About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

Literaturtage Karlsruhe 2015

Montag, 31.08 bis Donnerstag, 03.09 | 9.30 bis 12.00 Uhr | Eintritt frei
> Pavillon im Schlossgarten

Im Rahmen des Stadtgeburtstags

Poetry Slam Workshop mit Dalibor Marković

Kann man es lernen, Poetry Slam Texte zu schreiben und adäquat vor Publikum vorzutragen? Der Poetry Slam Workshop mit Dalibor Marković wird es zeigen!

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. Alter: ab 14 Jahren.
Anmeldung: Matthias Walz, Tel. 0721/133 3987
E-Mail: presse@literaturmuseum.de

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Montag, 07.09 | 20.00 Uhr | Kostenbeitrag 7,- €
> KOHI-Kulturraum e.V., Werderstraße 47

LESUNG SÜD

Und die Kutte ist zu viel heiß: „Friends“ – Comic-Lesung mit Jan Soeken

Jan Soeken. Foto: avant-Verlag „Bitterböse, schwarzhumorig.“ (Radio Bremen)
Zwei deutsche Polizisten wollen sich dem Ku-Klux-Klan anschließen, verlaufen sich aber auf dem Weg zu ihrer Aufnahmezeremonie im Wald. Die Nacht bricht herein und die Freundschaft von Hermann und Thomas wird zunehmend auf die Probe gestellt …
Der Zeichner und Autor Jan Soeken bastelt in seinem herrlich schrägen Comicdebüt eine skurrile Welt aus naiven Figuren mit abgedrehtem Humor. Dabei basiert Friends pikanterweise auf einer wahren Begebenheit, die im Zuge der NSU-Ermittlungen ans Tageslicht kamen: Schwäbische Polizisten und der Ku-Klux-Klan.
Es braucht nur ein Notebook, einen Beamer, eine Leinwand, ein Mikro und einen dunklen Raum – und die Comic-Lesung kann beginnen! Jan Soeken liest höchstpersönlich.
Jan Soeken, geboren 1980, studiert Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Im Rahmen seines Studiums entstanden in kleiner Auflage selbstverlegte Hefte mit Comics, Zeichnungen und Malereien. Seine Arbeit zeichnet ein Hang zum Absurden und zum schwarzen Humor aus.

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Freitag, 18.09 | 22.00 Uhr | Kostenbeitrag 5,- €
> Pavillon im Schlosspark

Literarische Gesellschaft präsentiert: Spoken Word-Spektakel

Ob Rap, spannende Kurzgeschichten, radikale Gesellschaftskritik oder Songtexte, die ins Ohr gehen – die Literarische Gesellschaft präsentiert im Pavillon im Schlossgarten Slam Poesie vom Feinsten: Sophie Passmann, Hanz und das Lumpenpack (Max Kennel und Indiana Jonas) lassen ihre Worte tanzen und verwandeln die Bühne in einen Dancefloor aus rhythmisch schnellen Texten und dynamischen Reimen – eine mitreißende Show aus Poesie und Songs im Rahmen des Karlsruher Stadtgeburtstags.

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23.09 bis 30.09

Literaturtage Karlsruhe 2015 an außergewöhnlichen Leseorten

Besondere Veranstaltungsorte stehen im Zentrum des einwöchigen Veranstaltungsprogramms der von der Literarischen Gesellschaft initiierten „3. Karlsruher Literaturtage“. Den Auftakt macht eine „Dead or Alive“-Performance im Kleinen Haus des Badischen Staatstheaters am 23.09. um 20 Uhr. In den nächsten Tagen folgen Lesungen im Schlossturm, in der Straßenbahn, in einer Autowerkstatt, im höchsten Gebäude Karlsruhes. Mit Wolf Wondratschek haben wir zur Abschlussveranstaltung am 30.09. um 20 Uhr im Literaturhaus im PrinzMaxPalais einen Karlsruher Autor zu Gast, der Literaturgeschichte geschrieben hat. „Literatur offensiv!“ – das Motto der Literaturtage dokumentiert die Aufbruchsstimmung, die Offenheit, die Vielfalt der Karlsruher Literaturszene.

