DER KRIEG DAHEIM. KARLSRUHE 1914 – 1918

Doppelausstellung der stadthistorischen Museen

Donnerstag, 08.05.2014 | Eröffnung 19:30
Stadtmuseum

Bildnachweis:
Verabschiedung der Leibdragoner und der Leibgrenadiere durch Großherzog Friedrich II. August 1914

Schon ab 1915 gibt es Lebensmittelmarken


Der Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 ist ein tiefer Einschnitt in die Entwicklung Karlsruhes, das bald zur Lazarettstadt wird. Die ersten Lebensmittelmarken gibt die Stadt am 15. März 1915 aus. Bald herrscht Arbeitskräftemangel, weil ein großer Teil der Männer einberufen wird. So werden ab 1915 Frauen in bis dahin typischen Männerberufen tätig. Von 1915 bis 1918 ist die Stadt rund einem Dutzend Luftangriffen vornehmlich französischer Einheiten ausgesetzt. Der schwerste, 1916, fordert 120 Menschenleben und zahlreiche Verletzte.

Versorgungskrise, Kriegsindustrie und Frauenarbeit, Kunst und Kultur, Kindheit und Jugend, Garnisonsstadt, Fliegerangriffe, Kriegspropaganda und -erinnerung sind die Themen der Doppelausstellung des Stadtmuseums im Prinz-Max-Palais und des Pfinzgaumuseums in der Karlsburg in Durlach.

Ausgestellt werden Tagebuchberichte, Fotos und Objekte zu den Luftangriffen auf Karlsruhe sowie Modelle der damaligen Doppeldeckerkampfflugzeuge, Kriegsmunition, Kleidungs- und Uniformstücke.

Die Ausstellung wird vom Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup eröffnet.
bis Sonntag, 26.10.2014

EINTRITT
4 € / 2 €
für beide Ausstellungen

ÖFFNUNGSZEITEN
Di und Fr, 10.00 – 18.00 Uhr
Do, 10.00 – 19.00 Uhr
Sa, 14.00 – 18.00 Uhr
So, 11.00 – 18.00 Uhr

Tel. 0721 – 1334225
www.karlsruhe.de/stadtmuseum

VERANSTALTER
Stadtmuseum Karlsruhe