CDU-Fraktion bedauert geplanten Wegzug der Logistik von L`Oréal aus Karlsruhe

– Wirtschaftsstandort Karlsruhe durch wahrscheinlichen Wegzug geschwächt –

Mit der angekündigten Abwanderung des Logistikzentrums der Firma L`Oréal aus Karlsruhe verliert die Stadt neben einem großen Gewerbesteuerzahler einen renommierten Arbeitsplatz im Oberzentrum.

Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion Karlsruhe, Tilman Pfannkuch, ist daher der Auffassung, dass der Wegzug des Logistikzentrums aus Karlsruhe nicht ohne Folgen für die Stadtpolitik bleiben darf. „Wenn eine große Firma einen Teil ihres Unternehmens verlagert ist dies nicht das Ende der wirtschaftlichen Entwicklung Karlsruhes. Der Stadtpolitik muss aber durch einen solchen Vorgang klar werden, dass nicht jeder Wegzug eines Unternehmens durch den Zuzug anderer und kleinerer Unternehmen ausgeglichen werden kann. Dabei geht es nicht nur um die Zahl und Qualität der Arbeitsplätze, sondern auch um mögliche Gewerbesteuereinnahmen.“

Die CDU-Fraktion ist daher der Ansicht, dass sich die Stadtpolitik in den kommenden Jahren verstärkt dem Thema der wirtschaftlichen Entwicklung Karlsruhes auseinandersetzen muss.

Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Karlsruhe entscheidet sich aus Sicht der CDU-Fraktion nicht allein durch die Ausweisung adäquater Gewerbeflächen, allerdings ist diese auch nicht zu vernachlässigen und in einen guten Mix der Wirtschaftsförderungsstrategie einzubetten.

Thorsten Ehlgötz, der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, fordert die Stadtverwaltung auf sich für einen Erhalt des Stammsitzes des Konzerns in Karlsruhe einzusetzen. „Ich bedauere den geplanten Wegzug des Logistikzentrums von L`Oréal in Karlsruhe-Hagsfeld. Wir erwarten von der Verwaltungsspitze, dass unverzüglich Verhandlungen über den Erhalt der Hertz-Straße geführt werden. Auch wünsche ich mir, dass im Zuge der Standortverlagerung alle Arbeitsplätze des Logistikzentrums auch am neuen Standort erhalten bleiben.“

Aus Sicht der CDU-Fraktion ergibt sich daher die Notwendigkeit den Wirtschaftsstandort Karlsruhe, gerade wegen der Sparanstrengungen beim städtischen Haushalt in den kommenden Jahre, zu sichern und auszubauen. Deutlich zeigt sich wieder der erhebliche Mangel an geeigneten Gewerbegrundstücken in Karlsruhe.

Thorsten Ehlgötz
Tilman Pfannkuch