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Liebe Musikfreunde,

im Rahmen der 31. INTERNATIONALEN HÄNDEL-AKADEMIE setzt das Symposium einen thematischen Schwerpunkt. Es wird an zwei Nachmittagen für jeweils drei Stunden stattfinden und richtet sich ausdrücklich auch an die Teilnehmer/-innen der praktischen Kurse. Thema ist „Das Alte im Neuen. Geschichte und Gegenwart in der Historischen Aufführungspraxis“. Der erste Nachmittag widmet sich den Wechselbeziehungen zwischen Neuer und Alter Musik im 20. Jahrhundert, der zweite fragt unter dem Motto „Neue Wege der Alten Musik“ nach den Perspektiven Historischer Aufführungspraxis im 21. Jahrhundert.

Auch für die INTERNATIONALE HÄNDEL-AKADEMIE Karlsruhe 2016 konnte wieder eine internationale Schar renommierter Dozenten gewonnen werden. Anders als in den Vorjahren stehen die Kurse aber nicht unter einem übergeordneten Thema; jeder Dozent bietet ein individuelles Programm an.

Anders als in den Vorjahren stehen die Kurse aber nicht unter einem übergeordneten Thema; jeder Dozent bietet ein individuelles Programm an, nicht zuletzt um die Anregungen des Symposiums optimal aufzunehmen. Neben den jüngeren Stars der Alte Musik-Szene wurden renommierte Altmeister auf dem Gebiet der Historischen Aufführungspraxis verpflichtet, um eine Generationen übergreifende Diskussion zu stimulieren. Sind wir wirklich am Ende der Alten Musik angelangt, so wie es Bruce Haynes mit dem Titel seines großartigen Buches The End of Early Music postuliert, oder stehen wir vielmehr an der Schwelle zu einem neuen Umgang mit unserem Jahrhunderte alten Repertoire? Um diese Frage adäquat zu beantworten, bedarf es des Innehaltens und der Reflexion, damit wir verstehen, dass die Historische Aufführungspraxis nicht zuletzt ein ästhetisches Phänomen unserer Epoche ist. In Zeiten unbegrenzten Zugangs zu historischen Quellen ist es umso wichtiger, uns nicht blind auf die Errungenschaften der großen Pioniere des 20. Jahrhunderts zu verlassen (die ja selbst den eigenen Forschergeist niemals preisgegeben haben) oder vor den Tendenzen des aktuellen Publikumsgeschmacks zu kapitulieren, sondern sich mit ungebrochener Neugierde dem Unerhörten zu verschreiben.

Ohne finanzielle Unterstützung wäre die INTERNATIONALE HÄNDEL-AKADEMIE nicht durchzuführen. Für ihre Förderung sind wir dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, der Stadt Karlsruhe sowie der Händel-Gesellschaft Karlsruhe und ihren Sponsoren sehr dankbar. Eingeschlossen in unseren Dank ist die Hochschule für Musik Karlsruhe für die Bereitstellung von Räumlichkeiten und Infrastruktur.

Michael Form
Künstlerischer Leiter der Internationalen Händel-Akademie Karlsruhe

Prof. Andrea Raabe
Vorsitzende der Internationalen Händel-Akademie Karlsruhe