Das gesamte Programm unter: www.literaturtage-karlsruhe.de

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Mittwoch, 30.09 | 13.30 - 15.00 Uhr | Eintritt frei

Führung im Rahmen des 85. Deutschen Archivtags

Digitale Welt und Archivarbeit – zwei Komponenten, die sich nicht ausschließen. Unter dem Motto „Transformation ins Digitale“ beschäftigt sich der Deutsche Archivtag 2015 mit der Verbindung sowie Auswirkung zwischen digitaler Revolution sowie Archivtätigkeit. Welcher Fortschritt geht mit der Vernetzung von Archiven einher oder wie verändert sich das Verhältnis zur Öffentlichkeit?
Dr. Jürgen Oppermann, stellvertretender Leiter des Museums für Literatur, führt durch die Sammlung des Oberrheinischen Literaturarchivs im PrinzMaxPalais. Simone Bigeard M. A. demonstriert die Arbeit an der Johann Peter Hebel-Ausgabe.

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Weitere Termine

Vorschau

  • 02.11., 20.00 Uhr LESUNG SÜD: Danko Rabrenović (KOHI)
  • 04.11., 20.00 Uhr Writers for Freedom: Enoh Meyomesse (ZKM Medientheater)
  • 06.11., 20.00 Uhr Petros Makaris
  • 14.11., 20.15 Uhr Karin Bruder (Regierungspräsidium, Buchcafé)
  • 17.11., 20.00 Uhr Feridun Zaimoglu
  • 20.11., 20.00 Uhr Thees Uhlmann
  • 22.11., 18.00 Uhr Gunzi Heil / Harald Hurst (Stephanssaal)
  • 23.11., 20.15 Uhr allmende-Präsentation (Regierungspräsidium, Buchcafé)
  • 24.11., 20.00 Uhr Moshe Kahn
  • 01.12., 20.15 Uhr Italienischer Abend mit Reinhold Joppich (Regierungspräsidium, Meidinger Saal)
  • 02.12., 20.00 Uhr Wolfgang Schorlau
  • 03.12., 18.30 Uhr Präsentation des Karlsruhe-Romans: Sabine Geissel (Regierungspräsidium, Buchcafé)
  • 07.12., 20.00 Uhr LESUNG SÜD: Karl Wolfgang Flender (KOHI)
  • 08.12., 20.00 Uhr Birgit Heiderich
  • 17.12., 20.00 Uhr Daniela Danz, Jan Volker Röhnert
  • 21.12., 20.00 Uhr SWR-Bestenliste

Tipps und Hinweise

Kleine Karlsruher Bibliothek

Schluss mit der Suche! Die Literarische Gesellschaft präsentiert den aktuellen Karlsruhe-Roman

Der bislang unveröffentlichte Roman „Der Igel im Meer“ von Sabine Geissel wird anlässlich des 300. Stadtgeburtstages im Rahmen der Reihe „Kleine Karlsruher Bibliothek“ im Info Verlag veröffentlicht. Der Kriminalroman ist Gewinner der Ausschreibung der Literarischen Gesellschaft, die einen aktuellen unveröffentlichten deutschsprachigen Roman suchte, der in Karlsruhe spielt. Die Präsentation findet am Donnerstag, den 16. Juli 2015 um 20 Uhr im Literaturhaus im PrinzMaxPalais statt.

Die Jury, bestehend aus Dr. Susanne Asche (Leiterin des Kulturamts Karlsruhe), Dr. Beate Laudenberg (Pädagogische Hochschule Karlsruhe) und Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann (Vorsitzender der Literarischen Gesellschaft), lobte „Spannung, Figurenentwicklung und sprachliche Qualität“ des Romans. Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann freut sich, dass mit der Prämierung des Textes ein Kriminalroman die Reihe „Kleine Karlsruher Bibliothek“ bereichern wird. Auf Platz zwei und drei wurden „Heimatstadt“ von Petra Hauser und „Schmalbrustkämpfer“ von Clara Hösle platziert.

