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Presse

 15. September 2016

GRÜNE suchen nach Proberäumen für Musikbands

Die GRÜNE Gemeinderatsfraktion zeigt sich alarmiert von der Nachricht, dass dem Bandprojekt Karlsruhe der Verlust seiner Proberäume droht. Die GRÜNEN unterstützen das große Interesse von Menschen an Musik aller Richtungen und wollen deshalb eine weitere Reduktion von Proberäumen für Musikbands in Karlsruhe nicht einfach so hinnehmen. „Musizieren ist ein wichtiger Bestandteil im Leben vieler Menschen, ebenso wie Musikbands ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt Karlsruhe sind“, erklärt Ute Leidig, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN. „Eine aktuelle Anfrage an die Stadtverwaltung sollte daher Möglichkeiten offen legen, wie in Karlsruhe Räumlichkeiten für Musikbands geschaffen werden können.“
 
Bereits 2012 wurde auf eine Anfrage der GRÜNEN von der Stadtverwaltung geantwortet, dass in Karlsruhe ein großer Mangel an Proberäumen für Musikbands besteht. Nun droht sich die Situation durch die anstehenden Änderungen auf dem C-Areal in der Nordstadt noch weiter zu verschärfen. Rund 100 Musikerinnen und Musiker werden voraussichtlich ihre Räume verlieren und das, obwohl es bereits stadtweite Wartelisten für Proberäume gibt.
 
„Da Räumlichkeiten in Gewerbegebieten für Musikbands besonders geeignet sind, haben wir jetzt speziell hierzu nach Möglichkeiten gefragt“, erläutert Renate Rastätter, kulturpolitische Sprecherin der GRÜNEN. „Die Suche nach möglichen Proberäumen sollte nicht nur auf städtische Liegenschaften beschränken bleiben, sondern auch private Liegenschaften bzw. Liegenschaften von Bund und Land in Gewerbegebieten einbeziehen, um die Chance neuer Proberäume zu erhöhen.“
 
Die vorläufige Antwort der Verwaltung ist jedoch enttäuschend. Das Dezernat von Bürgermeister Jäger (CDU) bedauert zwar die verschärfte Situation für Musikbands, lässt aber keine konkreten Anstrengungen erkennen, wie zur Entspannung beigetragen werden könnte. „Wir hoffen nun, dass die noch ausstehenden Recherchen zu Bundes- bzw. Landesimmobilien sowie zum Hafengebiet Karlsruhe Lösungsmöglichkeiten erbringen werden“, so Leidig und Rastätter abschließend.