CDU-Fraktion begrüßt gute Position Karlsruhes als innovativen Standort

Innovationskraft als Leitlinie regionaler Entwicklungsplanung

Die durch die EU-Kommission in Auftrag gegebene Studie über die Innovationskraft der Regionen in Europa ist für die CDU-Fraktion Karlsruhe Ansporn und Herausforderung zugleich.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Karlsruher Gemeinderat, Tilman Pfannkuch, erklärt hierzu: „Die Positionierung Karlsruhes und der Region als Hotspot für Innovationen begrüßen wir als CDU-Fraktion ausdrücklich. Allerdings deuten weitere Studien darauf hin, dass innovative Regionen als Anziehungspunkte für Menschen von außerhalb dienen. Dies bedeutet, dass wir als Politik noch engagierter die Diskussion führen müssen wie sich die Stadt und die Region besser miteinander vernetzen und entwickeln. Die auf Deutschland gerichtete Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft aus Köln belegt zusätzlich, dass Innovationen zur Verdichtung des Wohnraumes beitragen. Dies geschieht vor allem durch den Zuzug qualifizierter Personen von außerhalb in die Städte der Region.  Die Verwaltung ist deshalb aufgerufen, verstärkt auf der Ebene der Technologieregion Karlsruhe für ein intensiveres Miteinander zu werben. Innovative Arbeitsplätze werden zu interessanten Wohnorten, das heißt, dass die Kommunalpolitik Antworten auf die Fragen liefern muss, wie und wo Wohnraum entsteht und in welcher Preiskategorie er verfügbar ist.“

Aus Sicht der CDU-Fraktion ist die Region und die mit ihr verbundene Innovationskraft aus den Universitäten und Forschungslaboratorien aber nicht ohne den Ideenreichtum der lokalen Unternehmen vorstellbar.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Thorsten Ehlgötz, sieht die Position an der Spitze als nicht gesichert an. „ Die gute Position Karlsruhes in der Studie ist das Ergebnis harter Arbeit der Menschen hier vor Ort. Sie ist allerdings auch kein Selbstläufer, sondern muss Jahr für Jahr erarbeitet werden. Um eine gute Position zu halten, ist die Kommunal-, Landes- und Bundespolitik angehalten ordentliche Rahmenbedingungen für Innovationen zu schaffen. Der Bund und das Land durch Fördermittel, die Kommune und die Region durch die richtigen Rahmenbedingungen. Hierfür werden wir verstärkt bei unseren Vertretern in Bund und Land werben und von der Stadtverwaltung Konzepte und Ideen einfordern, die den Erhalt einer solchen Spitzenposition im Bereich Innovationskraft ermöglichen.“

 

Tilman Pfannkuch
Thorsten Ehlgötz