: Italienischer Abend mit Reinhold Joppich (Regierungspräsidium, Meidinger Saal)
  • Mi, 02.12.15, 20.00 Uhr: Wolfgang Schorlau
  • Mo, 07.12.15, 20.00 Uhr: LESUNG SÜD: t.b.a. (KOHI)
  • Mo, 21.12.15, 20.00 Uhr: SWR-Bestenliste

Tipps und Hinweise

Kleine Karlsruher Bibliothek

Schluss mit der Suche! Die Literarische Gesellschaft präsentiert den aktuellen Karlsruhe-Roman

Der bislang unveröffentlichte Roman „Der Igel im Meer“ von Sabine Geissel wird anlässlich des 300. Stadtgeburtstages im Rahmen der Reihe „Kleine Karlsruher Bibliothek“ im Info Verlag veröffentlicht. Der Kriminalroman ist Gewinner der Ausschreibung der Literarischen Gesellschaft, die einen aktuellen unveröffentlichten deutschsprachigen Roman suchte, der in Karlsruhe spielt. Die Präsentation findet am Donnerstag, den 16. Juli 2015 um 20 Uhr im Literaturhaus im PrinzMaxPalais statt.

Die Jury, bestehend aus Dr. Susanne Asche (Leiterin des Kulturamts Karlsruhe), Dr. Beate Laudenberg (Pädagogische Hochschule Karlsruhe) und Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann (Vorsitzender der Literarischen Gesellschaft), lobte „Spannung, Figurenentwicklung und sprachliche Qualität“ des Romans. Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann freut sich, dass mit der Prämierung des Textes ein Kriminalroman die Reihe „Kleine Karlsruher Bibliothek“ bereichern wird. Auf Platz zwei und drei wurden „Heimatstadt“ von Petra Hauser und „Schmalbrustkämpfer“ von Clara Hösle platziert.

Die Literarische Gesellschaft und der Info Verlag präsentieren in der Reihe „Kleine Karlsruher Bibliothek“ exemplarische, aber weitgehend vergessene oder unveröffentlichte Texte, welche die Karlsruher Geschichte – von der Gründung im Jahre 1715 bis in die Gegenwart – literarisch widerspiegeln. Bislang sind erschienen: Albert Geiger: Die versunkene Stadt (2006), Otto Müssle: Von stillen Winkeln einer Stadt. Plaudereien über Karlsruhe (2007), Albert Herzog: Ihr glücklichen Augen – Ein Karlsruher Journalist erzählt aus seinem Leben (2008), Hermine Villinger: Die Rebächle (2009), Anna Ettlinger: Lebenserinnerungen. Für ihre Familie verfasst (2011) – demnächst erscheinen ein Band mit Texten über das „Dörfle“ und der aktuelle Karlsruhe-Roman „Der Igel im Meer“ von Sabine Geissel.

X

Karlsruher Bürgerbrief 2015

Vor 300 Jahren war ein markgräflicher „Privilegienbrief“ die Geburtsurkunde Karlsruhes. Mit ihm wollte Karl-Wilhelm von Baden-Durlach damals Menschen zur Ansiedlung gewinnen und versprach ihnen weitgehende Freiheiten und vielfältige Unterstützung, die als Muster für eine wohlwollende, tolerante Willkommenskultur gelten können. Die Bürgerstiftung Karlsruhe hat den Privilegienbrief für das Jubiläum und aus aktuellem Anlass als Karlsruher Bürgerbrief 2015 neu gefasst und wünscht sich eine breite Zustimmung als Signal der Einwohner und ermutigenden Gruß für Neuankömmlinge.

Mit dem Bürgerbrief fordert die Zivilgesellschaft eine besondere Willkommenskultur von den Verantwortlichen in Karlsruhe, nimmt aber auch die Neuankömmlinge in die Pflicht.

Es geht um das grundsätzliche Zugangsrecht in unserer Stadt für Alle ─ unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter oder Religion: um die Geltung unserer rechtsstaatlichen Prinzipien und Regeln bei Neuankömmlingen, insbesondere auch bezüglich der Frauen; um die zeitnahe Entscheidung über das Bleiberecht und überhaupt um schnelles, freundliches und unparteiisches Handeln der Behörden sowie den Schutz vor Anfeindungen; um eine menschenwürdige Unterbringung und Sprachangebote für Neuankömmlinge, aber auch um ihre eigenen Bemühungen zum Erlernen der deutschen Sprache; die schnelle Heranführung ihrer Kinder und Jugendlichen in Schulen und Ausbildung und ─ nicht zuletzt ─ auch um die wirtschaftliche Integration der Neuankömmlinge.

Vereine und andere gesellschaftlichen Institutionen wirken bei der Aufgabe mit, den Neuankömmlingen eine freundliche Annahme und eine erfolgreiche Integration zu sichern.
Die Bürgerstiftung möchte Vorschläge aus der Zivilgesellschaft zur Förderung der genannten Anliegen aufgreifen und ─ soweit sinnvoll ─ deren Umsetzung unterstützen.