Die Literarische Gesellschaft und der Info Verlag präsentieren in der Reihe „Kleine Karlsruher Bibliothek“ exemplarische, aber weitgehend vergessene oder unveröffentlichte Texte, welche die Karlsruher Geschichte – von der Gründung im Jahre 1715 bis in die Gegenwart – literarisch widerspiegeln. Bislang sind erschienen: Albert Geiger: Die versunkene Stadt (2006), Otto Müssle: Von stillen Winkeln einer Stadt. Plaudereien über Karlsruhe (2007), Albert Herzog: Ihr glücklichen Augen – Ein Karlsruher Journalist erzählt aus seinem Leben (2008), Hermine Villinger: Die Rebächle (2009), Anna Ettlinger: Lebenserinnerungen. Für ihre Familie verfasst (2011) – demnächst erscheinen ein Band mit Texten über das „Dörfle“ und der aktuelle Karlsruhe-Roman „Der Igel im Meer“ von Sabine Geissel.

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Karlsruher Bürgerbrief 2015

Vor 300 Jahren war ein markgräflicher „Privilegienbrief“ die Geburtsurkunde Karlsruhes. Mit ihm wollte Karl-Wilhelm von Baden-Durlach damals Menschen zur Ansiedlung gewinnen und versprach ihnen weitgehende Freiheiten und vielfältige Unterstützung, die als Muster für eine wohlwollende, tolerante Willkommenskultur gelten können. Die Bürgerstiftung Karlsruhe hat den Privilegienbrief für das Jubiläum und aus aktuellem Anlass als Karlsruher Bürgerbrief 2015 neu gefasst und wünscht sich eine breite Zustimmung als Signal der Einwohner und ermutigenden Gruß für Neuankömmlinge.

Mit dem Bürgerbrief fordert die Zivilgesellschaft eine besondere Willkommenskultur von den Verantwortlichen in Karlsruhe, nimmt aber auch die Neuankömmlinge in die Pflicht.

Es geht um das grundsätzliche Zugangsrecht in unserer Stadt für Alle ─ unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter oder Religion: um die Geltung unserer rechtsstaatlichen Prinzipien und Regeln bei Neuankömmlingen, insbesondere auch bezüglich der Frauen; um die zeitnahe Entscheidung über das Bleiberecht und überhaupt um schnelles, freundliches und unparteiisches Handeln der Behörden sowie den Schutz vor Anfeindungen; um eine menschenwürdige Unterbringung und Sprachangebote für Neuankömmlinge, aber auch um ihre eigenen Bemühungen zum Erlernen der deutschen Sprache; die schnelle Heranführung ihrer Kinder und Jugendlichen in Schulen und Ausbildung und ─ nicht zuletzt ─ auch um die wirtschaftliche Integration der Neuankömmlinge.

Vereine und andere gesellschaftlichen Institutionen wirken bei der Aufgabe mit, den Neuankömmlingen eine freundliche Annahme und eine erfolgreiche Integration zu sichern.
Die Bürgerstiftung möchte Vorschläge aus der Zivilgesellschaft zur Förderung der genannten Anliegen aufgreifen und ─ soweit sinnvoll ─ deren Umsetzung unterstützen.

Für diesen Bürgerbrief bittet die Bürgerstiftung Karlsruhe um Unterschriften auf:
www.buergerbrief2015.de

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Neu

Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche

Eigentlich könnte es auch heißen: "Karlsruher Coolturführer von Kindern und Jugendlichen". Es waren nämlich Kinder - genauer gesagt die Kinder der letzjährigen Klasse 7c des Max-Planck-Gymnasiums aus Rüppurr -, die für dieses "Produkt" die Schwerpunkte gesetzt, die Verantwortlichen interviewt, die Recherchen betrieben und das umfangreiche Infomaterial gesichtet haben.
Die Idee der Literarischen Gesellschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Karlsruhe entwickelte sich aus einem Projekt, das bei KiX und JuX 2013 - Dem Kulturfestival der Kinder und Jugendlichen - angeboten wurde: "What's up in Karlsruhe", bei dem die Kinder ihre Kulturhighlights vorstellen sollten. KiX und JuX wird alle zwei Jahre vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet, auch um und nach Pfingsten 2015 wird es wieder stattfinden.
Die Literarische Gesellschaft mit Monica Trinca und der Deutsche Kinderschutzbund mit Renate Gissel fanden in Cornelia Bekendorf, der Lehrerin der damaligen Klasse 7c, eine begeisterte Partnerin, und so haben sie gemeinsam mit 28 Kindern die lebendige und engagierte Kulturszene Karlsruhe auf spannende (und lehrreiche) Angebote für junge Kulturinteressierte und solche, die es werden wollen, durchforstet.
Das Ergebnis in der Form des "Karlsruher Coolturführers für Kinder und Jugendliche" ist ab sofort u.a. bei vielen Karlsruher Kultureinrichtungen und an der Rathauspforte erhältlich.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann die Broschüre nicht bieten. Aber der "Coolturführer" kann durchaus für die nächsten Jahre als Wegweiser durch die Vielfalt der kulturellen Angebote in Karlsruhe und kompetenter Ratgeber für die Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und auch der ganzen Familie dienen.

