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Presse

8. Oktober 2013

GRÜNE für mehr Recyclingpapier an Schulen

In einem Gemeinderatsantrag befasst sich die GRÜNE Fraktion erneut mit dem Einsatz von Recyclingpapier in den Karlsruher Schulen und in der Stadtverwaltung.
 
Dem aktuellen Papieratlas 2013 zufolge beträgt in Karlsruhe der Anteil von Recyclingpapier am städtischen Gesamtpapierverbrauch 38 %.
 
„Gegenüber den Vorjahren ist das bereits eine deutliche Verbesserung“, unterstreicht Fraktionssprecherin Bettina Lisbach. „Allerdings können wir mit dem Karlsruher Ergebnis noch nicht zufrieden sein. Andere Städte, die sich an den Auswertungen des Papieratlas beteiligen, kommen im Schnitt auf Recyclingpapier-Quoten von über 80 %. Wir wollen deshalb, dass weitere Maßnahmen greifen und beantragen für das kommende Jahr eine spezielle Kampagne für die Karlsruher Schulen.
 
“ Bisher wird in den städtischen Schulen – von einigen positiven Ausnahmen abgesehen – meist noch gar kein oder nur sehr wenig Recycling-Papier eingesetzt. Dies ergibt sich aus der Antwort der Stadtverwaltung auf eine Anfrage der GRÜNEN Fraktion vom November 2012.
 
„Die Schulen haben einen Gesamtanteil von rund 30 % am städtischen Gesamtpapierverbrauch. Dort gibt es also ein besonders großes Potenzial zur Steigerung des Recyclingpapier-Anteils“, erläutert hierzu Stadtrat Johannes Honné, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion. „Da die in Schulen verteilten Dokumente in der Regel nicht archiviert werden müssen, können hier Papiere zum Einsatz kommen, die preisgünstiger sind als konventionelles Frischfaserpapier.“ Das eingesparte Geld stehe den Schulen für andere Dinge zur Verfügung.
 
In ihrem Antrag fordern die GRÜNEN, dass die Stadtverwaltung Richtlinien und konkrete Zielvorgaben zur durchgängigen Nutzung von Recyclingpapieren an den Schulen erarbeitet. Außerdem soll an allen städtischen Schulen eine Informationskampagne zu den ökologischen und auch wirtschaftlichen Vorteilen von Recycling-Papieren durchgeführt werden. Das in den Schulen für Beschaffung zuständige Personal soll außerdem gezielt angesprochen und beraten werden.
 
Neben Maßnahmen zur Erhöhung des Recycling-Papieranteils sollten an allen städtischen Stellen und Einrichtungen die Bemühungen fortgesetzt werden, den städtischen Papierverbrauch insgesamt zu senken, so die GRÜNEN.