Für diesen Bürgerbrief bittet die Bürgerstiftung Karlsruhe um Unterschriften auf:
www.buergerbrief2015.de

X

Neu

Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche

Eigentlich könnte es auch heißen: "Karlsruher Coolturführer von Kindern und Jugendlichen". Es waren nämlich Kinder - genauer gesagt die Kinder der letzjährigen Klasse 7c des Max-Planck-Gymnasiums aus Rüppurr -, die für dieses "Produkt" die Schwerpunkte gesetzt, die Verantwortlichen interviewt, die Recherchen betrieben und das umfangreiche Infomaterial gesichtet haben.
Die Idee der Literarischen Gesellschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Karlsruhe entwickelte sich aus einem Projekt, das bei KiX und JuX 2013 - Dem Kulturfestival der Kinder und Jugendlichen - angeboten wurde: "What's up in Karlsruhe", bei dem die Kinder ihre Kulturhighlights vorstellen sollten. KiX und JuX wird alle zwei Jahre vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet, auch um und nach Pfingsten 2015 wird es wieder stattfinden.
Die Literarische Gesellschaft mit Monica Trinca und der Deutsche Kinderschutzbund mit Renate Gissel fanden in Cornelia Bekendorf, der Lehrerin der damaligen Klasse 7c, eine begeisterte Partnerin, und so haben sie gemeinsam mit 28 Kindern die lebendige und engagierte Kulturszene Karlsruhe auf spannende (und lehrreiche) Angebote für junge Kulturinteressierte und solche, die es werden wollen, durchforstet.
Das Ergebnis in der Form des "Karlsruher Coolturführers für Kinder und Jugendliche" ist ab sofort u.a. bei vielen Karlsruher Kultureinrichtungen und an der Rathauspforte erhältlich.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann die Broschüre nicht bieten. Aber der "Coolturführer" kann durchaus für die nächsten Jahre als Wegweiser durch die Vielfalt der kulturellen Angebote in Karlsruhe und kompetenter Ratgeber für die Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und auch der ganzen Familie dienen.

Download Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche (PDF)

X

Neue Publikationen

allmende - Zeitschrift für Literatur „Fluchtort Europa“
95. Ausgabe der allmende - Zeitschrift für Literatur

88 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
www.mitteldeutscherverlag.de
www.allmende-online.de

2014 waren 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht – dahinter stehen 60 Millionen Schicksale. „In der Literatur“, so Franziska Vilmar, die Referentin für Asylpolitik und Asylrecht der deutschen Sektion von Amnesty International im allmende-Interview, „kann das Thema Flucht anhand von Einzelschicksalen besonders gut dargestellt werden“.

In der aktuellen allmende-Ausgabe erhalten einige von ihnen eine Stimme – beispielsweise Liao Yiwu, vor seiner Flucht vier Jahre in einem chinesischen Gefängnis inhaftiert, oder Mohammed al-Ajami aus Katar, 2012 wegen seiner kritischen Texte zu lebenslanger Haft verurteilt.

„Niemand gibt uns eine Stimme – Wir nehmen sie uns“, der Refugee Club Impulse in Berlin zeigt, ebenso wie José F. A. Oliver mit seiner Stuttgarter Schreibwerkstatt für Flüchtlinge – dies als zwei Beispiele von zahlreichen anderen Initiativen –, wie Erfahrungen von Flucht und Vertreibung in einem fremden Land öffentlich wirksam werden können.

„Je mehr Sprache du hast, desto mehr Welt gehört dir“, schreibt Saša Stanišić, der selbst aus dem zerfallenden Jugoslawien flüchten musste: „Und dann beginnst du, die Welt aufzuschreiben.“

allmende – Zeitschrift für Literatur wurde 1981 begründet. Sie erscheint zweimal im Jahr im Mitteldeutschen Verlag und wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert.

Weitere Ausgaben der allmende

Der Germanist, Kritiker und Schriftsteller Adolf von Grolman Franz Littmann / Jürgen Oppermann / Hansgeorg Schmidt-Bergmann
„in die verwilderten Gärten der Dichtung und Poesie“
Der Germanist, Kritiker und Schriftsteller Adolf von Grolman (1888–1973)

September 2014
14,95 Euro
96 S., Br., 165 x 240 mm, mit s/w-Abb.
ISBN 978-3-945424-08-7

Der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Adolf von Grolman (1888–1973) wuchs im Wilhelminischen Kaiserreich in Karlsruhe auf. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg beschloss der promovierte Jurist, die berufliche Laufbahn zu beenden, um „Übersicht, Ordnung, klare Vorstellungen und Klarheit“ „in die verwilderten Gärten der Dichtung und der Poesie“ zu bringen. Adolf von Grolmans Werk setzt sich aus zahlreichen literaturhistorischen Werken, aber auch aus Büchern über Johann Sebastian Bach und Leonardo da Vinci, Kritiken, Aufsätzen, Essays, literarischen Studien und Rundfunkvorträgen zusammen. 1935 erschien sein Buch über „Wesen und Wort am Oberrhein“. 1937 folgte „Werk und Wirklichkeit. Drei Kapitel vom dichterischen Schaffen. Johann Peter Hebel, Emil Gött, Hans Thoma“: „Sie gehören, bekanntgeworden oder nicht, zu den Männern, die man etwa als kulturkonservativ ansprechen darf“.

© 1996-2015 | Literarische Gesellschaft Karlsruhe e.V. | Karlstr. 10 | 76133 Karlsruhe | Tel. 0721-133-4087 | info@literaturmuseum.de | Impressum
allmende
Literaturland Baden-Württemberg
Autorenverzeichnis Baden-Württemberg
Landeskunde entdecken online