Download Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche (PDF)

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Neue Publikationen

allmende - Zeitschrift für Literatur „Fluchtort Europa“
95. Ausgabe der allmende - Zeitschrift für Literatur

88 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
www.mitteldeutscherverlag.de
www.allmende-online.de

2014 waren 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht – dahinter stehen 60 Millionen Schicksale. „In der Literatur“, so Franziska Vilmar, die Referentin für Asylpolitik und Asylrecht der deutschen Sektion von Amnesty International im allmende-Interview, „kann das Thema Flucht anhand von Einzelschicksalen besonders gut dargestellt werden“.

In der aktuellen allmende-Ausgabe erhalten einige von ihnen eine Stimme – beispielsweise Liao Yiwu, vor seiner Flucht vier Jahre in einem chinesischen Gefängnis inhaftiert, oder Mohammed al-Ajami aus Katar, 2012 wegen seiner kritischen Texte zu lebenslanger Haft verurteilt.

„Niemand gibt uns eine Stimme – Wir nehmen sie uns“, der Refugee Club Impulse in Berlin zeigt, ebenso wie José F. A. Oliver mit seiner Stuttgarter Schreibwerkstatt für Flüchtlinge – dies als zwei Beispiele von zahlreichen anderen Initiativen –, wie Erfahrungen von Flucht und Vertreibung in einem fremden Land öffentlich wirksam werden können.

„Je mehr Sprache du hast, desto mehr Welt gehört dir“, schreibt Saša Stanišić, der selbst aus dem zerfallenden Jugoslawien flüchten musste: „Und dann beginnst du, die Welt aufzuschreiben.“

allmende – Zeitschrift für Literatur wurde 1981 begründet. Sie erscheint zweimal im Jahr im Mitteldeutschen Verlag und wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert.

Weitere Ausgaben der allmende

Der Germanist, Kritiker und Schriftsteller Adolf von Grolman Franz Littmann / Jürgen Oppermann / Hansgeorg Schmidt-Bergmann
„in die verwilderten Gärten der Dichtung und Poesie“
Der Germanist, Kritiker und Schriftsteller Adolf von Grolman (1888–1973)

September 2014
14,95 Euro
96 S., Br., 165 x 240 mm, mit s/w-Abb.
ISBN 978-3-945424-08-7

Der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Adolf von Grolman (1888–1973) wuchs im Wilhelminischen Kaiserreich in Karlsruhe auf. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg beschloss der promovierte Jurist, die berufliche Laufbahn zu beenden, um „Übersicht, Ordnung, klare Vorstellungen und Klarheit“ „in die verwilderten Gärten der Dichtung und der Poesie“ zu bringen. Adolf von Grolmans Werk setzt sich aus zahlreichen literaturhistorischen Werken, aber auch aus Büchern über Johann Sebastian Bach und Leonardo da Vinci, Kritiken, Aufsätzen, Essays, literarischen Studien und Rundfunkvorträgen zusammen. 1935 erschien sein Buch über „Wesen und Wort am Oberrhein“. 1937 folgte „Werk und Wirklichkeit. Drei Kapitel vom dichterischen Schaffen. Johann Peter Hebel, Emil Gött, Hans Thoma“: „Sie gehören, bekanntgeworden oder nicht, zu den Männern, die man etwa als kulturkonservativ ansprechen darf“.

© 1996-2015 | Literarische Gesellschaft Karlsruhe e.V. | Karlstr. 10 | 76133 Karlsruhe | Tel. 0721-133-4087 | info@literaturmuseum.de | Impressum
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